HalleGeplantes Wohngebiet: Sandkamp-Extraspur auf der alten B68

Erste Pläne des Ingenieurbüros zeigen die Erschließung für das geplante Wohngebiet.

Uwe Pollmeier

Sandkamp-Gelände - © Uwe Pollmeier
Sandkamp-Gelände (© Uwe Pollmeier)

Halle. Vertreter des Gütersloher Ingenieurbüros Röver werden am kommenden Dienstag in der Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses (17.15 Uhr in der Sporthalle Masch) ihren Entwurf für die Bebauung des Sandkampgeländes vorstellen. Die Maßnahmen sollen in zwei Bauabschnitte unterteilt werden, da man zeitnah mit der Wohnbebauung der früheren Hochhausfläche beginnen möchte.

Problem ist weiterhin, dass immer noch nicht alle Eigentümer der beiden 1971 erbauten und Ende 2018 abgerissenen Hochhäuser ausfindig gemacht werden konnten. Das entsprechende Umlegungsverfahren ist daher immer noch nicht abgeschlossen und zieht sich weiter in die Länge. Geplant ist eine zentrale Versickerungsanlage südöstlich der früheren Hochhäuser.

Da diese Fläche auf einem Privatgrundstück liegt, hat die Stadt Gespräche mit der Eigentümerin geführt und offenbar Einigkeit erzielt. Etwa an der Stelle der früheren Einfahrt soll ein 6,50 Meter breiter Stichweg errichtet werden.

Um die Wohnhäuser herum soll ringförmig ebenfalls eine Straße führen. Die Zufahrt zum Sandkamp über die ehemalige B 68 (Bielefelder Straße) soll für die aus Richtung Steinhagen kommenden Autofahrer durch eine neu angelegte Linksabbiegespur erfolgen. Zudem ist eine Querungshilfe für Fußgänger vorgesehen. Die Kosten für die Baustraße werden auf 50.000 Euro geschätzt, für die Entwässerung dürften rund 380.000 Euro fällig werden.

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