Anzeige

Audi: Streit mit Vertragshändler in China beigelegt

veröffentlicht

Audi-Logo - © Foto: Marijan Murat
Der Absatz von Audi war in China in den ersten vier Monaten um 18 Prozent eingebrochen. (© Foto: Marijan Murat)

Peking - Audi hat nach eigenen Angaben den belastenden Konflikt mit seinen Händlern in China gelöst. «Der Streit ist beigelegt», sagte Vertriebschef Dietmar Voggenreiter in Peking. Eine Vereinbarung mit «Eckpfeilern», wie die künftige Zusammenarbeit aussehen soll, sei unterzeichnet worden.

Der Absatz der VW-Tochter war auf ihrem wichtigsten Markt in den ersten vier Monaten um 18 Prozent eingebrochen, weil viele der 450 Vertragshändler wegen eines angekündigten Strategiewechsels des Autobauers bei den Verkäufen auf die Bremse getreten waren.

Links zum Thema
Finanzberichte von Audi
Informationen zu Dietmar Voggenreiter

Anzeige

Damit protestierten sie dagegen, dass Audi neben seinem bisherigen chinesischen Partner FAW künftig auch mit dem SAIC-Konzern zusammenarbeiten will. Die Händler sollen durch die Partnerschaft mit SAIC neue Konkurrenz gefürchtet haben, die möglicherweise durch ein zweites Händlernetz entstanden wäre.

Laut der nun getroffenen Vereinbarung werde es jedoch auch mit SAIC an Bord nur ein Händler- und Vertriebsnetz geben. Das habe Audi laut Voggenreiter ohnehin angestrebt, weil davon alle Seiten profitieren würden. Nach Beilegung des Streits sei das Geschäft nun wieder auf dem Weg «zurück zur Normalität». Für das zweite Halbjahr erwartete Voggenreiter «eine schnelle Erholung des Absatzes».

Copyright © Haller Kreisblatt 2017
Copyright © dpa - Deutsche Presseagentur 2017
Texte und Fotos vom Haller Kreisblatt sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.

captcha
Anzeige
Anzeige
Anzeige