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		<title>Haller Kreisblatt</title>
		<link>http://www.haller-kreisblatt.de/</link>
		<description>News aus dem Altkreis Halle</description>
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			<title>Haller Kreisblatt</title>
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			<description>News aus dem Altkreis Halle</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 23 May 2013 06:00:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Frühlingsfest rund um Malawi</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/23/fruehlingsfest-rund-um-malawi/</link>
			<description> Borgholzhausen (AG). Länderkunde steht an sich eher nicht im »Lehrplan« für Kindertagesstätten  -...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Für die besondere Beschäftigung mit dem weit entfernten kleinen Land gibt es natürlich Gründe. Die Borgholzhausenerin Dorothea Stoppenbrink lebt mit ihren beiden adoptierten Kindern vor allem im Malawi.  Ihre Heimataufenthalte nutzt sie auch, um über ihre Arbeit in Afrika zu berichten. Sie engagiert sich in Afrika vor allem im Bereich der wenig entwickelten Krankenfürsorge und betreut bis zu 150 Kinder in der kleinen Station, aber auch bei Besuchen in den Familien.
Eine sehr kindgerechte Darstellung des Lebens in Malawi bekamen vor einiger Zeit die Mädchen und Jungen in der Kita Pusteblume, als Dorothea Stoppenbrink dort ihren Lichtbildervortrag  hielt. Was essen die Kindern in Malawi, womit spielen sie, wie sieht ihr ganz normales Alltagsleben aus - solche und ähnliche Themen brachte sie den aufmerksam lauschenden Kindern in der Kindertagesstätte näher. Die staunten vor allem über das Spielzeugangebot in dem fremden Land. Natürlich gibt es dort zum Beispiel auch Fußball - doch gespielt wird barfuß und das Spielgerät ist meis- tens selbst gebaut.
Wie das geht, können die Besucher des Frühlingsfestes erfahren und ausprobieren. Außerdem können sie ihr Geschick beim Wassertransport testen - natürlich auf afrikanische Art auf dem Kopf balanciert.  Fließendes Wasser in den Häusern ist  in dem 14-Millionen-Einwohner-Land eher selten zu finden und meist gehört der Transport des lebensnotwendigen Wassers zu den täglichen Arbeiten der Einheimischen, erklärte Dorothea Stoppenbrink.
Richtig afrikanisch wird es sich bei dem geplanten Trommelworkshop anhören und auch kulinarisch soll das Thema seinen Niederschlag finden. Mais ist eines der Hauptnahrungsmittel in Malawi. Allerdings wird es eher selten in Form von Popcorn serviert wie am Samstag. Etwas näher am Original dürfte da schon das Maisbrot sein.
Allerdings sind auch die heimischen  Klassiker  im Angebot: Grillwürstchen und eine umfangreiche  Kuchentheke runden das Angebot ab. Dorothea Stoppenbrink wird Informationen über Malawi liefern und  über ihre Arbeit vor Ort berichten. An der Kindertagesstätte gibt es außerdem noch einige Neuerungen im Außenbereich zu sehen. ]]></content:encoded>
			<category>Borgholzhausen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Schüchternheit war gestern</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/23/schuechternheit-war-gestern/</link>
			<description>Von Anja Hanneforth


