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Höhenflug im Heimwettkampf

Traumergebnisse für Turnerinnen der Spvg. Steinhagen

SVEN HAUHART

Artistisch: Sontje Güntzel von der Spvg. Steinhagen, hier am Sprung mit Trainerin Valerie Eweler, wuchs im Wettkampf der Bezirksliga 2 über sich hinaus. - © Sven Hauhart, HK
Artistisch: Sontje Güntzel von der Spvg. Steinhagen, hier am Sprung mit Trainerin Valerie Eweler, wuchs im Wettkampf der Bezirksliga 2 über sich hinaus. (© Sven Hauhart, HK)

Die Spvg. Steinhagen gewinnt in eigener Halle in drei von vier Ligen. Die Mädchen des TV Werther bestätigen ihre Leistungen.

„Es hätte nicht besser laufen können", jubelte Steinhagens Trainerin Kirsi Rohmeier. Denn das gesamte Turnteam der Spvg. lief in eigener Halle zur Hochform auf: Neben den vielen fleißigen Helfern, die am zweiten von drei Wettkampftagen für beste Rahmenbedingungen sorgten, sicherten sich die Turnerinnen der Gastgeber mit starken Leistungen den Sieg in drei von vier Ligen. Auch der zweite Altkreisteilnehmer war mit dem Abschneiden seiner Turnerinnen zufrieden. „Die Übungen sind insgesamt sicherer geworden", freute sich Uta Entgelmeier vom TV Werther darüber, dass „wir unsere Leistungen vom ersten Wettkampftag bestätigen konnten."

In der Bezirksliga 1 gingen die Steinhagenerinnen als Tabellenzweiter in den Wettkampf. Für die verletzte Leonie Schmidt rückte Nora Sobisch ins Aufgebot. Sobisch, die vor zwei Jahren noch eine tragende Stütze in der Verbandsligamannschaft war, ragte nach einem Jahr Pause „gleich deutlich heraus", lobte Kirsi Rohmeier ihren Joker. Gemeinsam mit Jessica Langel, Anna Hoene, Elly Wienke und Sarah Langel gewann sie das Duell gegen den bisherigen Spitzenreiter TSG Rheda VI. Die Spvg. lag mit 141,85 Punkten hauchdünn vorn, Rheda VI kam auf 141,3 Zähler. In der Gesamtwertung ist Steinhagen nun mit 0,45 Punktenn Vorsprung Erster. Damit kommt es im Saisonfinale am Sonntag, 4. Dezember, in Friedrichsdorf zu einem echten Showdown um den Bezirksmeistertitel, der gleichzeitig die Qualifikation zum Relegationswettkampf zur Gauliga 2 ist.

Höhenflug im Heimwettkampf

In der Bezirksliga 2 starteten die Steinhagenerinnen als Spitzenreiter in den zweiten Wettkampftag. Allerdings gehandicapt, da Sila Cetin verletzt ausfiel. Dafür wuchs Sontje Güntzel förmlich über sich hinaus, und auch Jette Dammeier, Albulena Hoxha und Melis Laztürk konnten überzeugten. Der Lohn für das Team von Trainerin Valerie Eweler war der zweite Sieg in Folge mit 139,6 Punkten. Die Wertheranerinnen, die 137,05 Zähler erreichten, liegen dicht dahinter. Lina Weber, Hannah Reker, Johanna Latteck, Josefina Niebrügge und Chiara Potthoff bestätigten ihren zweiten Rang vom ersten Wettkampftag. Besonders Hannah Reker glänzte mit einem sehr starken Auftritt beim Sprung.

In der Nachwuchsliga 1 erwischte das Steinhagener Quartett Maike Landwehr, Hanna Busche, Mette Althof und Lilly-Marie Damm einen Traumstart am Boden. Nach kleineren Schwächen am Sprung glänzten die Nachwuchstalente am Stufenbarren und vor allen Dingen am Schwebebalken. Souverän verteidigten sie mit 165,85 Zählern ihre Spitzenreiterposition und haben nun beste Chancen, auch beim Saisonfinale das oberste Treppchen zu erklimmen.

Im Gegensatz dazu kämpften die Turnerinnen des TV Werther von Anfang an mit Schwierigkeiten und landeten mit 138,8 Punkten mit deutlichem Abstand auf dem letzten Platz. „Die Mannschaft muss noch lernen", sprach Uta Entgelmeier ihren Schützlingen Cosma Abendroth, Sinem Holz, Anouk Steinhoff, Emilie Heilmann und Charlotte Wieda Mut zu.

In der Nachwuchsliga 2 behauptete der TV Werther Platz zwei. Pia Potthoff, Thea Autering, Emilia Pohl, Weronika Piotrowska und Sarah Niemann kamen in Steinhagen auf 144,6 Punkte. Die Steinhagener Turnküken Emilia Hübner, Lorena Vijande Giamblanco, Maja Korzenietz, Ronja Brinkmann, Lina Spille und Bennu Cumut belohnten sich für ihr hartes Training nach ihrer Wettkampfpremiere vor zwei Wochen.

Das Team von Claudia Peterk und Lara-Marie Schimmel erturnte 140 Zähler und damit stolze 10,1 Punkte mehr als zum Auftakt. Beim Saisonfinale wollen die Kleinsten der Spvg. auch in der Endabrechnung unbedingt aufs Treppchen. Aktuell liegen sie im Gesamtklassement punktgleich mit dem Drittplatzierten TuS Friedrichsdorf noch auf Rang vier.

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