Auch am Wochenende: Notfallbetreuung für Schüler*innen wird ausgeweitet

Ab Montag dürfen auch jene Kinder in Betreuung, bei denen nur ein Elternteil im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeitet.

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Die Notfallbetreuung für Schülerinnen und Schüler wird ab Montag erweitert. - © CC0 Pixabay
Die Notfallbetreuung für Schülerinnen und Schüler wird ab Montag erweitert. (© CC0 Pixabay)

Gütersloh. Ab Montag wird die Notfallbetreuung für Schülerinnen und Schüler ausgeweitet. Galt zunächst, seit dem 18. März, dass beide Eltern im Bereich der so genannten kritischen Infrastruktur (zum Beispiel Pflegepersonal, Ärzte, Polizei etc.) arbeiten müssen, um Anspruch zu haben, gilt ab Montag, 23. März, dass die berufliche Situation des Partners keine Rolle mehr spielt. Es reicht also aus, dass ein Elternteil in der so genannten kritischen Infrastruktur beschäftigt ist. Zudem werden ab diesem Tag auch die Betreuungszeiten ausgeweitet, teilt der Kreis am Wochenende mit.

Ab Montag steht die Notfallbetreuung bei Bedarf an allen Tagen der Woche, also auch samstags und sonntags, und in den Osterferien grundsätzlich mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag zur Verfügung. Das hat das Land NRW mitgeteilt. Das Schulamt für den Kreis Gütersloh weist zudem daraufhin, dass alle Grundschulen im Kreis weiterhin zu den üblichen Zeiten erreichbar sind, um auch neue Anmeldungen für die Gruppen anzunehmen.

Links zum Thema
Schulministerium: Antrag auf Betreuung eines Kindes

Die Notfallbetreuung hatte das Land NRW eingerichtet, nachdem am 18. März die Schulen und Kitas wegen der Coronaepidemie geschlossen worden sind. In ganz NRW bieten die Schulen insbesondere für die Klassen 1 bis 6 eine Notbetreuung an, wenn deren Eltern in ihren Berufen unabkömmlich sind, weil sie in Bereichen der kritischen Infrastruktur arbeiten. Wo ein Ganztagsangebot besteht, ist ab sofort auch eine Betreuung aller Schülerinnen und Schüler bis in den Nachmittag sichergestellt. Dies gilt unabhängig davon, ob das jeweilige Kind einen Ganztagsplatz hat.

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