Mehrheit spricht sich für Tempo 50 auf der Alleestraße aus

Rolf Uhlemeier

In einer Online-Umfrage sprach sich eine große Mehrheit für ein geringeres Tempolimit aus. - © Uwe Pollmeier
In einer Online-Umfrage sprach sich eine große Mehrheit für ein geringeres Tempolimit aus. (© Uwe Pollmeier)

Halle. Die Bürgerinitiative Alleestraße hat Besucher ihrer Website dazu aufgefordert, darüber abzustimmen, ob sie für oder gegen eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf dem unteren Bereich der Alleestraße zwischen dem Ortsausgangsschild und der Straße am langen Brink sind.

Von den 657 Bürgern, die sich an der Umfrage beteiligten, sprachen sich 517 Teilnehmer und damit 82 Prozent für eine Begrenzung auf eine Geschwindigkeit von 50 Kilometer in der Stunde aus. 110 (18 Prozent) stimmten gegen die Reduzierung.

Zudem bot die Initiative im vergangenen Monat eine Abstimmung darüber an, ob in dem genannten Bereich eine stationäre Geschwindigkeitsmessanlage installiert werden soll. An dieser Befragung beteiligten sich 625 Bürger. 421 (67 Prozent) stimmten mit ja. Gegen eine dauerhafte Messanlage votierten 204 Bürger (33 Prozent).

Initiative zeigt sich von den Ergebnissen wenig überrascht

Nach Einschätzung der Initiative ist das Ergebnis wenig überraschend. „ Die Mehrheit der Autofahrer wünscht sich einen ruhigen, fließenden Verkehr, ohne Hindernisse, um ihre Besorgungen zu erledigen oder auch den Arbeitsplatz zu erreichen. Unsere Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt bestätigen dies."

Für den aktuellen Monat hat die Initiative eine neue Umfrage eingestellt. Darin werden die Bürger aufgefordert zu schätzen, wie hoch die Kosten für die Erstellung der mittlerweile drei Planvarianten für den Umbau der Alleestraße sind. Die Teilnehmer können unter vier vorgegebenen Antworten wählen: bis zu 40.000 Euro, bis zu 80.000 Euro, bis zu 120.000 Euro und mehr als 120.000 Euro.

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