Immer noch kein Edeka-Neubau am Klingenhagen

Ruhe am Klingenhagen: Ein gemeinsames Bauprojekt von Edeka und Aldi könnte eine Option sein. Eine Netto-Filiale ist laut Hans-Jürgen Borgmann kein Thema

Uwe Pollmeier

Hier tut sich noch nicht viel. - © Uwe Pollmeier
Hier tut sich noch nicht viel. (© Uwe Pollmeier)

Halle. Seit gut eineinhalb Jahren ist der Edeka am Klingenhagen Geschichte. Inhaber Hans-Jürgen Borgmann hatte damals einen Abriss des alten Marktes und einen Neubau an selber Stelle versprochen. Zwar ist der Abriss inzwischen erledigt und auch sämtlicher Bauschutt wurde mittlerweile entfernt, aber von einem Neubau ist nichts zu sehen.

Borgmann erklärte in der Vergangenheit schon öfter, dass er keine Eile habe. In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass möglicherweise ein anderer Standort gesucht werde, da das Grundstück des alten Gebäudes offensichtlich zu klein ist, um modernsten Anforderungen hinsichtlich Marktgröße und entsprechend erforderlicher Parkplatzanzahl zu genügen.

Auf einen möglichen Neubau neben der Kita Wirbelwind mit dem Aldi als Nachbarn in einer zweigeschossigen Immobilie angesprochen, gibt Borgmann keine klare Antwort: „Ich schließe nichts aus, bestätige aber auch nichts." Man befinde sich derzeit in Verhandlungen und noch sei kein konkretes Ergebnis dabei, das er über die Medien verkünden könne.

„Ich stehe hier für Edeka, nicht für Netto"

Gleichwohl spricht er angesichts des immer größer werdenden Zweifels dem Edeka eine Standortgarantie in Halle zu. „Manche Dinge brauchen Zeit und wir befinden uns noch im Anfangsstadium. „Der Edeka soll aber in Halle bleiben", verspricht Borgmann. Dass aus dem Edeka möglicherweise eine Filiale des Tochterunternehmens Netto wird, schließt Borgmann aus. „Ich stehe hier für Edeka, nicht für Netto", sagt der Marktbetreiber aus Rheine.

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