Stadt Halle lässt 30 Buchen fällen

Zur Sicherheit der Wanderer auf dem Weg am Lotteberg müssen die nicht mehr sicherstehenden und vertrockneten Bäume unweit der Waldbegräbnisse entfernt werden. Auch woanders lauern Gefahren für Fußgänger

Uwe Pollmeier

Wanderwege an der Kaffeemühle - © Uwe Pollmeier
Wanderwege an der Kaffeemühle (© Uwe Pollmeier)

Halle. Der Wanderweg bei den Waldbegräbnissen am Lotteberg ist seit gestern vorübergehend gesperrt. „Wir müssen dort etwa 30 Buchen fällen, die in den letzten zwei Jahren vertrocknet sind", erklärt Stephan Borghoff, Umweltbeauftragter der Stadt Halle. Da die betroffenen Bäume des Stadtwalds teilweise nur wenige Meter vom Wanderweg entfernt sind, muss dieser vorerst gesperrt werden.

„Es könnte hier für Spaziergänger gefährlich werden, da schnell Äste von einer Buche herabfallen können, wenn der Stamm erst einmal ein bisschen spröde geworden ist", erklärt Borghoff. Die Bäume, die nun entfernt werden, sind allesamt um die 100 Jahre alt. Einige trockene, aber noch sicher stehende Bäume bleiben zunächst stehen, um sie als Lebensraum für Tiere erhalten zu können. „Generell sollte man immer aufpassen und mal nach oben schauen , wenn man in den Wald geht", rät Stephan Borghoff.

Die ersten Bäume wurden gestern Vormittag zunächst in der Nähe des achteckigen Pavillons, den Kaufmann Friedrich Wilhelm Potthoff 1828 für seine mit bereits 33 Jahren verstorbenen Ehefrau Helene Charlotte bauen ließ, gefällt. Stephan Borghoff schätzt, dass die Arbeiten in dem Waldstück einige Tage andauern werden. Somit ist der Wanderweg entlang der historischen Waldbegräbnisse wohl bis zum Wochenende für Wanderer gesperrt.

Copyright © Haller Kreisblatt 2019
Texte und Fotos vom Haller Kreisblatt sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.