Zwei Zusagen für Brockhagen

Das Handball-Wochenende in der Nachlese

Marc Uthmann,Johnny Dähne und Claus Meyer

Im Anflug: Brockhagens Bastian Wörmann muss sich demnächst wohl an einige neue Mitspieler gewöhnen. Die Sportliche Leitung des TuS ist zuversichtlich, dass die jüngsten Abgänge adäquat ersetzt werden können. - © Foto: Johnny Dähne
Im Anflug: Brockhagens Bastian Wörmann muss sich demnächst wohl an einige neue Mitspieler gewöhnen. Die Sportliche Leitung des TuS ist zuversichtlich, dass die jüngsten Abgänge adäquat ersetzt werden können. (© Foto: Johnny Dähne)

TuS Brockhagens Sportlicher Leiter Jörg Diestelkamp meldet den Verbleib von Felix Kröger und Yannick Sonntag. Oberligist SF Loxten hat den Tabellenkeller noch im Blick.

Nur gut, dass der Oberligist seine Pflichtaufgaben gegen Dortmund und Hagen II zuletzt gelöst und den Klassenerhalt damit nahezu unter Dach und Fach gebracht hat. Denn für die Kür kommt Loxten derzeit nicht in Frage. Beim Spitzenreiter Menden kassierten die Loxtener ein 24:35, nun gab es beim Soester TV eine Pleite mit demselben Ergebnis. Vor der Partie hatten die Soester nach ihrer Sieben-Tore-Niederlage auf den direkten Vergleich geschielt, ebenso wie die Loxtener. Letztere taten es vergeblich und mussten den Gegner nun in der Tabelle an sich vorbeiziehen lassen. Die vermeintlich gesicherten Mittelfeld-Teams haben in der ausgeglichenen Liga immer noch den Keller im Blick.

Denn wenn es für sie ganz dumm läuft, könnten drei Teams absteigen: Das wäre der Fall, wenn zwei westfälische Teams aus der 3. Liga herunterkommen. Derzeit steht der TuS Volmetal dort auf dem ersten Abstiegsplatz, die Ahlener SG einen Zähler über dem Strich, sieben Teams mischen im engen Abstiegskampf mit. In der Oberliga sind Dortmund und Hagen II schon etwas abgeschlagen. VfL Mennighüffen steht auf jenem drittletzten Tabellenplatz, der noch zum Abstieg führen könnte. Doch der VfL unterlag ausgerechnet in Dortmund und bleibt bei 13 Zählern – was auch in Loxten (18 Punkte) sicher für leises Aufatmen gesorgt haben dürfte.

Das 34:30 von Landesligist TuS Brockhagen gegen TV Friesen Telgte war am Wochenende im Handballdorf nur ein Randthema. Zu sehr hatten die kurzfristigen Abgänge von Maurice Grabmeir und Niklas Reckmann (beide TV Isselhorst) sowie Moritz Lünstroth (Spvg. Steinhagen) beim TuS für Verunsicherung gesorgt.

„Die Jungs haben sich schon gefragt, ob und wie es weitergeht. Ich kann nach gestern Abend sagen: Es geht weiter – und das gut", sagte der Sportliche Leiter Jörg Diestelkamp am Montag. Er, die zweite Mannschaft und ein Großteil der ersten Mannschaft hatten sich am Sonntag nach dem Spiel der Zweitvertretung spontan in der Halle zusammengesetzt.

Am Ende des Treffs nahm sich der zuletzt sportlich überragende Rückraumspieler Felix Kröger das Wort. „Er hat dabei auch seine Zusage gegeben", erklärte Diestelkamp, der ebenfalls bekannt gab, dass Yannick Sonntag in Brockhagen bleibt.

Wie die Abgänge, zu denen noch Torwart Daniel Plum kommt, adäquat ersetzt werden, entscheide sich in den kommenden Wochen. „Ich habe am Wochenende im Bielefelder Schlosshof gesessen und mit zwei Rückraumspielern gesprochen", sagte Diestelkamp. Zusätzlich habe er die Hoffnung, dass der aus Minden stammende neue Trainer Michael Kopahs Kontakte in die Kaderplanung einbringe.

Fuchs für die laufende Saison Haller Coach



Unterdessen weist Ernst-August Stüssel, Vorsitzender von Union ’92 Halle, darauf hin, dass Lars Fuchs zunächst nur für die aktuelle Saison als Coach der Landesliga-Damen zugesagt hat. Fuchs’ Trainerkollege Bernhard Kowalski hatte nach der Partie gegen Everswinkel schon von dessen Zusage für die kommende Saison gesprochen. Für diese liefen laut Stüssel weiterhin Gespräche mit mehreren Kandidaten. Bei Fuchs sei ein weiteres Engagement aus beruflichen Gründen offen.

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