Auf der falschen Spur: Fahrerin verursacht schweren Unfall

Andreas Eickhoff

Der VW-Bulli ist bei dem Frontalzusammenstoß mit einem Kleinwagens schwer beschädigt worden. - © Andreas Eickhoff
Der VW-Bulli ist bei dem Frontalzusammenstoß mit einem Kleinwagens schwer beschädigt worden. (© Andreas Eickhoff)

Borgholzhausen. Eine 48-jährige Fahrerin eines VW-Lupo hat am Freitagabend gegen 22.10 Uhr in Borgholzhausen einen Unfall verursacht, weil sie auf der linken Fahrspur unterwegs war und dort in den Gegenverkehr geriet. Der frontale Zusammenstoß mit einem VW-Bulli endete für die Insassen glimpflich, von den insgesamt fünf beteiligten Personen wurden nur zwei leicht verletzt. Die 48-jährige Lupo-Fahrerin stand unter Alkoholeinfluss, wie die Polizei mitteilte.

Nach den Erkenntnissen der Polizei fuhr die alkoholisierte Frau auf der Straße Unter der Burg aus Richtung Mülldeponie kommend in Richtung Bahnhofstraße und wollte ihre Fahrt Richtung Ortszentrum fortsetzen. Dazu fuhr sie aber schon links an der Mittelinsel vorbei. Beim Rechts-Abbiegen geriet so so weit auf die Gegenfahrbahn, dass ihr Kleinwagen mit einem entgegenkommenden VW Bulli frontal zusammenstieß.

Der Kleinwagen wurde durch Hecke in Vorgarten geschleudert

Der Transporter wurde von einem 59-Jährigen Beckumer gesteuert, mit im Fahrzeug saßen noch drei Mitfahrer. Der Fahrer und sein Beifahrer (47) aus Ennigerloh wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Durch die Wucht des Zusammenpralls schleuderte der Lupo von der Straße durch eine Hecke in einen Vorgarten, wo er stark beschädigt liegen blieb. Der Motorblock war augenscheinlich aus seiner Verankerung gerissen worden. An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden (etwa 17.500 Euro), sie mussten abgeschleppt werden. 

Auf der falschen Spur: Fahrerin verursacht schweren Unfall

Die Fahrerin blieb zwar unverletzt, musste aber dennoch ins Krankenhaus – zur Blutprobe. Ihr Führerschein wurde sichergestellt, wie die Polizei mitteilte.

Führerschein wurde sichergestellt

Zur Versorgung der Verletzten wurden nach dem Notruf zunächst Rettungswagen aus Halle, Harsewinkel und Versmold an die Unfallstelle entsandt, ferner das Notarzteinsatzfahrzeug aus der Lindenstadt. Aufgrund der ersten Rückmeldungen waren der Leitende Notarzt sowie der Organisationsleiter Rettungsdienst alarmiert worden, zudem auch noch die Löschzüge Bahnhof und Stadt. Die Feuerwehrleute leuchteten die Unfallstelle aus, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und säuberten die Fahrbahn.

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