Drei junge Haller schweben mit Seifenblasen zum Erfolg

Alexander Heim

So sehen Sieger aus: Das Team der Grundschule Gartnisch um Benjamin, Xenia, Lina und Lehrerin Christine Haschke reist mit seinen Seifenblasen zum Landeswettbewerb nach Essen. - © Alexander Heim
So sehen Sieger aus: Das Team der Grundschule Gartnisch um Benjamin, Xenia, Lina und Lehrerin Christine Haschke reist mit seinen Seifenblasen zum Landeswettbewerb nach Essen. (© Alexander Heim)

Altkreis Halle / Herford. Der Tag war schon lang, als die drei Grundschüler Ben, Xenia und Lina auf die Bühne gingen. Zusammen mit fünf weiteren Teams standen sie nun dem Organisationsteam um Dr. Gudrun Meya und Christina Meyer gegenüber. Und konnten erst gar nicht glauben, was sie da zu hören bekamen. Das Engagement der drei Neunjährigen von der Grundschule Gartnisch wurde von den Juroren beim Wettbewerb „Schüler experimentieren" nämlich besonders honoriert. „Ihr habt euch für den Landeswettbewerb in Essen qualifiziert", gratulierte Dr. Gudrun Meya. Da kannte der Jubel bei den drei jungen Lindenstädtern keine Grenzen mehr. Was aus der Beschäftigung mit Seifenblasen doch so alles erwachsen kann.

Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik lauteten die sieben Rubriken, in denen am Samstag 57 Teams und insgesamt 109 Teilnehmer bei der Neuauflage der Regionalwettbewerbe „Jugend forscht" und „Schüler experimentieren" in der Kundenhalle der Kreissparkasse Herford an den Start gingen. Die drei Jungforscher aus Gartnisch und ihre Lehrerin Christine Haschke waren dabei nicht die einzigen Altkreisler, die Grund zum Jubeln hatten.

Ravensberger Erfinderwerkstatt erreicht einen ersten Platz

Denn auch Fabian Umhang und Milan Bültmann von der Ravensberger Erfinderwerkstatt winkte für ihren „Flexiblen Energiespeicher" ein erster Platz im Bereich Technik. Und damit die Fahrkarte nach Leverkusen zum Landeswettbewerb. Außerdem erhielten sie den neu ausgelobten Sonderpreis Energiewende.

Immerhin einen tollen zweiten Platz erreichte Linus-Gerrit Neugebauer vom SteinGy für seinen Soda-Cooler. Jule Tappe und Friederike Wacker, die sich mit Mikroplastik im Sand beschäftigt hatten und ebenfalls für die Ravensberger Erfinderwerkstatt starteten, erhielten einen dritten Platz im Bereich Chemie.

Mikroplastik ist ein großes Thema

Um Mikroplastik ging es auch anderen Teams. Etwa den KGH-Schülern André Mendoza-Arning, Jonas Patzer und Mika Uthmann. Sie untersuchten messbare Einflüsse im Boden und erhielten dafür Buchpräsente.

Stark vertreten war in Herford das Evangelische Gymnasium Werther. Sechs Gruppen präsentierten ihre Projekte – und waren erfolgreich. „Dritter Platz!", hieß es am Ende für Ida Heeren, Emily Henkenjohann und Livia Krause, die einen kindgerechten Kleber aus Essig, Speisestärke, Salz und Wasser entwickelt hatten.

Und ihre Mitschüler? Den Sonderpreis Umwelttechnik heimsten Keno Wannke und Luke Kaase für ihr E-Mobil ein. Gleich sechs Schüler hatten sich mit Wasser-Raketen beschäftigt. Der Sonderpreis der Sparkasse Herford ging an Moritz Hülsewedde, Kornelius Koehler und Raphael Husemann. Buchpreise erhielten zudem Nilo Hardieck und Julius Haschke (Lichteinfluss auf Blumen) sowie Gesa Polkehn und Anna Klaustermeyer (Mikroplastik).

Fotogalerie Jugend forscht und Schüler experimentieren

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