Mit Rucksack und Regenschirm auf dem Weg für Genießer

Ekkehard Hufendiek

Geschafft, aber fröhlich: Die Wanderer aus Steinhagen und Werther erreichen das Ziel ihrer Sternwanderung, das Haus Hagemeyer-Singenstroth, gemeinsam. Fotos: Ekkehard Hufendiek - © Ekkehard Hufendiek
Geschafft, aber fröhlich: Die Wanderer aus Steinhagen und Werther erreichen das Ziel ihrer Sternwanderung, das Haus Hagemeyer-Singenstroth, gemeinsam. Fotos: Ekkehard Hufendiek (© Ekkehard Hufendiek)
Touristiker und Wanderführer: Janine Thannhäuser (von links), Hartmut Lüker, Sandra Wursthorn, Gerhard Lüker, Lutz Huxohl, Martina Janßen, Bürgermeister Dirk Speckmann, Tamara Kisker, Jan Brüggeshemke, Christina Thüte und Simon Block gehen bei der Sternwanderung mit gutem Beispiel voran. - © Ekkehard Hufendiek
Touristiker und Wanderführer: Janine Thannhäuser (von links), Hartmut Lüker, Sandra Wursthorn, Gerhard Lüker, Lutz Huxohl, Martina Janßen, Bürgermeister Dirk Speckmann, Tamara Kisker, Jan Brüggeshemke, Christina Thüte und Simon Block gehen bei der Sternwanderung mit gutem Beispiel voran. (© Ekkehard Hufendiek)

Borgholzhausen/Altkreis Halle . Im Regen sind sie losmarschiert, in der Sonne angekommen: Gestern packten etwa 250 Wanderer aus Halle, Werther, Versmold, Steinhagen und Borgholzhausen Rucksack und Regenschirm zusammen. Sie nahmen an der seit 2013 jährlich stattfindenden Sternwanderung teil. Diesmal war der Heimatverein Borgholzhausen Ausrichter, Ziel die Gaststätte Hagemeyer-Singenstroth.

Dabei hatten die Wanderer zunächst mit dem Wetter kein Glück: Es regnete um 10 Uhr morgens Bindfäden. Doch nur wenige der Vorangemeldeten ließen sich von den himmlischen Tropfen schrecken. Sie kleideten sich regenfest und nahmen den Matsch auf der Strecke in Kauf.

Die 40 Versmolder Wanderer hatten wohl am wenigsten zu leiden. Ihr Weg führte in großen Teilen über befestigte Landstraßen. Eine Versmolderin lobte dabei die am Wegesrand derzeit kräftig gelb-blühenden Schlüsselblumen als freundliche Frühlingszeichen.

Sternwanderung mit Herz: Thomas und Ulla Andersen aus Steinhagen sind um 9 Uhr losmarschiert und haben am Ziel den typischen Borgholzhausener Lebkuchen bekommen. - © Ekkehard Hufendiek
Sternwanderung mit Herz: Thomas und Ulla Andersen aus Steinhagen sind um 9 Uhr losmarschiert und haben am Ziel den typischen Borgholzhausener Lebkuchen bekommen. (© Ekkehard Hufendiek)

Die weiteste Strecke legten die Steinhagener zurück. Sie starteten schon um 9 Uhr morgens. Belohnt wurden die Wanderer dafür mit viel Weitblick und dem Genuss zahlreicher Frühjahrsblüher. Sandra Wursthorn etwa schilderte einen Blühstreifen voller Buschwindröschen als Highlight ihres Weges. Ihre 50 köpfige Gruppe sei zwar auch im Regen losgegangen, „doch die Gemeinschaft macht es wett", sagte die Touristikerin der Stadt Werther.

Die 50 Wanderer aus Borgholzhausen um Bürgermeister Dirk Speckmann und den Heimatvereinsvorsitzenden Jan Brüggeshemke machten mehrmals Rast – und hatten dabei die Gelegenheit, den Blick auf die Stromtrasse der Firma Amprion zu werfen. Von den zwei Fachleuten ließen sie sich den Höhenzug des Teutoburger Waldes mit der Erdverkabelungstrasse erklären. Wie alle Teilnehmer durften auch sie sich im Ziel über ein Lebkuchenherz aus den Händen von Tamara Kisker freuen.

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