BorgholzhausenAn dieser Stelle entscheiden Stunden über Leben und Tod zahlreicher Tiere

In der Nacht zum Sonntag wurden die massiven Schranken gewaltsam geöffnet, die zur Zeit der Amphibienwanderung die Straße Hesseltal nachts sperren. Angesichts etlicher getöteter Tiere wächst die Bereitschaft zu drastischeren Maßnahmen.

Andreas Großpietsch

Manchmal sind Jutta Panhorst und Dirk Nolkemper einigermaßen ratlos über den Drang vieler Zeitgenossen, die Straße durch das Hesseltal als Schleichweg zu nutzen. - © Andreas Großpietsch
Manchmal sind Jutta Panhorst und Dirk Nolkemper einigermaßen ratlos über den Drang vieler Zeitgenossen, die Straße durch das Hesseltal als Schleichweg zu nutzen. © Andreas Großpietsch

Borgholzhausen. „Die Schönheit des Hesseltals ist überwältigend, besonders morgens früh um 7. Noch ist die Sonne nicht aufgegangen, es dämmert bereits, diesig ist die Luft, die Wiesen taufeucht, an manchen Tagen noch gefroren“ schwärmt Jutta Panhorst. Sie kennt den Ort sehr genau, von dem sie so schwärmt. Denn seit gut 20 Jahren engagiert sie sich in diesem Bereich ehrenamtlich im Amphibienschutz. Ihre Aufgabe ist es, die Schranken abends um 19 Uhr zu schließen und sie morgens um 7 Uhr wieder zu öffnen.

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