Bestes Sprint-Ergebnis der Saison: Sandra Ringwald Vierte

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Sandra Ringwald - © Foto: Andrea Solero
Sandra Ringwald lief beim Weltcup in Toblach auf Platz vier. (© Foto: Andrea Solero)

Toblach - Rechtzeitig vor den nordischen Weltmeisterschaften kommt Sandra Ringwald wieder in Form. Die beste deutsche Langläuferin des vergangenen Winters schaffte beim Sprint-Weltcup in Toblach Platz vier. Es war das beste deutsche Ergebnis auf der Kurzstrecke in dieser Saison.

Im Finale war die Russin Natalja Matwejewa die Schnellste. Bei den Herren setzte sich der Norweger Sindre Björnestad Skar durch.

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«Na endlich. Wir nähern uns dem, wo wir hin wollen», sagte der Sportliche Leiter, Andreas Schlütter. Den ins Visier genommenen Podestplatz verpasste Ringwald nur knapp. «Sie ist taktisch hervorragend gelaufen und hat sich nicht geschont», lobte Schlütter. Als Prologzweite wartete die Schwarzwälderin in ihren K.o.-Rennen immer bis zum ersten Anstieg, um dort anzugreifen. Das gelang im Viertel- und Halbfinale hervorragend. «Auch im Finale wollte sie es so machen, doch dann tauchte plötzlich die Norwegerin Falla vor ihr auf, und sie kam aus dem Rhythmus. Da fehlte dann der Windschatten, um vielleicht doch noch einmal anzugreifen», berichtete Schlütter.

Bei ihrem Langlauf-Comeback kam Biathletin Denise Herrmann auf Rang 13 und erfüllte eine halbe WM-Norm. «Ihr sechster Platz in der Qualifikation war sehr ordentlich», sagte Schlütter. Ob sie tatsächlich eine Option für die nordische WM werden kann, muss nun in den nächsten Wochen gemeinsam mit den Biathlon-Verantwortlichen beraten werden. In Toblach kann sie die Qualifikation nicht schaffen, denn der Team-Sprint am Sonntag, den sie gemeinsam mit Ringwald laufen wird, hat dafür keine Bedeutung.

Anders als bei den Damen ist die Decke guter Sprinter im Herren-Bereich sehr dünn. Sebastian Eisenlauer, der wegen einer Erkrankung die Tour de Ski auslassen musste, schaffte die Qualifikation nicht. «Er hat sich nicht so bewegt, wie er es schon im Training gezeigt hat», sagte Schlütter. Den Strapazen der Tour musste auch Sergej Ustjugow Rechnung tragen. Der Tour-Sieger aus Russland schied ebenfalls bereits in der Qualifikation aus.

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