A 33 bei Bielefeld nach schwerem Unfall komplett gesperrt - vier Verletzte

Dennis Rother

Auf der A33 bei Schloß Holte gab es heute Morgen einen schweren Unfall. - © Marc Uthmann
Auf der A33 bei Schloß Holte gab es heute Morgen einen schweren Unfall. (© Marc Uthmann)

Bielefeld/Schloß Holte-Stukenbrock. Wegen eines schweren Unfalls musste die Autobahn 33 am Montagmorgen zwischen dem Kreuz Bielefeld und Schloß Holte-Stukenbrock in Fahrtrichtung Osnabrück für rund eine Stunde komplett gesperrt werden.

Laut Polizeiangaben krachte ein Transporterfahrer ins Stauende und löste damit eine folgenschwere Kettenreaktion an. Vier Personen wurden verletzt, eine von ihnen schwer. Per Rettungshubschrauber kam ärztliche Hilfe an den Unfallort. Auf rund zehn Kilometern staute sich der Verkehr.

Wuchtiger Zusammenstoß bringt Opel ins Schleudern

Wie Polizeisprecherin Hella Christoph mitteilt, ereignete sich die Kollision gegen 7.30 Uhr. Ein 31-jähriger VW-Fahrer aus Bad Driburg war zu diesem Zeitpunkt auf dem rechten Fahrstreifen der A 33 in Richtung Bielefeld unterwegs. Vor der A2-Abfahrt am Autobahnkreuz Bielefeld bemerkte der Transporter-Fahrer offensichtlich einen Rückstau zu spät. Er touchierte den 3er-BMW eines 27-Jährigen aus Schloß Holte-Stukenbrock und prallte gegen den Opel Corsa eines 28-Jährigen aus Hövelhof.

Der Opel Corsa schleuderte durch die Wucht des Zusammenstoßes um seine eigene Achse und stieß anschließend gegen den 5er-BMW eines 40-Jährigen aus Schloß Holte-Stukenbrock. Bei dem Unfall zogen sich der 31-Jährige, der 27-Jährige und der 40-Jährige leichte sowie der 28-jährige Hövelhofer schwere Verletzungen zu. "Der Rettungshubschrauber landete für die Erstversorgung auf der A 33", so Hella Christoph. Krankenwagen brachten die Verletzten in die Klinik.

Langer Stau auch auf Ausweichstrecken

Der Sachschaden wird von den Einsatzkräften auf rund 22.000 Euro geschätzt. Ein Abschleppwagen transportierte die demolierten Fahrzeuge ab. Während der Unfallaufnahme, der Bergung der Pkw sowie der Beseitigung des Trümmerfelds musste die A 33 für ungefähr eine Stunde komplett gesperrt werden. Weitere 30 Minuten blieb die rechte Spur dicht. Pendler mussten bis 9.30 Uhr auch auf den Ausweichstrecken rund 45 Minuten mehr Fahrtzeit einkalkulieren.

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