 Werther. Als die jungen Teilnehmer der neu gegründeten Welttanz-AG an der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bei der Welttanz-AG ist der Name Programm. Getanzt wird, was Spaß macht und wert ist, ausprobiert zu werden: Vom langsamen Walzer bis zur Rumba, vom Line-Dance bis zum Cha-Cha-Cha. „Am besten kommt an, was man ohne Partner tanzen kann”, hat Tanzlehrerin Angelika Gursch durchaus Verständnis für die Skepsis der Sechstklässler gegenüber dem anderen Geschlecht. Doch mit der Zeit verlor sich die Schüchternheit, „jetzt sind alle schon viel mutiger”.
Jessica Westhoff war es, die die Idee zu der AG hatte. „Ich mag es, an der Schule immer wieder etwas Neues anzubieten”, erzählt sie. Mitmachen konnten in diesem Fall alle Sechstklässler, über 20 aus allen vier Klassen haben sich am Ende für das Projekt angemeldet. Mädchen in der Überzahl, aber ein paar Jungs sind auch dabei.
Zunächst ist die AG auf zehn Nachmittage beschränkt, „eine Fortsetzung im nächsten Halbjahr ist aber geplant”, freut sich Jessica Westhoff, in Angelika Gursch eine fachkundige Lehrmeisterin gefunden zu haben. „Mir macht das großen Spaß”, freut sich die Tanzlehrerin, die in Bielefeld eine große Tanzschule betreibt, über ihren Einsatz in <h5>Werther.
</h5>Nach einem Aufwärmprogramm und ein paar Lockerungsübungen ging es los. Unterstützt von der passenden Musik machte Angelika Gursch vor, was die Jugendlichen nachtanzten. Langsam wich die Scheu, sich zu blamieren, und auch die Blicke der jungen Teilnehmer richteten sich nicht mehr nur auf die anderen. Die Jungen und Mädchen stellten fest, dass Tanzen viel Spaß macht, „fast alle sind durch den Kurs viel selbstbewusster geworden und immer ganz enttäuscht, wenn die Stunde vorbei ist”, beschreibt Jessica Westhoff.
Bald schon können die Jugendlichen vor größerem Publikum zeigen, was sie gelernt haben: Bei einer schulinternen Veranstaltung am 5. Juni ist nämlich eine Aufführung der Welttanz-AG geplant. ]]></content:encoded>
			<category>Werther</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Reinking rückt in die Mitte</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/23/reinking-rueckt-in-die-mitte/</link>
			<description>Von Marc Uthmann


 Versmold. Über Monate stand seine Immobilie im Mittelpunkt einer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Was das Haller Kreisblatt bereits vor einem Monat berichtete, ist nun offiziell besiegelt. Andrea und Uwe Reinking verlagern ihr Geschäft innerhalb des großen Geschäftshauses am Marktplatz - aus dem rückwärtigen Bereich an der Wiesenstraße direkt an den Schweinebrunnen und die Berliner Straße. „Wir können uns hier auf 300 Quadratmetern ganz anders entfalten als bisher”, begründet Uwe Reinking. Die Parfümerie wird beide Etagen des Ladenlokals nutzen: Der untere Bereich ist für den Verkauf vorgesehen, oben werden die Reinkings  Dienstleistungen anbieten, auf die sie sich spezialisiert haben: kosmetische Behandlung, Schminkberatung und Fußpflege.
Vor allem das laut Uwe Reinking „ruhigere Umfeld” und die Möglichkeit, im Obergeschoss eine entspannte Atmosphäre zu schaffen, sprachen für den neuen Standort. Im November hatten konkrete Gespräche zwischen den Geschäftsleuten und Hans-Günter Aring begonnen - nun steht fest, dass ein gut zweijähriger Leerstand an prominenter Stelle wieder gefüllt wird.
Dass sein Umzug für die Versmolder Geschäftswelt eine gewisse Bedeutung hat, ist auch Uwe Reinking bewusst: „Wir schließen hier eine weitere Lücke  an der Berliner Straße, die sich zuletzt ohnehin gut entwickelt hat.” Sicherlich auch ein Argument für die Standortwahl des Ehepaares: „Natürlich ist uns ein attraktives Umfeld mit verschiedenen Geschäften wichtig. Darum hoffe ich, dass sich schnell ein Nachmieter für das gegenüberliegende Ladenlokal der Buchhandlung Krüger findet”, sagt Uwe Reinking. Sollte nach deren Umzug im Herbst kein neuer Leerstand entstehen, wäre Versmolds Zentrumskern  wieder voll mit Geschäften besetzt.
Bleibt die Frage, warum es letztlich doch viele Monate dauerte, bis die Reinkings eine vermeintlich naheliegende Entscheidung trafen. „Es gab immer  wieder Überlegungen. Aber die Gespräche wurden zunächst nicht konkreter”, sagt Uwe Reinking. Was nicht zuletzt damit zusammenhängt, dass die Parfümerie auch einen Umzug am Standort Bad Rothenfelde stemmen musste.


