In einer Woche fällt der Startschuss für den zweiten A33-Lauf

Nach der erfolgreichen Premiere zu Ostern in Steinhagen bittet Organisator Eckhard Kleine-Tebbe erneut auf den Asphalt. Zum Lauf zwischen Schnatweg und Alleestraße werden 500 Teilnehmer erwartet

Uwe Pollmeier

Freuen sich auf den zweiten Autobahnlauf: Reinhard Stricker (von links), Liborius Rzeha, Udo Kerwien, Monika Simunec, Doris Kleine-Tebbe, Ingo Engelstädter und Eckhard Kleine-Tebbe. - © Uwe Pollmeier
Freuen sich auf den zweiten Autobahnlauf: Reinhard Stricker (von links), Liborius Rzeha, Udo Kerwien, Monika Simunec, Doris Kleine-Tebbe, Ingo Engelstädter und Eckhard Kleine-Tebbe. (© Uwe Pollmeier)

Halle. Aus meteorologischer Sicht ist der fünfte Tag des Jahres wohl nicht gerade das Traumdatum, um einige Stunden im Freien zu verbringen. Hinsichtlich der guten Vorsätze zum Start des neuen Jahres ist er aber perfekt, um fünf oder zehn Kilometer über eine Autobahn zu laufen. Dies dachte sich zumindest Eckhardt Kleine-Tebbe, so dass er gemeinsam mit dem SC Halle den zweiten A 33-Lauf auf die Beine stellte.

„Die 1200 Teilnehmer wie Ostern in Steinhagen erreichen wir nicht, aber immerhin sind es aktuell schon 323 Anmeldungen", verrät Kleine-Tebbe. Sie alle wollen sechs Tage vor der Freigabe für die Fahrzeuge auf dem Autobahnteilstück zwischen Schnatweg und Alleestraße entlanglaufen. „Da das Teilstück zu kurz ist, starten wir am Schulzentrum Masch", sagt Kleine-Tebbe. Von dort laufen die Teilnehmer die Straße runter in Richtung SC-halle-Vereinsheim und gelangen dann über einen Feldweg auf die Alleestraße, wo es über den abgesperrten Radweg weitergeht.

Über die Auffahrt in Fahrtrichtung Bielefeld geht es dann auf die frisch asphaltierte A 33 bis zum Wendepunkt. Dieser befindet sich für die kurze Strecke auf Höhe des Entsorgungspunkts Künsebeck, für die längere Distanz kurz hinter der Brücke Patthorster Straße am Gerry Weber Outlet. „Wir werden nur eine Seite der Autobahn nutzen", sagt Kleine-Tebbe. Die beiden Läufe starten mit 60 Minuten Abstand um 13.30 Uhr (Fünf Kilometer) und 14.30 Uhr (Zehn Kilometer).

Kleine-Tebbe sei optimistisch, dass es eine tolle Veranstaltung werde. Schon jetzt ist klar, dass der für Ende 2019 angepeilte endgültige Lückenschluss Anlass für einen dritten Lauf sein wird. „Dann geht es auch hoffentlich wieder ausschließlich über die Autobahn, da das Stück ja lang genug ist", sagt Kleine-Tebbe.

Um die Streckenposten und um das Catering kümmert sich der SC Halle, der damit auch ein wenig Geld in die Vereinskasse spülen kann, die ja angesichts des Neubaus des Vereinsheims recht leer ist. „In der Mensa ist ausreichend Platz für ein Frühstücksbuffet", sagt Ingo Engelstädter, stellvertretender Hauptkassierer des rund 1.600 Mitglieder zählenden Vereins. Zudem wird es Kaffee, Kuchen und Bratwürstchen sowie einen Getränkestand geben. „Die Verpflegung ist gesichert", verspricht Engelstädter. Zudem werden die Johanniter die Läufer mit Tee versorgen. Umkleideräume und Duschen gibt es in der Sporthalle des Schulzentrums.

Inliner sind diesmal, anders als beim Lauf in Steinhagen, nicht mit dabei. Allein schon deswegen, weil ein Teilstück der Strecke über einen unbefestigten Feldweg führt.

Anmeldungen für den Lauf sind über www.mikatiming.de möglich. Die Gebühr liegt bei einem Euro pro Kilometer, spricht bei zehn Euro für die lange und fünf Euro für die kurze Strecke. Nachmeldungen sind möglich, kosten aber zwei Euro extra. Der Veranstalter weist darauf hin, dass der Lauf bei jeder Witterung stattfindet. Derzeit deutet jedoch nichts darauf hin, dass auch Langlaufskier zum Einsatz kommen könnten.

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