Feuerwehr im Einsatz: Auto kracht in Gasstation

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Spur der Verwüstung: Durch einen Unfall wurde die Gasstation in der Industriestraße zerstört. - © Andreas Großpietsch
Spur der Verwüstung: Durch einen Unfall wurde die Gasstation in der Industriestraße zerstört. (© Andreas Großpietsch)

Borgholzhausen (son/HK). Die Spuren der Zerstörung sind dem Gas-Verteiler-Häuschen in der Industriestraße auch Tage nach dem Unfall noch deutlich anzusehen. Wie erst jetzt bekannt wurde, war ein Unfall am vergangenen Mittwoch um 10.15 Uhr die Ursache für die demolierte Station.

Die Löschzüge Bahnhof und Stadt waren zum Unfallort gerufen worden, da der Verdacht bestand, es könne Gas austreten. Zuvor war ein Auto mit zwei Personen von der Straße abgekommen und in die Gasstation gefahren. Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass der Fahrer und der Beifahrer berits aus dem Fahrzeug befreit worden waren. Mitarbeiter eines nahe gelegenen Autohauses hatten die beiden aus dem Wagen geholt und in deren Räumen betreut. Der Rettungsdienst kümmerte sich dort um die beiden Verletzten.

Zunächst war kein Gasgeruch feststellbar

Jedoch blieb die Gefahr, dass Gas austreten könnte, auch wenn zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehrkräfte kein Gasgeruch feststellbar war. Daher wurden mittels eines Mehrgasmessgeräts Messungen im Außenbereich des Häuschens durchgeführt – ohne Erkenntnis. Der Bereich um das Häuschen wurde sicherheitshalber mit Flatterband abgesperrt.

Der Unfallwagen wurde anschließend von Hand aus dem Gas-Verteiler-Häuschen geschoben und durch Mitarbeiter des Autohauses abtransportiert. Danach konnte durch die durch den Unfall eingedrückte Tür in das Häuschen gefasst und dort nochmals mittels Mehrgasmessgerät eine Messung vorgenommen werden – erneut ohne Erkenntnis.

25 Feuerwehrmänner und die Polizei waren im Einsatz

Nach Eintreffen eines Mitarbeiters der Betreiber-Firma der Verteiler-Station wurde in Absprache mit diesem die Tür mittels Halligan-Tool und Kuhfuß geöffnet. Der Mitarbeiter des Betreibers stellte mit seinen feineren Messgeräten anschließend eine leichte Undichtigkeit an der Anlage im Gebäude fest – jedoch in so geringem Ausmaß, dass keine weiteren Maßnahmen seitens der Feuerwehr erforderlich waren.

In Absprache mit der Polizei wurde die Einsatzstelle von der Feuerwehr an den Mitarbeiter der Betreiber-Firma übergeben. Insgesamt waren 25 Feuerwehrmänner vor Ort im Einsatz.

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