Höxter-Mordprozess: Angeklagter gesteht Teilschuld

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Paderborn - Überraschung im Mordprozess um die tödlichen Misshandlungen im sogenannten Horrorhaus von Höxter: Der Angeklagte hat nach Angaben eines Gutachters eine Teilschuld eingestanden. Bei einem der beiden Todesfälle gebe Wilfried W. unterlassene Hilfeleistung zu. Bislang hatte er alle Schuld von sich gewiesen. Außerdem werfe er sich vor, die Gewalt nicht unterbunden zu haben. Über Jahre hinweg sollen Wilfried W. und Angelika W. mehrere Frauen in ein Haus nach Ostwestfalen gelockt und dort schwer misshandelt haben. Zwei Frauen aus Niedersachsen starben infolge der Quälereien.

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