Das teuerste Spielgerät der Borgholzhausener Stadtgeschichte

Neues Großspielgerät : Der Generationenpark am Vogelgitter ist jetzt wieder komplett ausgestattet und um eine tolle Attraktion reicher. Die entführt nicht nur in den Dschungel. Sie hat auch hohen Aufforderungscharakter. Fanden zumindest die Erstnutzer aus der »Pusteblume«

Alexander Heim

Feierliche Inbetriebnahme: Zu der kamen am Donnerstag nicht nur Bürgermeister Dirk Speckmann, Thomas Wesche, Dennis Kruse, Bauhofleiter Stephan Hörmeyer, Dag Brüggeshemke und Rainer Frehsmann. Auch 30 Kinder aus der Pusteblume nahmen das Spielgerät rasch in Beschlag. [ Großspielgerät ] [ Vogelgitter ] [ Generationenpark ] - © Alexander Heim
Feierliche Inbetriebnahme: Zu der kamen am Donnerstag nicht nur Bürgermeister Dirk Speckmann, Thomas Wesche, Dennis Kruse, Bauhofleiter Stephan Hörmeyer, Dag Brüggeshemke und Rainer Frehsmann. Auch 30 Kinder aus der Pusteblume nahmen das Spielgerät rasch in Beschlag. [ Großspielgerät ] [ Vogelgitter ] [ Generationenpark ] (© Alexander Heim)

Borgholzhausen. Die Mädchen und Jungen der Gruppen Rot und Blau machten nämlich innerhalb kürzester Zeit unmissverständlich deutlich, was sie denn nun so von dem neuen großen Spielgerät mit den drei überdachten Türmen halten: eine ganze Menge nämlich. Noch ehe Bürgermeister Dirk Speckmann das rund 80 Quadratmeter Fläche umfassende Großspielgerät offiziell eingeweiht hatte, wurde es von den Zwei- bis Sechsjährigen komplett in Beschlag genommen. Ein Spielgerät mit hohem Aufforderungscharakter für die Kinder also. Genau so, wie es sein soll.

Vorgängermodell hatte nach fast 25 Jahren ausgedient

Klettern, rutschen, balancieren, sich verstecken – alles ist hier möglich. „Das alte Spielgerät stammte aus den 1990er Jahren und war nun fast 25 Jahre alt. Es war Zeit, es auszutauschen", erläuterte Dag Brüggeshemke von der Stadt Borgholzhausen. Bereits 2018 hatten sich Rat und Verwaltung erste Gedenken um ein Nachfolgemodell gemacht. Drei Hersteller und sechs Optionen waren in der engeren Auswahl. Am Ende entschied man sich für die Variante aus Recycling-Kunststoff. „Das ist sehr verwitterungsfest", ist Dag Brüggeshemke überzeugt. Allein 39.000 Euro hat die Stadt für die neue Attraktion aus dem Säckel geholt. „Das ist das teuerste Spielgerät, das wir je auf einem Spielplatz verbaut haben", erläutert Bürgermeister Dirk Speckmann. „Das Aufbauen ging Ruck-Zuck", fügt Stephan Hörmeyer, neuer Leiter des Bauhofes, an. Wohl auch, weil Dag Brüggeshemke darauf bestanden hatte, dass ein Mitarbeiter der Herstellerfirma am Aufbau beteiligt war. Innerhalb von nur einer Woche hatten dann die Mitarbeiter des Bauhofes um Stephan Hörmeyer, Rainer Frehsmann, Klaus-Dieter Thias, Thomas Wesche und Dennis Kruse das Gerät Anfang des Monats aufgebaut. „Wir hoffen jetzt, dass die Folgekosten gegen Null gehen."

Vier Türme und zwei Rutschen warten auf die Kinder

Vier Türme können die jungen Spielplatzbesucher somit fortan erklimmen, können sich über zwei Rutschen freuen, eine davon sogar ein Modell mit Rollen. „So eine Rollenrutsche ist noch sehr selten", erklärt Dag Brüggeshemke. „Ich wüsste nicht, wo sonst noch eine steht." Mit seiner Dekoration entführt das Spielgerät die Kinder in den Dschungel. Ein kleiner, frecher Affe grüßt da ebenso wie eine neugierige Giraffe. Und auch ein Vögelchen hat seinen Weg ans Vogelgitter gefunden. Ob Bauteile oder Tiere – alles ist mit leuchtenden Farben abgesetzt.

„Das macht es einfach ein bisschen lebendig", findet Dag Brüggeshemke. Und denkt zudem: „Das wird bestimmt auch im Winter gut aussehen." Für die Mädchen und Jungen der Kita Pusteblume war der Ausflug jedenfalls ein tolles Erlebnis. Und sicherlich zieht es die Kleinen auch an Nachmittagen und Wochenenden, dann zusammen mit ihren Geschwistern und Eltern, zu dem neuen Spielparadies.

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