BorgholzhausenTödliche Gefahr am Wegesrand, Pferdebesitzer sind alarmiert: Was nun?

Das Jakobskreuzkraut breitet sich im Altkreis rasend schnell aus. Für Huftiere, vor allem für Pferde, kann es tödlich sein. Erste tote Tiere gab es bereits, Pferdebesitzer sind alarmiert. Für ein Eindämmen ist es wohl zu spät.

Anja Hanneforth

Gefährliche Kombination: Pferde und Jakobskreuzkraut gehen nicht zusammen. Wenn die Tiere die Pflanzen fressen - ob in frischem Zustand auf der Weide oder getrocknet im Heu - kann das tödliche Folgen haben. - © Anja Hanneforth, HK
Gefährliche Kombination: Pferde und Jakobskreuzkraut gehen nicht zusammen. Wenn die Tiere die Pflanzen fressen - ob in frischem Zustand auf der Weide oder getrocknet im Heu - kann das tödliche Folgen haben. © Anja Hanneforth, HK

Borgholzhausen/Altkreis Halle. Schöne gelbe Blumen? – Von wegen. Was in diesen Tagen zuhauf in Straßengräben, auf Randstreifen, Brachflächen und immer mehr auf Wiesen und Weiden blüht, bedeutet eine echte Gefahr für alle Huftiere, insbesondere für Pferde: das Jakobskreuzkraut. Fand man die heimische Wildblume vor Jahren höchstens vereinzelt vor, breitet sie sich in jüngster Vergangenheit massiv aus. Nicht zuletzt durch den Bau der Autobahn, an deren Rändern sie quadratmeterweise vorkommt. Und weil ihre Samen fliegen wie die des Löwenzahns, ist ihr Eroberungsfeldzug ungebremst. Es sei denn, sie wird rechtzeitig abgemäht oder aus dem Boden gezogen. Doch dafür scheint es fast zu spät. Den ersten Tod eines Pferdes, der auf das gefährliche Kraut hindeutet, gab es bereits.

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