Drei Millionen für neue Zentrale: Dieses Unternehmen zieht um

Versorgungstechnikfirma investiert drei Millionen Euro in neuen Unternehmenssitz

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Der neue Stüve-Firmensitz am Ende des Künsebecker Wegs soll zum Jahreswechsel bezogen werden. - © Uwe Pollmeier
Der neue Stüve-Firmensitz am Ende des Künsebecker Wegs soll zum Jahreswechsel bezogen werden. (© Uwe Pollmeier)

Halle (upo/HK). Nach dem Einstieg in die Gastronomie mit dem Neubau des Grünwalde und der Übernahme des Buchenkrugs investiert Matthias Stüve nun wieder in seine ursprüngliche Branche. „Ich wollte im Alter noch einmal Gas geben", sagt der 53-Jährige. Vor exakt 22 Jahren wagte Stüve, der bis dahin bereits sechs Jahre lang Geschäftsführer seines Lehrbetriebs gewesen war, gemeinsam mit vier Monteuren den Schritt in die Selbstständigkeit.

Die Firma Versorgungstechnik Stüve GmbH erlebte ihre Geburtsstunde in der Lönsstraße in Brockhagen, im September 2001 folgte der Teilumzug nach Halle an die Weststraße und zwei Jahre später verließ Stüve ganz Steinhagener Gebiet. Die Immobilie an der Weststraße/Ecke B 68 bot nach dem Auszug von Ford Hagemeier die passenden Räume für den Fachmarkt für Sanitär- und Heizungszubehör mit Verkaufs- und Ausstellungsfläche.

Der Unternehmer Matthias Stüve investiert rund 3 Millionen Euro in eine

neue Zentrale am Künsebecker Weg.

Kommunikation - © hofmedia Kommunikation
Der Unternehmer Matthias Stüve investiert rund 3 Millionen Euro in eine
neue Zentrale am Künsebecker Weg.
Kommunikation (© hofmedia Kommunikation)

„Wir platzen dort aber heute aus allen Nähten", sagt der in Bokel geborene Stüve und begründet somit den Umzug an den Künsebecker Weg. Statt bisher rund 1.200 Quadratmeter beträgt die Firmenfläche dort rund 3.000 Quadratmeter. „Das gesamte Grundstück ist rund 6.000 Quadratmeter groß", sagt Stüve.

Eine derartige Vergrößerung gleicht einem unternehmerischen Quantensprung, zumal sie mit einer Investition in Höhe von drei Millionen Euro verbunden ist. „Ich kann zuversichtlich in die unternehmerische Zukunft schauen, denn mein Sohn Frederik wird mich auf diesem Weg begleiten", sagt Matthias Stüve. Sein Sohn ist inzwischen nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung bei der Firma Heidenreich in Werther in den väterlichen Betrieb eingetreten. So entwickeln Vater und Sohn gemeinsam die Zukunft der neuen Zentrale mit Ausstellungs- und Lagerflächen sowie mit Büros und einem Sozialtrakt.

"Wir sind optimal aufgestellt"

Wenn alles planmäßig abläuft, könnte der Umzug zum Jahresende erfolgen. Ebenfalls in der Stüve-Zentrale wird sich G.U.T. einmieten, ein namhaftes deutsches Familienunternehmen der Gebäudetechnik. Der Großhändler richtet dort ein Abhollager für Handwerksfirmen in den Bereichen Sanitär, Heizung, Elektro und Energieeinsparungen ein. „Somit haben wir einen seriösen und ebenfalls zukunftsorientierten Partner an unserer Seite. Wir sind optimal aufgestellt", sagt Matthias Stüve. In der neuen Firmenzentrale wird es auch insgesamt 200 Quadratmeter große Seminarräume geben, die auch von anderen Handwerksunternehmen genutzt werden können.

Die Zukunft für den bisherigen Firmenstandort unweit der OWL Arena ist ebenfalls schon entschieden. Der Großteil des Gebäudes wird zukünftig die Firma Holz Speckmann nutzen. Im vorderen Teil wird auch zukünftig der Landschaftsbaubetrieb von Matthias Buchalla zu finden sein. Während der Gartenbereich in erster Linie in Werther auf dem früheren Gelände der Gärtnerei Brockmeyer zu finden sein wird, gibt es in Halle eine Poolausstellung samt Zubehörshop.

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