Familienbetrieb                              mit drei Standorten
Neben dem Kurort und Versmold ist Dissen der dritte Sitz des als Kolonialwarenhandel gegründeten Familienbetriebes. Reinking wird schon in vierter Generation geführt und im kommenden Jahr 125 Jahre alt. Derzeit sind 17 Mitarbeiter beschäftigt, davon fünf Kräfte in <h5>Versmold. </h5>„Wenn sich hier nach dem Umzug alles gut entwickelt, wollen wir weiteres Personal einstellen”, sagt Uwe Reinking. Der Innenausbau für das neue Geschäft hat bereits begonnen, im Juli ist der Umzug geplant. „Wir werden in der Umzugsphase nur drei bis vier Tage schließen”, sagt Andrea Reinking. Diese Zeit bis zum ersehnten Lückenschluss dürfte für alle Beteiligten auch noch zu überstehen sein.  

 ]]></content:encoded>
			<category>Versmold</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Die Welt zwischen zwei Buchdeckeln</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/23/die-welt-zwischen-zwei-buchdeckeln/</link>
			<description>Von Rolf Uhlemeier


 Halle. „Ich habe Büchereien schon immer sehr gemocht. Als Kind war ich oft...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Seit Dienstag nach Ostern leitet Anke Limprecht die Haller Stadtbücherei. Die Räumlichkeiten in der ehemaligen Destille an der Kiskerstraße 2 sind zu ihrer neuen beruflichen Heimat geworden. Als die Schwäbin neben ihrem zweiten Studium in Köln in der Institutsbibliothek tätig war (siehe Kasten links), wurde ihr klar, dass die Arbeit im Elfenbeinturm wissenschaftlicher Publikationen nicht ihrer Bestimmung entspricht. „Ich wollte zurück in eine öffentliche Bibliothek”, sagt die 45-Jährige und lächelt.
Als Anke Limprecht ihr Diplomstudium begann, sah die Welt der Bibliotheken und der Bücher noch ganz anders aus. „Es ist sehr interessant, wie sich das weiterentwickelt hat”, sagt sie und ergänzt: „Damals wurden die Bücher von Hand kategorisiert. Es wurde genau bestimmt, nach welchen Ordnungskriterien die Werke einsortiert wurden. Die Bibliothekarin musste wissen, wo man etwas zu einem bestimmten Thema finden konnte.” Heute wirft der Computer in Sekundenbruchteilen alles aus, was zu einem bestimmten Suchbegriff verfügbar ist.
Doch nicht nur in Organisation und Verwaltung der Stadtbücherei hat Computertechnik  Einzug gehalten. Seit März besteht auch in Halle die Möglichkeit, elektronische Medien wie E-Books und dergleichen mehr über einen OWL-Verbund (siehe Kasten rechts) auszuleihen. „Wir hatten im April eine Infoveranstaltung - das läuft sehr gut”, sagt Anke Limprecht und hat auch schon aktuelle Zahlen: „Wir haben seit März 80 Nutzer, die bereits über 300 Medien - zumeist E-Books - heruntergeladen haben.”
Auch für diejenigen, die lieber auf bedruckte Seiten als auf Bildschirme schauen, hat die Haller Stadtbücherei Neues zu bieten. „Wir haben jetzt Taschenbücher in englischer Sprache”, sagt Anke Limprecht und ergänzt: „Auch Die Zeit und die FAZ  sind neu im Angebot. Ich bin gespannt auf die Resonanz.”
Traditionell groß ist die Nachfrage in diesen Tagen nach Büchern rund um die Themen Garten und Urlaub. „Auch Krimis gehen immer gut”, sagt die neue Leiterin der Haller Stadtbücherei: „Die Titel der Spiegel-Bestsellerliste sind natürlich sehr gefragt und Bücher, für die in den Medien Werbung gemacht wird.”
