Sportler im Altkreis Halle erwarten Geldregen aus Düsseldorf

Förderprogramm: Der Kreis Gütersloh erhält mehr als 5,5 Millionen Euro für seine Sportstätten. Dafür müssen die Begünstigsten allerdings auch etwas tun

veröffentlicht

Beste Bedingungen: Solche Bedingungen wie hier vor vollem Haus in der Versmolder Sparkassen-Arena sollen an vielen Stellen in der Region geschaffen werden. - © Christian Helmig
Beste Bedingungen: Solche Bedingungen wie hier vor vollem Haus in der Versmolder Sparkassen-Arena sollen an vielen Stellen in der Region geschaffen werden. (© Christian Helmig)

Kreis Gütersloh (HK). Die Landesregierung hat den Förderaufruf für das Sportstättenförderprogramm »Moderne Sportstätte 2022« veröffentlicht. Das Ergebnis: Der Kreis Gütersloh bekommt für die Modernisierung und Sanierung seiner Sportstätten insgesamt 5.536.220 Euro. „So eine hohe Förderung für den Sport hat es in Nordrhein-Westfalen bislang noch nicht gegeben", kommentiert der CDU-Landtagsabgeordnete André Kuper diese Summe.

„Rot-Grün hat Sportstätten vernachlässigt"

Vereine und Verbände können ab sofort auf die Stadt- und Kreissportbünde mit Projektvorschlägen zugehen. Diese können dann ab dem 1. Oktober dieses Jahres priorisierte Vorschlagslisten beim Land einreichen. „Die NRW-Koalition aus CDU und FDP setzt damit ein deutliches Zeichen, nachdem unter Rot-Grün die Investitionen in unsere Sportstätten vernachlässigt wurden", teilt Kuper mit.

Weiter heißt es: „Mit den Fördergeldern sollen unter anderem nachhaltige Modernisierungen, Sanierungen sowie der Umbau oder Ersatzneubau von Sportstätten und Sportanlagen finanziert werden. Damit haben unsere Sportvereine nun die Möglichkeit, eine moderne und bedarfsgerechte Sportstätteninfrastruktur anzubieten. Denn nur dann, wenn die Vereine ihre Sportstätten auf den neuesten Stand bringen können, sind sie auch in der Lage, ihre vielfältigen und wichtigen Aufgaben in unserer Gesellschaft noch besser wahrzunehmen", ergänzt der CDU-Abgeordnete Raphael Tigges.

Und das sind die Summen, die den Kommunen im Kreis Gütersloh zustehen:

Borgholzhausen: 300.000 Euro; Gütersloh: 1.326.815 Euro; Halle: 300.000 Euro; Harsewinkel: 336.715 Euro; Herzebrock-Clarholz; 300.000 Euro; Langenberg: 300.000 Euro; Rheda-Wiedenbrück: 652.405 Euro; Rietberg: 400.500 Euro; Schloß Holte-Stukenbrock: 371.240 Euro; Steinhagen: 300.000 Euro; Verl: 348.545 Euro; Versmold: 300.000 Euro; Werther: 300.000 Euro.

Insgesamt stehen den Sportvereinen, Stadt- und Gemeindesportverbänden, den Kreis- und Stadtsportbünden sowie den Sportverbänden in NRW bis zum Jahr 2022 nunmehr insgesamt 300 Millionen Euro zur Verfügung. Davon werden 30 Millionen Euro für 2019 veranschlagt, die weiteren 270 Millionen als Verpflichtungsermächtigung bis 2022.

Copyright © Haller Kreisblatt 2019
Texte und Fotos vom Haller Kreisblatt sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.