Halle droht vor A33-Freigabe noch einmal Stau

Am 16. und 17. November müssen die Autobahn und die L 782 gesperrt werden. Für die Anlieger der Innenstadt werden an diesen zwei Tagen Erinnerungen wach. Und auch darüber hinaus gibt es noch ein einige Einschränkungen.

Herbert Gontek

Stau auf der Bundesstraße: So könnte es es am 16. und 17. November noch einmal in Halle aussehen. Nach der Eröffnung der A 33 soll das Bild endgültig der Vergangenheit angehören. Foto: Anja Hanneforth - © Anja Hanneforth
Stau auf der Bundesstraße: So könnte es es am 16. und 17. November noch einmal in Halle aussehen. Nach der Eröffnung der A 33 soll das Bild endgültig der Vergangenheit angehören. Foto: Anja Hanneforth (© Anja Hanneforth)

Halle. Einmal noch richtig Schmerz für die Anwohner der B 68, dann soll sie die Autobahn 33 von den Verkehrslasten des Überlandverkehres für alle Zeiten erlösen. Dieses Schmerzwochenende soll am 16. und 17. November sein, dann wird nämlich sämtlicher Verkehr der Bundesstraße 68 und der Landesstraße 782 (Westumgehung) durch Halle geleitet. Das bestätigte am Montag Dietmar Stölting vom Baulastträger Straßen.NRW auf Anfrage des HK. „Aber Montagnachmittag (18. November) ist alles vergessen, dann läuft der Verkehr auf der A 33", verspricht der Sprecher der Landesbaubehörde und schiebt vorsichtig hinterher: „Ein wenig Stau wird es auf der A 33 noch in Tatenhausen geben."

Um die jetzige Einfädelung der Autobahn auf die L 782 im Bereich Tatenhausen zurückbauen zu können, ist laut Stölting die Sperrung der Westumgehung und der Autobahn nötig. Am Samstag, 16. November, soll dies geschehen: Die Autobahn wird ab Künsebeck dicht gemacht, die Westumgehung an der B 68-Auffahrt. Sämtlicher Verkehr wird dann zwei Tage durch die Haller Innenstadt geführt. Der Fernverkehr darf in Künsebeck wieder auf die Autobahn, der Verkehr in Richtung Gütersloh soll über die Kreisstraße fließen. An dem Wochenende werden die provisorischen Fahrbahnführungen zurückgebaut, ebenso die Leitplanken und damit der Zugang zur L 782 geschlossen.

„Wir werden auch die geschundene Fahrbahn teilweise erneuern müssen"

„Wir werden auch die geschundene Fahrbahn teilweise erneuern müssen", sagt Stölting. Was in zwei Tagen nicht zu schaffen ist, ist die Montage von Lärmschutzwänden und der aus Beton gepressten Leitplanken. Stölting: „Das wird je nach Wetterlage eventuell bis März dauern können". Um die Arbeiten ausführen zu können, ist über einen längeren Zeitraum eine – teils wechselnde – Fahrbahnsperrung nötig, damit die Arbeitsgeräte hier fahren können. Ursprünglich sei eine Verkehrsführung über den Kreisel in Tatenhausen vorgesehen gewesen, erklärte Stölting weiter. Dessen Durchlassleistung reiche aber nicht, um den Verkehr zu bewältigen.

Neben dem letzten Schliff für die Autobahn in Tatenhausen steht auch noch die Reparatur der Bodenwelle in Richtung Künsebeck aus. Die soll allerdings erst angegangen werden, wenn die Gutachter einen zahlenden Verursacher ermittelt haben.

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