Verstöße gegen Kontaktverbot: Ordnungsamt leitet 33 Verfahren ein

Uwe Pollmeier

Symbolbild: Neue Arbeit für das Ordnungsamt. - © Roland Thöring
Symbolbild: Neue Arbeit für das Ordnungsamt. (© Roland Thöring)

Halle. Das seit knapp zwei Wochen bundesweit gültige Kontaktverbot, nach dem sich nicht mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum versammeln dürfen, wird von den Hallern offenbar recht gut eingehalten.

„Insgesamt hält sich die ganz überwiegende Zahl der Bürgerinnen und Bürger in Halle hervorragend an die geltenden Bestimmungen", bestätigt Fachbereichsleiterin Regina Bresser von der Stadt Halle. Natürlich gebe es aber auch immer mal wieder Personen, die sich nicht daran hielten.

Seitens des Ordnungsamtes, welches personell mit weiteren Kolleginnen und Kollegen aus dem Haus aufgestockt worden sei, werde an sieben Tagen pro Woche ganztägig zu unterschiedlichen Zeiten im Schichtsystem kontrolliert. „Wir haben bisher insgesamt 33 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet", sagt Bresser. Das Ordnungsamt arbeite zudem eng mit der Polizei und dem Bereich Streetwork des Jugendzentrums zusammen.

In ganz Nordrhein-Westfalen sind von der Polizei in der letzten Märzwoche 2.116 Ordnungswidrigkeitsanzeigen und 119 Strafanzeigen erstellt worden. Die Höhe der Bußgelder bei festgestellten Zuwiderhandlungen beginnen in der Regel bei 200 Euro.

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