Handball-Oberliga: SF Loxten müssen auf ihren Top-Torhüter verzichten

Christian Helmig

Voll bei der Sache: Marco Possehl ersetzt in Jöllenbeck den beruflich verhinderten Pascal Welge. - © Christian Helmig, HK
Voll bei der Sache: Marco Possehl ersetzt in Jöllenbeck den beruflich verhinderten Pascal Welge. (© Christian Helmig, HK)

Loxten. Pascal Welge weilt aus beruflichen Gründen bis Samstag in Berlin – Rückkehr zum Anwurf um 17.45 Uhr unmöglich. „Er hat alles versucht, den Termin zu verlegen. Aber da war nichts zu machen", bedauert Trainer Thomas Lay, dass er seinen »Königstransfer« gleich im zweiten Spiel der Saison ersetzen muss. Beim 28:23-Auftaktsieg gegen Hemer zählte Welge zu den Matchwinnern.

Seinen Platz im Aufgebot wird Marco Possehl einnehmen. Das Loxtener Eigengewächs war von Lay im Laufe der Vorbereitung zunächst aussortiert worden. Trotzdem genießt er das volle Vertrauen des Trainers. „Natürlich war das für Marco eine bittere Pille. Aber seine Reaktion ging sofort in die richtige Richtung. Er trainiert regelmäßig mit uns und ist voll bei der Sache", lobt Lay. Daniel Plum, neben Welge zweiter Stammkeeper, sei ohnehin „heiß wie Frittenfett". Nachdem der Ex-Brockhagener gegen Hemer nur bei einem Siebenmeter aufs Parkett durfte, dürfte er diesmal im Fokus stehen.

Husemann: „Haben noch eine kleine Rechnung offen"

Bis auf den Wechsel im Tor setzt Lay in Jöllenbeck auf dieselbe Formation, die vor Wochenfrist die ersten beiden Punkte unter Dach und Fach brachte. Jöllenbeck unterlag derweil mit 22:27 bei Mitaufsteiger Möllbergen. Für den Trainer kein Grund, den Gastgeber zu unterschätzen – im Gegenteil: „Vor eigenem Publikum werden sie sich anders präsentieren wollen", ist Lay sicher und lenkt das Augenmerk vor allem auf die beiden oberligaerfahrenen Neuzugänge Arne Kämper und Jakob Röttger.

Verzichten muss TuS-97-Trainer Sven-Eric Husemann dagegen auf Spielmacher Leon Ludwigs, dem am Freitag die Schrauben aus der operierten Hand entfernt wurden. Husemann glaubt, dass Loxten zu den Top fünf der Liga zählt. An die bislang letzte Begegnung mit den »Fröschen« hat er keine guten Erinnerungen. Die Niederlage in Versmold führte im Mai 2016 zum Jöllenbecker Abstieg. „Da haben wir noch eine kleine Rechnung offen", stichelt Husemann. Lay kommt diese Kampfansage entgegen: „Dann weiß bei uns jeder gleich Bescheid, was uns erwartet."

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