Laut Anke Limprecht kommen viele Stammkunden in die ehemalige Destille. Seit Jahren werden sie dort von den langjährigen Mitarbeiterinnen Birgit Schlüter und Ilona Lampmann - beide feiern in diesem Jahr ihr 25-jähriges Dienstjubiläum - betreut.  „Die beiden kennen viele Leser persönlich und wissen genau, was sie bevorzugen - da muss ich noch ein bisschen        hineinwachsen”, sagt Anke Limprecht und blickt hinüber zum Tresen, an dem gerade reger Betrieb herrscht. Aber es wird sicherlich nicht lange dauern, bis die Schwäbin aus Biberach an der Riß  an ihrem neuen Arbeitsplatz heimisch geworden ist und weiß, was in Halle am Teutoburger Wald gern gelesen wird.       ]]></content:encoded>
			<category>Halle</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Sie haben die deutsche Sprache im Griff</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/23/sie-haben-die-deutsche-sprache-im-griff/</link>
			<description> Steinhagen (son). Dass Deutsch keine ganz einfache Sprache ist, merken selbst Deutsche, die gerne...</description>
			<content:encoded><![CDATA[¥ <h5>Steinhagen (son). </h5>Dass Deutsch keine ganz einfache Sprache ist, merken selbst Deutsche, die gerne mal Dativ statt Genitiv verwenden und sich fragen, ob man zu oder nach Jibi fährt. Da ist es umso erfreulicher, dass es erneut 16 Männer und Frauen geschafft haben, mithilfe eines einjährigen Volkshochschulkurses die deutsche Sprache zu erlernen. Gestern Mittag bekamen sie von Bürgermeister Klaus Besser  und Hartmut Heinze (rechts) im Ratssaal ihre Zertifikate überreicht. An vier Tagen in der Woche haben die Teilnehmer seit Ende 2011 gebüffelt - aber nicht nur die Sprache, sondern auch die Kultur Deutschlands. Umgangsformen, Politik, Feiertage oder solch scheinbar simple Themen wie Mülltrennung besprach Lehrerin Jutta Klauke-Holste (links) mit ihren Schülern. Auch ein gelungener Kontakt mit Lehrern und das Prinzip des Eltern-Engagements an deutschen Schulen wurde besprochen. „Es gibt sehr viele kulturspezifische Unterschiede”, erläutert sie. Kein Wunder, kommen ihre Schüler doch aus Afghanistan, dem Kosovo, Russland, Tschetschenien, Polen, Syrien, Pakistan, Sri Lanka und der Türkei. Eine bunte Mischung, die eines verband: der Wunsch, die deutsche Sprache und Kultur zu verstehen. Am Ende glückte dies und Klaus Besser konnte allen Teilnehmern das Zertifikat überreichen. In Steinhagen hat die VHS seit 2005 insgesamt 8800 Stunden Integrationsarbeit angeboten. 
 Foto: S. Faulhaber    ]]></content:encoded>
			<category>Steinhagen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>„Aufgeben? Das wäre nicht ich”</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/23/aufgeben-das-waere-nicht-ich/</link>
			<description> Werther. Fünf Mal wurde Nadine Jarosch schon zur Altkreissportlerin des Jahres gewählt. 2013 wird...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nadine, vier Tage sind seit Ihrem Trainingsunfall vergangen. Wie geht es Ihnen?
NADINE JAROSCH: Es wird besser. Mein Knie ist heute Morgen punktiert worden, deshalb tut es noch ein bisschen weh.


Wie genau ist es zu Ihrer Verletzung gekommen?
JAROSCH: Es war im letzten Training am Samstagabend. Eine mysteriöse Sache. Ich hatte die ersten drei Geräte wirklich richtig gut geturnt, das haben mir auch die Kampfrichter bestätigt. Am Sprung habe ich dann bei einer Schraube nur eine Dreiviertel- statt einer ganzen Drehung geschafft und bin irgendwie falsch gelandet. So was ist mir noch nie passiert.


