Alkohol in Mengen: Polizei kontrolliert zu Karneval verstärkt Jugendliche

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Vor allem Jugendliche sollten im Karneval nicht zu oft zu Alkohol greifen. Die Polizei hat ein besonders Augenmerk auf diese Zielgruppe. - © CC0 Pixabay
Vor allem Jugendliche sollten im Karneval nicht zu oft zu Alkohol greifen. Die Polizei hat ein besonders Augenmerk auf diese Zielgruppe. (© CC0 Pixabay)

Kreis Gütersloh (HK/son). Die fünfte Jahreszeit ist für viele die schönste Zeit im Jahr. Ausgelassen feiern, Freunde treffen und beim Kostüm der Fantasie keine Grenzen setzen. Leider scheinen manche aber auch in anderen Bereichen Probleme damit zu haben, Grenzen zu setzen - nämlich beim Thema Alkohol.

Rund um die Karnevalstage wird es deshalb durch die Polizei Gütersloh nicht nur verstärkte Alkoholkontrollen etc. geben. Auch Jugendschutzkontrollen werden, wie in den vergangenen Jahren, stattfinden. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ordnungsämter der Städte und Gemeinden werden die Beamtinnen und Beamten der Polizei gezielt Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen entgegen treten.

Mischgetränke sind ein Problem

Immer wieder kommt es aufgrund der enthemmenden Wirkung der alkoholhaltigen Getränke zu Sachbeschädigungen und Schlägereien. Dazu kommt die physisch schädigende Wirkung des Alkohols. Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, dass unzählige Jugendliche hochprozentigen Alkohol, meist in Mischgetränken, zu diesen Veranstaltungen mitnehmen. Die Altersgrenzen werden dabei in den meisten Fällen bewusst ignoriert.

Die Polizei betont: Die Aktivitäten rund um den Jugendschutz haben einen präventiven Ansatz. Die Kinder und Jugendlichen werden auch angesprochen und kontrolliert, bevor sie betrunken sind, um einen Alkoholmissbrauch zu verhindern.

Karnevalsvereine rufen zu verantwortungsvollem Handeln auf

Die Polizei Gütersloh weist darauf hin, dass Branntwein und branntweinhaltige Getränke (unabhängig ihres prozentualen alkoholischen Inhalts) an Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahre) nicht abgegeben werden dürfen. Ebenso darf ihnen der Verzehr nicht gestattet werden. Für alle anderen alkoholischen Getränke (Bier, Wein, Sekt etc.) liegt die Altersgrenze allgemein bei 16 Jahren.

Ordnungswidrig handelt dabei nicht nur der Verkäufer, sondern auch der Erwachsene, welcher den Verzehr in seiner Gegenwart gestattet. Das Jugendschutzgesetzt sieht Bußgelder bis in Höhe von 50.000 Euro vor. Den Verkäuferinnen und Verkäufern wird dringend empfohlen, die Stichtage für die Altersbestimmung zu notieren und sich bei jungen Menschen generell den Personalausweis vorlegen zu lassen. Verstöße werden konsequent geahndet.

Die Karnevalvereine unterstützen diese Aktion und rufen alle Mitglieder und erwachsenen Teilnehmer zu verantwortungsvollem, vorbildhaften Verhalten auf.

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