NGG warnt vor Prellerei beim Weihnachtsgeld

In Hotels, Gaststätten und Bäckereien werde häufig das Weihnachtsgeld geprellt – das beklagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten Bielefeld-Herford

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In Hotels, Gaststätten und Bäckereien werde häufig das Weihnachtsgeld geprellt, sagt die NGG. - © HK
In Hotels, Gaststätten und Bäckereien werde häufig das Weihnachtsgeld geprellt, sagt die NGG. (© HK)

Kreis Gütersloh (HK). In Hotels, Gaststätten und Bäckereien werde häufig das Weihnachtsgeld geprellt – das beklagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten Bielefeld-Herford (NGG). Fast jeder zweite Beschäftigte aus diesen Branchen werde im Kreis Gütersloh vom Chef demnach um die Sonderzahlung gebracht.

Die Beschäftigten erhielten das Extra-Geld nur zu einem Teil oder gar nicht. Und das, obwohl sie einen festen Anspruch darauf hätten. Die NGG spricht von „hartnäckigen Weihnachtsgeld-Verweigerern“ im Bäckerhandwerk und im Hotel- und Gastgewerbe. In diesen beiden Branchen mit 9.500 Beschäftigten im Kreis Gütersloh sei der Weihnachtsgeld-Geiz besonders groß. „Auf der Abrechnung für November muss das Weihnachtsgeld stehen. Denn die Zahlung ist Pflicht“, so die Geschäftsführerin der NGG Bielefeld-Herford, Gaby Böhm.

Bei einem Koch in Vollzeit etwa betrage das Weihnachtsgeld unmittelbar nach der Ausbildung 982 Euro. Eine Bäckereifachverkäuferin in Vollzeit müsse nach einem Jahr im Betrieb 250 Euro bekommen nach 15 Jahren 550 Euro. „Einen Anspruch haben auch Teilzeitbeschäftigte und Mini-Jobber. Bei ihnen sind die Arbeitsstunden entscheidend dafür, wie viel sie bekommen“, so Böhm.

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