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Spannung in der Bezirksliga

Altkreishandballer zwischen Aufstieg und Abstieg

SVEN HAUHART

Augen zu und durch: Die Durchsetzungskraft von Loxtens Kreisläufer Marcel Hermann wird auch gegen EGB gefragt sein. - © Foto: Sven Hauhart
Augen zu und durch: Die Durchsetzungskraft von Loxtens Kreisläufer Marcel Hermann wird auch gegen EGB gefragt sein. (© Foto: Sven Hauhart)

Altkreis Halle. In der Handball-Bezirksliga empfängt SF Loxten II Aufstiegsfavorit HSG EGB Bielefeld. Derweil sind Spvg. Versmold und TuS Brockhagen II im Abstiegskampf unter Zugzwang geraten. Die Vorschau aufs Wochenende:

SF Loxten II – HSG EGB Bielefeld. Andreas Popke bemüht sich, jegliche Aufstiegsambitionen möglichst weit von seiner Mannschaft zu weisen. Trotz des Sprungs auf den vierten Tabellenplatz und eines 17:1-Punkte-Laufs gelang Loxtens Trainer dies bislang einigermaßen glaubhaft. Schließlich sind die Sportfreunde als Aufsteiger mit dem Ziel Klassenerhalt in die Saison gestartet. Eine bescheidene Vorgabe angesichts der Kaderqualität. Gegen EGB wird sich nun zeigen, ob Popke gut geblufft hat und die Loxtener tatsächlich das Zeug zum Durchmarsch in die Landesliga haben. Auch wenn gegen den Tabellenzweiten der zuletzt stark aufspielende Dominik Stöhner fehlen wird, heißt es am Samstag: Karten auf den Tisch.

TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck III – Spvg. Versmold. Aus heimischer Sicht sind die Versmolder aktuell das größte Sorgenkind: Wie berichtet wechselt in Constantin Kraak einer ihrer Schlüsselspieler zur kommenden Saison zu Loxten II. Bei der Suche nach einem Nachfolger für den ebenfalls zum Saisonende scheidenden Trainer Dirk Schmidtmeier ist die akut abstiegsgefährdete Spvg. noch nicht fündig geworden. Nicht die besten Voraussetzungen vor dem Duell gegen die punktgleichen Jöllenbecker. Daher appelliert Schmidtmeier an sein Team: „Wir sind in der Pflicht, die Saison vernünftig zu Ende zu spielen. Und wir dürfen nicht damit warten, sondern müssen punkten." Ob die angeschlagenen Amar Nisic und Dennis Hauptvogel auflaufen können, entscheidet sich kurzfristig.

HSG Löhne-Obernbeck – TuS Brockhagen II. „Wir stehen langsam unter Druck", sagt Thorsten Harbert angesichts von nur einem Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Dennoch ist sich Brockhagens Trainer sicher, dass seine Mannschaft auch beim Tabellensechsten Löhne-Obernbeck nicht chancenlos ist. „Wir sind in der Lage, in den nächsten Spielen Punkte einzufahren und werden das auch tun. Am besten schon am Samstag", sagt Harbert, der in Kai Sötebier Verstärkung aus dem Kader der »Ersten« erhält.

VfL Mennighüffen II – Spvg. Hesselteich. Auch wenn der 28:27-Sieg gegen Abstiegskandidat Jöllenbeck III in der vergangenen Woche nur haarscharf gelang, ging er laut Hesselteichs Trainer Michael Bohnemeier nach drei Niederlagen in Folge „runter wie Öl". Bei der Oberliga-Reserve von Mennighüffen wird wohl erneut eine Leistungssteigerung vonnöten sein. Mit „etwas mehr Selbstbewusstsein im Gepäck" (Bohnemeier) sollte dies trotz der Ausfälle von Andre Westmeier und Sascha Jankowski gelingen.

CVJM Rödinghausen II – Spvg. Steinhagen II. In den vergangenen beiden Partien reichte der Steinhagener Reserve jeweils eine starke Halbzeit zum Sieg. Dies wird beim Tabellenführer aller Voraussicht nach zu wenig sein, um dort etwas mitzunehmen. Nils Uhlig macht sich allerdings wenig Sorgen – schon nach dem Sieg bei Bünde-Dünne II in der Vorwoche lobte Steinhagens Trainer seine Mannschaft für ihre Mentalität. „Obwohl ich meinen Abschied verkündet habe, ziehen alle voll mit."

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