Künsebecker Weg wird häppchenweise erneuert

Baumreihe soll weichen: Weil die Stadt nicht alle Grundstücke erhielt, müssen nun zwecks Fahrbahnerweiterung einige Bäume weg. Für den zweiten Teilabschnitt wird die Lage noch kniffliger

Uwe Pollmeier

Die Säge droht: Um ein Teilstück des Künsebecker Weges ausbauen zu können, müssen diese Bäume gefällt werden. - © Uwe Pollmeier
Die Säge droht: Um ein Teilstück des Künsebecker Weges ausbauen zu können, müssen diese Bäume gefällt werden. (© Uwe Pollmeier)

Halle. Der Ausbau des Künsebecker Weges, der ja von vielen Autofahrern genutzt wird, um zur A 33-Anschlussstelle zu gelangen, war Thema im Bau- und Verkehrsausschuss. „Wir erwarten hier mehr Verkehr", sagte Ralf Düspohl vom Ingenieurbüro Röver. Allerdings sei ein Ausbau zwingend mit Grunderwerb verbunden und darunter hat das Gesamtprojekt derzeit zu leiden. Bereits seit dreieinhalb Jahren bemüht sich die Stadt um den Kauf der benötigten Grundstücke, allerdings mit eher mäßigem Erfolg. Für den Abschnitt zwischen Neulehenstraße und Kantstraße wird an vier Stellen ein Grunderwerb als unwahrscheinlich eingestuft. „Wir werden hier weitere Gespräche führen", sagte Abteilungsleiter Eckhard Hoffmann. Man widme sich daher zunächst einmal dem Teilabschnitt zwischen Tatenhausener Straße und Kantstraße, da hier durch eine kleine Umplanung auf weiteren Grunderwerb verzichtet werden könne. „Wir müssten den Grünstreifen zwischen Kantstraße und Hegelstraße minimieren", erklärte Düspohl. Dies hätte zur Folge, dass die Erlenreihe sowie die drei dort stehenden Eschen entfernt werden müssten. Der Zustand der Bäume wird als nicht erhaltenswert eingestuft und man würde sie durch Neuanpflanzungen ersetzen. Nun soll eine Anliegerversammlung über das Vorhaben informieren. Dach wird das Thema dem Ausschuss erneut vorgelegt.

Copyright © Haller Kreisblatt 2019
Texte und Fotos vom Haller Kreisblatt sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.