Storck-Erweiterung: Bebauungsplan wird aufgestellt

Rolf Uhlemeier

Baustelle Storck: Die Regionalplanung will ihren Beitrag dazu leisten, dass diese Situation in den kommenden Jahren Dauerzustand ist. 1.700 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. - © Ulrich Fälker
Baustelle Storck: Die Regionalplanung will ihren Beitrag dazu leisten, dass diese Situation in den kommenden Jahren Dauerzustand ist. 1.700 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. (© Ulrich Fälker)

Halle. Parallel zu erforderlichen Änderung des Regionalplanes soll bereits ein Bebauungsplan für die von Storck gewünschte Erweiterung aufgestellt werden. Das hat der Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss in seiner Sitzung am Donnerstagabend beschlossen. Wie berichtet strebt das Haller Süßwarenunternehmen eine Erweiterung östlich des Paulinenweges an und will in der Lindenstadt rund 1.700 neue Arbeitsplätze schaffen.

Mindestens zwei Jahre bis zum Baubeginn

Das Beteiligungsverfahren für die Änderung des Regionalplanes durch die Bezirksregierung ist abgeschlossen. Aktuell werden die eingegangenen Anregungen und Bedenken ausgewertet. Um das Verfahren nicht unnötig in die Länge zu ziehen und möglichst zeitnah auf Festsetzungen im Regionalplan reagieren zu können, soll das Büro Tischmann Loh bereits mit den Planungsarbeiten beauftragt werden. Die Kosten des Verfahrens werden von den Firma Stock getragen.

Der städtische Abteilungsleiter Michael Flohr rechnet damit, dass das Verfahren mit den entsprechenden Änderungen des Regionalplanes und des Flächennutzungsplanes sowie der Aufstellung des Bebauungsplanen mindestens zwei bis zweieinhalb Jahre in Anspruch nehmen wird: „Wir sind in ständigem Kontakt mit der Firma Storck und werden versuchen, das Verfahren in hohem Konsens durchzuführen." Der Abteilungsleiter erklärte zudem, dass Storck bestrebt sei, die Erweiterung mit einer hohen Umweltverträglichkeit zu realisieren.

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