Braucht die Stadt Halle ein eigenes Museum?

Kultur und Tourismus: CDU fordert Einrichtung als langfristiges Ziel in die Planungen aufzunehmen

Rolf Uhlemeier

Symbolbild - © CC0 Pixabay
Symbolbild (© CC0 Pixabay)

Halle. „Wir sollten die Einrichtung eines Museums als langfristiges Ziel aufnehmen", erklärte Axel Reimers (CDU) im Ausschuss für Kultur und Soziales und erntete dafür erheblichen Einspruch von Sozialdemokrat Wolfgang Bölling: „Wir wollen dem so nicht zustimmen, weil wir nicht absehen können, was da finanziell auf uns zukommt."

Kämmerer Jochen Strieckmann erklärte, man habe dieses Ziel gestrichen, weil es nicht realistisch sei. Daraufhin regte Reimers an, das Thema erneut im Rat der Stadt zu diskutieren und als strategisches Ziel in die Haller Zukunftsplanungen aufzunehmen. „Das kann man so nicht machen", erwiderte Bölling daraufhin und erklärte: „Von was für einem Museum reden wir hier überhaupt? Wir haben in der Stadt Halle das Museum von Frau Blaschke und das fördern wir soweit ich weiß jährlich mit einem Betrag von 20.000 Euro."

Die Frage, ob man das Haus für Kindheits- und Jugendwerke bedeutender Künstler langfristig übernehmen wolle, blieb unbeantwortet und so regte der SPD-Ratsherr an: „Man kann sich gern über das Thema unterhalten, aber dazu bedarf es eines Antrages, in dem genau steht, was überhaupt gefordert wird."

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