Baubeginn für Sportlerheim und Kunstrasenplatz steht kurz bevor

Rolf Uhlemeier

Bereits umgebaut: In der östlichen Hälfte des Flüchtlingsheims am Schulzentrum Masch stehen Umkleiden, ein Mehrzweckraum und ein Büro für den FSJler des SC Halle zur Verfügung. - © Rolf Uhlemeier
Bereits umgebaut: In der östlichen Hälfte des Flüchtlingsheims am Schulzentrum Masch stehen Umkleiden, ein Mehrzweckraum und ein Büro für den FSJler des SC Halle zur Verfügung. (© Rolf Uhlemeier)

Halle. „Wir hoffen, dass das neue Vereinsheim des SC Halle im März, April des kommenden Jahres fertig sein wird." Laut Fachbereichsleiterin Regina Bresser sind in dieser Woche die Verträge mit dem Sportclub unterschrieben worden. Mittlerweile liegt auch die Baugenehmigung vor, wie Matthias Kamann gestern auf Anfrage bestätigte. Entsprechend fiebern die Verantwortlichen und die Mitglieder des Sportclubs dem lang ersehnten Baubeginn entgegen.

Der Geschäftsführer des SC Halle rechnet mit einer Bauzeit von rund vier Monaten für das neue Gebäude südlich des Schulzentrums. Auf Anfrage bestätigte Bauunternehmer Frank »Kuddel« Schneider gestern, dass voraussichtlich noch im September mit den Arbeiten begonnen wird: „Bis zum Winter wollen wir das Gebäude gern zuhaben." Probleme mit dem Untergrund erwartet er nicht: „Das ist im Prinzip so wie beim Flüchtlingsheim, das wir auch gebaut haben. Da gibt es genaue Vorgaben, bis zu welcher Tiefe der Beton für die Fundamente eingebracht werden muss."

Derweil ist eine Hälfte der Flüchtlingsunterkunft an der »Masch« umgebaut worden und kann genutzt werden. Neben Umkleideräumen ist auch ein Mehrzweckraum eingerichtet worden, in dem zum Beispiel Sitzungen abgehalten werden können. Derzeit hat auch der Bundesfreiwilligendienstler des SC Halle in der umgebauten Unterkunft seinen Arbeitsplatz. Wenn das Vereinsheim des Sportvereins fertiggestellt ist, wird er dorthin umziehen.

Matthias Kamann ist sehr froh, dass der SC Halle wieder einen festen Anlaufpunkt hat: „Seit dem Abriss des Hallenbades hat uns das sehr gefehlt." Die Umkleideräume sind zwar fertiggestellt, werden aktuell aber noch nicht genutzt. Noch fehlen im Süden des Schulzentrums die entsprechenden Sportstätten. Wenn sie realisiert sind, will die Stadt im nördlichen Bereich, dort, wo derzeit die Mannschaften des SC Halle spielen, Wohnbebauung verwirklichen.

Die zweite Hälfte der Flüchtlingsunterkunft an der Wasserwerkstraße wird im Moment nicht genutzt, steht aber weiterhin zur Verfügung, wenn Wohnraum fehlt. Bresser: „Derzeit haben wir genügend freie Kapazitäten in anderen Unterkünften. Wenn kurzfristig Bedarf entstehen sollte, könnten wir die Räumlichkeiten jedoch nutzen." Nach Angaben der Fachbereichsleiterin ist geplant, auch die zweite Hälfte des Gebäudes zu Umkleideräumen umzubauen, wenn der zweite Kunstrasenplatz am Schulzentrum Masch fertiggestellt sein wird.

Zunächst einmal steht allerdings noch der Bau des ersten Spielfeldes im südlichen Bereich der Gesamtschule auf dem Programm. Laut Regina Bresser befindet sich das Planungsbüro Ulenberg/Illgas bereits in den Startlöchern: „Wir hoffen, dass wir noch im Herbst mit den Erdarbeiten beginnen können." Das Ziel sei es nach wie vor, den ersten Kunstrasenplatz bis August, September 2019 zu realisieren. Bresser: „Wir bewegen uns derzeit noch innerhalb des Zeitplans."

Auch die Fußballer des SC Halle hoffen, dass das erste der beiden geplanten Kunstrasenspielfelder zur Saison 2019/2020 nutzbar sein wird. Matthias Kamann: „Für unsere Mannschaften wäre es natürlich sehr schön, wenn wir in einem Jahr auf dem neuen Platz in den Spielbetrieb starten könnten."

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