Brutale Kettenbriefe: Kinder erhalten Todesdrohungen über WhatsApp

Die Polizei rät Eltern, mit ihren Kindern über diese Nachricht zu sprechen

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Symbolbild - © CC0 Pixabay
Symbolbild (© CC0 Pixabay)

Kreis Gütersloh (HK/mw). Ein brutaler Kettenbrief kursiert momentan vor allem unter Kindern im Kreis Gütersloh. Verbreitet wird er über den Messangerdienst "Whatsapp". Die Polizei Gütersloh warnt jetzt vor dieser Nachricht.

Darin wird den Kindern mit einem nächtlichen Besuch des Unbekannten gedroht. Zudem sollen Familienmitglieder und die Kindern selbst brutale Schicksalsschläge widerfahren. Der anonyme Verfasser führt einige frei erfundene Beispiele auf. Aus Furcht teilen die Kinder den Brief, berichtet die Polizei.

Eltern sollen mit ihren Kindern über den Kettenbrief sprechen

Dabei handelt es sich jedoch um einen schlechten Scherz, macht die Polizei deutlich. Die Kriminalbeamten des Kriminalkommissariats "Kriminalprävention und Opferschutz" empfehlen Eltern, mit ihren Kindern über diesen Kettenbrief zu sprechen und ihnen verständlich zu machen, dass davon keine Gefahr ausgeht.

Weiterhin sollten diese Nachrichten sofort gelöscht werden, empfiehlt die Polizei. Bei Fragen beraten die Beamten unter 05241 8690.

WhatsApp schafft im Dezember Newsletter ab

Das Phänomen ist nicht neu: Digitale Kettenbriefe mit obskuren Inhalten kursieren schon seit Jahren, informiert die Polizei Gütersloh: Anonyme Verfasser drohen in ihren Nachrichten, die sich in den allermeisten Fällen an Kinder richten, mit schlimmsten persönlichen Folgen, sollte die Nachricht nicht weiter verbreitet werden.

Eingeschränkt werden könnten diese Täter ab dem 7. Dezember: Dann will WhatsApp laut eigenen Angaben seine Newsletter-Funktion abschaffen, um das massenhafte Versenden von falschen Inhalten zu erschweren und um gegen den Missbrauch des Chats anzukämpfen.

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