Künftig namenlose Wegweiser zum Tennisstadion in Halle

Die offenen Fragen zur Zukunft des Stadions spiegeln sich bald auch auf den Straßen wider. Denn womöglich gibt es ja künftig häufig wechselnde Namensgeber

Melanie Wigger

Nur noch Piktogramme: Die Wegweiser zum Stadion werden in Zukunft ohne Namensgeber die Richtung ausschildern. - © Melanie Wigger
Nur noch Piktogramme: Die Wegweiser zum Stadion werden in Zukunft ohne Namensgeber die Richtung ausschildern. (© Melanie Wigger)

Halle. Piktogramme sollen an der A 33 zukünftig auf die Abfahrt zum Gerry-Weber-Stadion hinweisen. Auf den Schildern für den letzten Autobahnabschnitt verzichtet die Bezirksregierung Detmold auf den Namensgeber – schließlich wird sich dieser laut Ralf Weber voraussichtlich 2020 ändern. „Wir führen Gespräche mit unseren Vermarktern", verriet Weber ohne Namen zu nennen.

Auch an den Kreisstraßen passt sich die Beschilderung vorläufig dem offenen Verlauf an. Wenn Ende des Jahres der letzte Abschnitt der A 33 eröffnet wird, müssten an den umliegenden Straßen noch einige Schilder angepasst werden, informiert Bernhard Riepe, Leiter des Straßenverkehrsamts im Kreis Gütersloh.

Einige Schilder verschwinden ganz

Darunter auch die Wegweiser zum Stadion. „Die bleiben erstmal frei von Logos. Das ist sicherer für die Zukunft – wir wissen ja nicht, ob sich der Name ab jetzt alle drei Jahre ändert", sagt Bernhard Riepe, Leiter des Straßenverkehrsamts im Kreis Gütersloh.

Einige Schilder, die zum Gerry-Weber-Stadion führen, werden sogar ganz verschwinden. Die Wegweiser, die vor dem Ausbau der A 33 in Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück benötigt wurden, werden entfernt, kündigt Riepe an. Auch die Shuttle-Beschilderung steht vielleicht zum letzten Mal an den Straßen. „Wir haben sie dieses Jahr noch einmal provisorisch als Wegweiser zum neuen Parkplatz am Outlet aufgestellt. Was nächstes Jahr passiert, wird sich dann zeigen."

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