Frauen-Handball-Bezirksliga: Hörste und Steinhagen III bleiben dran

Bezirksliga Rückblick

Johnny Dähne

11 gegen 11: Hesselteichs Nina Hoffmeyer (vorne) stellt sich der Steinhagenerin Simone Boegel in den Weg. - © Foto: Johnny Dähne
11 gegen 11: Hesselteichs Nina Hoffmeyer (vorne) stellt sich der Steinhagenerin Simone Boegel in den Weg. (© Foto: Johnny Dähne)

Spvg.Hesselteich – Spvg. Steinhagen III 24:26 (11:16).

„Zum Schluss haben bei uns die Kräfte nachgelassen, weil wir zu viel investieren mussten, um den Rückstand aus der ersten Halbzeit zu kompensieren", bedauerte Hesselteichs Trainer Maik Reimus. Seine Mannschaft hatte es zuvor geschafft, bis auf 24:25 (58.) zu verkürzen. Dass es nicht zumindest zu einem Punkt langte, lag vor allem an der hervorragenden Spvg.-Torfrau Ramona Meyer auf der Heide. Die in Versmold wohnende Torhüterin war kurzfristig eingesprungen und verdiente sich ein großes Lob von Cigdem Terzi: „Sie hat es sehr gut gemacht und uns in der ersten Halbzeit einige Gegenstöße ermöglicht", so die Steinhagener Trainerin, deren Team durch Chiara Becker das letzte Tor der Partie zum 24:26 (58.) erzielte. Durch den Erfolg schraubte Steinhagen sein Punktekonto auf 6:2, während Hesselteich nach der langen Spielpause mit 2:2 Zählern auf die nächsten Spiele hofft, um weiterhin nach oben blicken zu dürfen.

Tore: Schröder (8/8), Uhlmann (5), Kaufmann (3), Beumker (2), Böggemeyer (2), Hoffmeyer (2/1), Niedermowwe (1), Wiefel (1) für Hesselteich; Boegel (7/3), Sybilla (7), Müller (4), A. Feldmann (3), Becker (2), Raulf (2), Büsselberg (1) für Steinhagen.

TG Hörste – TG Herford II 28:9 (14:4). Gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten sah TG-Coach Michael Kerschkowski ein „Lulilalli-Spiel. Es war insgesamt sehr lahm, wobei unsere Angriffsleistung aus dem Positionsspiel auch eher bescheiden war", erklärte Kerschkowski. Dass die Gäste nicht mehr als neun Tore warfen, lag neben der guten TG-Abwehr auch an Problemen mit Harz am Ball.

Tore: Dreazzani (5/2), Gerdes (5/1), Panofen (4/1), Wittenbrink (4), Reckordt (3), Willich (3), Hagemann (2), Laker (1), Wagemann (1).

VfL Mennighüffen – HSG Union ’92 Halle 28:26 (19:8)

Vom 2:11 (17.) über den 8:19-Halbzeitstand zeigte Halle eine starke Aufholjagd, kam aber erst 30 Sekunden vor dem Abpfiff in Person von Thamie Dieckhöner auf zwei Tore heran – zu spät Damit bleibt die junge Mannschaft von Maik Hahn die einzige Bezirksligamannschaft im Altkreis mit einem negativen Punktekonto.

Tore: Wörmann (9/8), Dieckhöner (5), Kowalski (4), Gülpen (2), Hahn (2), Jarves (2), Kindt (1), Werft (1). (joe)

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