Volleyball: Wie von Zaubertrank gestärkt

Ekkehard Hufendiek

Lobversuch: Mittelangreiferin Celine Dessin, hier im Heimspiel gegen Gievenbeck, und die Haller Verbandsliga-Frauen überzeugten gegen Senden II mit variablem Spiel. - © Foto: Ekkehard Hufendiek
Lobversuch: Mittelangreiferin Celine Dessin, hier im Heimspiel gegen Gievenbeck, und die Haller Verbandsliga-Frauen überzeugten gegen Senden II mit variablem Spiel. (© Foto: Ekkehard Hufendiek)

Verbandsliga

Telekom Post SV Bielefeld IV – SC Halle 3:0 (25:14, 25:20, 25:12).

Völlig von der Rolle präsentierte sich der SC beim Tabellenzweiten. „Wir haben nichts auf die Kette gekriegt", sagte Halles Trainer Bori Rzeha, der Gegner hingegen habe einen Sahnetag erwischt. Teilweise schlugen die großgewachsenen Angreifer des Gastgebers über den Haller Block hinweg. Immerhin vier Bielefelder sind in der Vergangenheit schon in der Oberligamannschaft des Telekom Post SV eingesetzt worden. Allein die Aufschläge setzten das Haller Team dermaßen unter Druck, dass nur selten ein kontrollierter Angriff möglich war. „Das können wir uns nicht oft erlauben", resümierte Rzeha.

Landesliga

SG OTSV Pr. Oldendorf/BTW Bünde – SC Halle II 3:1 (25:19, 25:27, 25:17, 25:19).

Trotz der Niederlage war Halles Spielertrainer Björn Kranenberg zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben uns deutlich verbessert und das Spiel sehr lange offen gehalten", sagte er. Vor allem im zweiten Durchgang zeigten seine Spieler Wille, Leidenschaft und Kampfgeist. Halles Mittelangreifer René Smollich markierte die meisten Blockpunkte der Partie. Den Gegner bezeichnete Kranenberg als äußerst unangenehm, denn die SG-Spieler hätten Blockberührungen nicht zugegeben und immer wieder beim Schiedsrichter mit Worten und Gesten Einfluss auf dessen Entscheidungen genommen – teilweise mit Erfolg.

Bezirksliga

TSVE Bielefeld – Spvg. Steinhagen 3:0 (25:19, 25:18, 25:13).

„Es hat sich gerächt, dass wir in dieser Konstellation bisher zu wenig trainieren konnten", sagte Steinhagens Zuspieler Winnie Schulz. Immerhin habe sein Team in den ersten beiden Sätzen gut mitgehalten, auch dank einer kleinen Aufschlagserie von Schulz selbst. Doch im dritten Durchgang lief nicht viel zusammen, und der Tabellenerste setzte sich klar durch.

Frauen-Verbandsliga

ASV Senden II – SC Halle 0:3 (15:25, 22:25, 21:25).

Der SC war nach der bitteren Pleite der Vorwoche nicht wiederzuerkennen. Als hätten sie zuvor am Zaubertrank genuckelt:, strotzten die Spielerinnen vor Kraft. „Die Mädels waren zu 100 Prozent motiviert", berichtete Halles Trainerin Maria Wiedenlübbert stolz. Das Team habe während des gesamten Spielverlaufes und auch bei Rückständen viel Stimmung gemacht. Vor allem im Aufschlag zeigte sich der SC deutlich verbessert. Im dritten Satz verhinderte Halles Zuspielerin Anna Rzeha beim 10:17-Rückstand mit sieben Kracheraufschläge ein Wiedererstarken des Gegners. Auf der anderen Seite ließ es der Tabellendritte Senden II schon beim Warmmachen gemütlich angehen: Während die Haller Spielerinnen gerade Aufschlagannahmen einübten, trudelten ein paar Sendenerinnen erst in der Sporthalle ein.

Frauen-Bezirksklasse

TG Herford – Spvg. Steinhagen 1:3 (22:25, 25:12, 19:25, 17:25). „Endlich", rief Steinhagens Trainer André Kaleja nach dem ersten Saisonsieg erleichtert aus. Vor allem die Annahme der Steinhagenerinnen habe gut funktioniert. „Mit Teamgeist und Spaß geht auch mal so ein Sieg", sagte er weiter. Steinhagens Sina Gottenströter überzeugte als Libera, und Außenangreiferin Lena Börner markierte mit starken Schmetterschlägen viele Punkte.

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