Massenstart-Finale: Dahlmeier strebt Podest an

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Laura Dahlmeier - © Foto: Matthias Balk
Nach dem Sieg mit der Staffel strebt Laura Dahlmeier auch im Einzel-Rennen das Podest an. (© Foto: Matthias Balk)

Ruhpolding - Es geht doch! Einen Tag nach dem umjubelten Staffelsieg der Biathlon-Damen um die siebenmalige Weltmeisterin Laura Dahlmeier streben die deutschen Skijäger beim Heim-Weltcup in Ruhpolding auch in den Einzel-Rennen erstmals in diesem Jahr das Podest an.

Zum Abschluss stehen in der mit 25.000 Zuschauern bereits ausverkauften ChiemgauArena die Massenstart-Rennen auf dem Programm. Über die 15 Kilometer kämpfen sechs deutsche Männer mit den aktuellen Weltmeistern Simon Schempp und Benedikt Doll an der Spitze ab 12.15 Uhr um ihren ersten Podestplatz in diesem Jahr. Das Frauen-Rennen mit fünf deutschen Damen über die 12,5 Kilometer wird dann um 14.40 Uhr gestartet.

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«Der Staffel-Sieg wird Selbstvertrauen geben, aber bis Olympia haben wir noch einiges zu tun», sagte Damen-Bundestrainer Gerald Hönig und hofft auf eine weitere Steigerung schon in Ruhpolding. Auf dem Weg zu den Winterspielen in Südkorea käme ein Erfolg im letzten Heimrennen gerade recht.

Im Massenstart wird die in der Staffel überzeugende Startläuferin Franziska Preuß fehlen - die 23-Jährige hat sich für den Kampf Frau gegen Frau in Ruhpolding nicht qualifiziert. Als Einzige der deutschen Skijägerinnen hat sie auch die Olympia-Norm noch nicht geschafft. Hönig hat allerdings dennoch eine Nominierung in Aussicht gestellt.

Preuß hatte wegen gesundheitlicher Probleme die Vorsaison vorzeitig beenden müssen und auch die WM verpasst. Nach einem längeren Ausfall kämpft die hochtalentierte Skijägerin nun um die Rückkehr in die Weltspitze. Und macht sich dabei Druck. «Im Einzel bin ich nicht so gelöst wie in der Staffel, wo es nicht um die Olympia-Norm geht», sagt sie.

Bei der anstehenden Olympia-Generalprobe in Antholz kann Preuß nun vielleicht ohne Druck laufen. «Die Franzi hat eine halbe Norm. Sie hat letzte Woche in Oberhof in der Staffel überzeugt und nun wieder. Ohne so eine Athletin würde ich ungern zu den Olympischen Spielen fahren», sagte Hönig.

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