Lückenschluss jetzt auch bei der Lärmschutzwand

Die Arbeiten am Lärmschutz im Bereich der A33 und der L782 dauern etwa drei Wochen. Andernorts muss die Fahrbahn schon nachgebessert werden.

Rolf Uhlemeier

Am Montag ist damit begonnen worden, die Lärmschutzwand zwischen der Theenhausener Straße (L 782) im Vordergrund und der A 33 zu schließen. - © Rolf Uhlemeier
Am Montag ist damit begonnen worden, die Lärmschutzwand zwischen der Theenhausener Straße (L 782) im Vordergrund und der A 33 zu schließen. (© Rolf Uhlemeier)

Halle. Die Freigabe der A33 zwischen Halle und Borgholzhausen liegt bereits zwei Monate zurück. In diesem Tagen werden nun die letzten Arbeiten erledigt und alle Lücken geschlossen.

Am gestrigen Montag ist damit begonnen worden, die Lärmschutzwand zwischen der Autobahntrasse und der Theenhausener Straße (L 782) zu komplettieren. Um die Arbeiten ausführen zu können, wird der Verkehr auf der Landstraße einspurig geführt und mit einer Ampelanlage geregelt. Laut Sven Johanning, Pressesprecher des Landesbetriebes Straßen.NRW, wird der Lärmschutz-Lückenschluss voraussichtlich drei Wochen in Anspruch nehmen.

Wenn die Wand steht, wird auf der Seite der Autobahn auch noch die Lücke in der Betonschutzgleitwand geschossen. Zwischen den beiden Richtungsfahrbahnen ist die Absperrung schon durchgezogen worden.

Bis zum Lückenschluss war der Bereich als Zu- und Abfahrt für die A 33 in Richtung Steinhagen offen gehalten worden. Daher müssen dort in den kommenden Wochen auch Teile der Fahrbahn erneuert werden. Bisher wurden diese Arbeiten in beiden Richtungen jeweils bis zur Hälfte der zweispurigen Fahrbahnen erledigt. Die noch fehlenden Hälften werden nacheinander voraussichtlich bis Anfang März erneuert. In der Fahrtrichtung, die jeweils bearbeitet wird, steht dann nur eine Fahrspur zur Verfügung. Sven Johanning legt Wert auf die Feststellung, dass die Fahrbahnen in dem Bereich nicht beschädigt, sondern angesichts der Verkehrsführung noch nicht komplett fertiggestellt worden seien.

Gericht muss klären, warum Fahrbahn abgesackt ist

Weiter in Richtung Steinhagen ist die Autobahn schon seit einem Jahr freigegeben, muss aber in absehbarer Zeit bereits instandgesetzt werden. Derzeit beschäftigt sich das Landgericht Bielefeld laut Johanning mit dem Beweissicherungsverfahren. Darin wird geklärt, wer für das Absacken der Fahrbahn verantwortlich ist, und wer für die Sanierungskosten aufkommen muss. Nach Angaben des Sprechers waren mehrere Firmen an den Arbeiten in dem Sektor tätig. Entsprechend schwierig dürfte es werden, die Verantwortlichkeiten eindeutig zu klären. Johanning: „Der Bereich wird auf jeden Fall saniert. Die Frage ist nur, wer am Ende für die Kosten aufkommen muss. Ein Termin für die Sanierung steht noch nicht fest."

Eine Baustellenampel regelt den Verkehr. - © Rolf Uhlemeier
Eine Baustellenampel regelt den Verkehr. (© Rolf Uhlemeier)

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