Stadt sichert sich Vorkaufsrecht für Bahnhofsgelände in Borgholzhausen

Im Moment ist der Bereich um den Bahnhof für die meisten Investoren uninteressant. Das wird sich vermutlich ändern, wenn die A 33 im nächsten Jahr fertiggestellt ist

Andreas Großpietsch

Platz für Ideen: Das gilt für den ganzen Bahnhofsbereich, wenn die Straßen dort vom Autoverkehr befreit sind. - © Andreas Großpietsch
Platz für Ideen: Das gilt für den ganzen Bahnhofsbereich, wenn die Straßen dort vom Autoverkehr befreit sind. (© Andreas Großpietsch)

Borgholzhausen. Im Moment ist der Bereich um den Bahnhof nur bekannt dafür, dass er im Zentrum einer kaum erträglichen Verkehrsüberlastung liegt und damit für die meisten Investoren uninteressant ist. Das wird sich vermutlich ändern, wenn die A 33 im nächsten Jahr fertiggestellt ist. Um dann die Entwicklung mitgestalten zu können, will die Stadt Borgholzhausen einen eher ungewöhnlichen Weg beschreiten und sich ein Vorkaufsrecht für jede Immobilie im Bahnhofsbereich sichern, die auf den Markt kommt.

Am Montag, 3. Dezember, ist die Politik zu diesem Thema gefragt. Im Ausschuss für Planungs- und Bauangelegenheiten wird diskutiert, ob die Stadt in das dafür notwendige Verfahren einsteigen soll. Gedacht ist an einen Geltungsbereich, der grob gesagt die gesamte Wohnbebauung rund um die zentrale Kreuzung umfasst. Die Sitzung des Ausschusses beginnt um 18 Uhr im Rathaus und ist öffentlich. Dabei geht es zunächst um grundsätzliche Fragen. Um sich ein solches Vorkaufsrecht zu sichern, sind noch weitere Schritte nötig.

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