Moody's zahlt 864 Millionen Dollar wegen geschönten Ratings

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New York - Die Ratingagentur Moody's ist von zweifelhaften Kreditbewertungen aus der Zeit der Finanzkrise eingeholt worden. Das Unternehmen teilte mit, im Rahmen eines Vergleichs mit US-Behörden umgerechnet 812 Mio Euro zu zahlen. Moody's wird vorgeworfen, das Risiko strukturierter Wertpapiere zum eigenen Geschäftsvorteil nicht ausreichend berücksichtigt zu haben. Trotzdem betont Moody's, keine Gesetzesverstöße begangen zu haben und hinter seinen Ratings zu stehen. Der größere Rivale Standard & Poor's hatte bereits im Februar 2015 einen ähnlichen Vergleich geschlossen.

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