Neun Verletzte bei Auffahrunfall an der Versmolder Straße

Andreas Eickhoff

Bei dem Unfall an der Versmolder Straße sind neun Menschen verletzt worden. - © Andreas Eickhoff
Bei dem Unfall an der Versmolder Straße sind neun Menschen verletzt worden. (© Andreas Eickhoff)

Borgholzhausen. Nach einem Unfall am Mittwochnachmittag sind neun Menschen in Krankenhäuser im Landkreis Osnabrück transportiert worden. Nach einer ersten Einschätzung vom Leitenden Notarzt Dr. Thomas Grau sind zwei von ihnen schwer verletzt und müssen über Nacht im Krankenhausbleiben.

Zu dem Unfall war es nach ersten Erkenntnissen der Polizei gegen 15.20 Uhr gekommen, als eine 24-Jährige mit ihrem Opel Meriva von der Versmolder Straße links in die Straße Halstenbeck abbiegen wollte. Die Situation erkannte ein 19-jähriger Bielefelder zu spät und fuhr mit seinem VW Caddy auf den Meriva, in dem außer der Fahrerin noch drei ihrer Kinder saßen.

Auch ein dem Caddy folgender Bullifahrer (62) aus Steinhagen konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr seinerseits auf den Caddy auf. In dem Bulli saßen außer dem Fahrer noch fünf Mitfahrer, darunter eine schwangere Frau.

Nachdem der erste Rettungswagen eingetroffen war, wurden zunächst noch zwei weitere Rettungswagen aus Versmold und Harsewinkel nachgefordert, ehe dann ein „Massenanfall von Verletzten" für bis zu zehn Verletzte ausgelöst wurde.

Das hatte dann zur Folge, dass ein Großaufgebot an Rettungskräfte zu der Unfallstelle eilte. Unter anderem der Leitende Notarzt aus Gütersloh, der Organisationsleiter Rettungsdienst aus Mastholte, zahlreiche Rettungs- und Krankentransportwagen der Hilfsorganisationen – unter anderem auch aus Rheda-Wiedenbrück – sowie Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper.

Die Rettungskräfte teilten die Verletzten in Gruppen ein und sendeten sie mit den Krankenwagen in jeweilige Krankenhäuser. Der offensichtlich unverletzte Bullifahrer musste sich nach Polizeiangaben zur Wehr setzen, um nicht in ein Krankenhaus transportiert zu werden. Der Fahrer des Caddy blieb ebenfalls unverletzt, er konnte seine Fahrt nach der polizeilichen Unfallaufnahme selbst fortsetzen. Während des Einsatzes wurde der Verkehr mehr als eineinhalb Stunden einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet, der Schaden wird auf etwa 7.000 Euro geschätzt.

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