Helden des Alltags: Halles Postbote des Vertrauens bleibt gelassen

Das Postaufkommen habe sich durch Corona nicht verändert, sagt Fichtler. Er freut sich über Menschen, die ein nettes Wort für ihn übrig haben.

Nicole Donath

Frank Fichter. Foto: Nicole Donath - © Nicole Donath
Frank Fichter. Foto: Nicole Donath (© Nicole Donath)

Halle. Für die meisten ist es der Postbote ihres Vertrauens, offiziell nennt sich Frank Fichter Verbundzusteller. Seit über 25 Jahren erledigt er seinen Job nun schon, zuverlässig und fröhlich zugleich. Und auch in Krisenzeiten wie diesen steht er fünf Mal die Woche vor der Tür – und ist deshalb für uns auch gerade ein Held des Alltags.

Corona hin oder her – das Postaufkommen habe sich nicht geändert. „Das Verteilen der Sendungen, insbesondere die Paketverteilung, geht zurzeit allerdings etwas schneller, weil fast alle zu Hause sind“, sagt der 46-Jährige. Angst, dass er sich angesichts der Kundenkontakte anstecken könnte, habe er nicht: „Das wäre bei meinem Job auch eher kontraproduktiv“, sagt Fichter. „Ich halte mich an die Regeln und halte Abstand. Mehr kann man nicht tun.“

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Was ihn dabei freut, sind die freundlichen Menschen, die sehr dankbar für seinen Einsatz sind. „Bleiben Sie gesund, höre ich fast immer“, berichtet Frank Fichter. „Also zumindest in meinem Bezirk ist das so, die Menschen sind total unaufgeregt.“

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