Haben Sie sofort gewusst, dass etwas Schlimmeres passiert ist?
JAROSCH: Ich habe geschrien wie sonstwer, so kannte ich das von mir vorher noch nicht, das war gar nicht ich. Natürlich habe ich bis zur Kernspintomographie am Dienstag gehofft, dass nichts gerissen ist. Leider hat sich das nicht bewahrheitet.


Die körperlichen Schmerzen sind nur die eine Seite der Verletzung. Wie sieht es derzeit innerlich bei Ihnen aus?
JAROSCH: Natürlich bin ich sehr traurig und habe auch ein paar Tränen vergossen, weil ich mich sehr auf die DM gefreut habe. Nach meiner Zeh-Operation im Dezember war ich wieder richtig zufrieden mit mir. Gerade jetzt, wo ich mit dem Abi fertig bin und keinen Schulstress mehr habe, wollte ich allen zeigen, dass ich wieder da bin.


Haben Sie schon Pläne gefasst, wie es mit Ihrer sportlichen Karriere jetzt weitergehen soll?
JAROSCH: Mein allererster Gedanke war: Wenn es ein Kreuzbandriss ist, dann höre ich auf. Schließlich habe ich gerade erlebt und weiß, wie hart es ist, nach einer Verletzung zurückzukommen. Aber ich bin so ehrgeizig, dass ich das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren könnte. Nein, aufgeben - das wäre nicht ich.
Wie lange wird es dauern, bis man Sie wieder als Turnerin sieht?
JAROSCH: Die Ärzte haben gesagt, ein halbes Jahr Pause wäre das Minimum. Realistisch ist aber wohl eher ein Dreivierteljahr, ehe ich wieder ins Training einsteigen kann. Wichtig ist, dass alles gut verheilt, dann sind die Chancen auf ein Comeback besser. Ich bin mir aber auch bewusst, dass in dieser Zeit das ein oder andere Motivationsloch auf mich zukommen wird.


Vor Ihrer Verletzung hatten Sie ein Angebot für ein Stipendium in den USA. Was wird daraus?
JAROSCH: Ich war schon fest entschlossen, dieses Angebot anzunehmen. Aber für dieses Jahr hat sich das jetzt natürlich erledigt. Für die Uni dort bin ich eben nicht mehr interessant, wenn ich nicht turnen kann. Aber ich sehe es so, dass alles aus einem ganz bestimmten Grund passiert.


Was werden Sie stattdessen in den kommenden Monaten tun?
JAROSCH: Auf jeden Fall werde ich viel in der Reha sein und mich darum kümmern, möglichst schnell wieder fit zu werden. Vielleicht studiere ich auch oder mache ein freiwilliges soziales Jahr, möglicherweise im Landesleistungszentrum Detmold. Zunächst aber werde ich die nächste Woche in München verbringen und mit den ersten Behandlungen beginnen. Und zwei Wochen nach der OP ist unser Abiball. 


Mit dem Tanzen wird es dort aber schwierig, oder?
JAROSCH (lacht): Ach, da muss man kreativ sein. Ich habe mir doch extra für diesen Abend schon ein schönes Kleid besorgt. ]]></content:encoded>
			<category>Lokalsport</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Factory-Outlet bei Höpfner</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/22/factory-outlet-bei-hoepfner/</link>
			<description> Halle (C.). Der Name »Höpfner« steht in der Modebranche seit über 30 Jahren für Abend-, Cocktail-...</description>
			<content:encoded><![CDATA[¥ <h5>Halle (C.). </h5>Der Name »Höpfner« steht in der Modebranche seit über 30 Jahren für Abend-, Cocktail- und festliche Mode. „Überproduktionen, Messe-Musterteile und Restposten wollen wir nun ab Freitag, 24. Mai, in unserem neuen Factory-Outlet hier bei uns auf dem Werksgelände Langer Brink/Ecke Alleestraße anbieten”, lädt Geschäftsführer Peter Höpfner vor allem Frauen jeden Alters ins neue »Fashion Line«. Immer freitags von 14 bis 18 Uhr und an Samstagen von 10 bis 14 Uhr locken Sonderpreise für traumhafte Einzelstücke aus Taft oder Chiffon. Passend zur Festsaison - die Abi-Bälle stehen vor der Tür oder als Hingucker einer festlichen Sommerhochzeit - kommt das neue Angebot der Fashion Line genau passend. „Wir bieten festliche Mode von Größe 34 bis 52. Neben den jungen und sehr modischen Kleidern in kleinen Größen stehen die »Brautmutter-Kleider« auch in allen Größen zur Verfügung”, lädt Peter Höpfner zum Besuch des neuen Outlets ein. ]]></content:encoded>
			<category>Lokalsport</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Keine Kraft und Lust zum Feiern</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/22/keine-kraft-und-lust-zum-feiern/</link>
			<description>Von detlef Hans Serowy


 Werther-Deppendorf. Nach Feiern war Karin und Hans-Georg Baumeister in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Behördenschelte will Karin Baumeister aber ausdrücklich nicht betreiben. „Viele Menschen und auch Ämter unterstützen uns”, betont sie. In der historischen  Mühle  von 1697 würden die Eheleute gern ein Café einrichten. „Es muss dem Eigentümer eines Denkmals ermöglicht werden, angemessen für den Unterhalt der Immobilie zu sorgen”, fasst Hans-Georg Baumeister die Rechtslage aus seiner Sicht zusammen.
Um ein Café in der Mühle einrichten zu können, braucht er aber acht bis zehn Fahrzeugstellplätze.  „Die Fläche dafür müsste ich von der Stadt Bielefeld erwerben”, ist Baumeister klar. Schon jetzt finden immer wieder Literatur- und Musikveranstaltungen in der Deppendorfer Mühle statt. Der Veranstaltungsort wird gut angenommen und das ist vielleicht ein Grund dafür, dass es Probleme mit der Genehmigung gibt.
Seit 2001 ist Hans-Georg Baumeister Besitzer der Mühle und seit etwa zehn Jahren gibt es  Pläne für ein Café dort. Im vergangenen Jahr kam erstmals Schwung in die Angelegenheit, als sich der Bezirksbürgermeister von Dornberg darum kümmerte. „Hermann Berenbrinker brachte Ämter und Nachbarn an einen Tisch, um die Angelegenheit zu besprechen.” Hans-Georg Baumeister ist nicht dabei. Er erfährt anschließend nur, dass es Probleme mit der Genehmigung geben könnte.
Zunächst hatte er die Stellplätze etwas abseits der Mühle einrichten wollen und auf Vorschlag der Behörden in eine andere Lösung mit Parkplätzen unweit des Gebäudes eingewilligt. „Ab März dachten die Behörden darüber nach, auf meine Anfragen hin wurde ich immer wieder vertröstet”, berichtet der Mühlenbesitzer. Anfang Mai kommt dann die Auskunft vom Bauamt, dass eine Nutzungsänderung nicht genehmigt werden kann.
„Ausschlaggebend ist die Auffassung des Umweltamtes, Nachbarn könnten sich durch die Nutzung der Mühle als Café gestört fühlen”, hat Baumeister vom Bauamt erfahren. Auf die schriftliche Ablehnung seines Antrages wartet er noch. Für das Ruhebedürfnis seiner Nachbarn in Deppendorf hat der »Müller« Verständnis. „Jeder vertritt seine Interessen, das mache ich ja auch”, sagt er. Allerdings müsse die Öffentlichkeit auch Verständnis dafür haben, dass ein Denkmal im Unterhalt viel Geld koste.
Die Ablehnung war für Karin und Hans-Georg Baumeister ein Schock, den sie erst einmal verarbeiten müssen. „In dem Moment haben wir gesagt, dass wir aktuell keine Kraft und Lust dazu haben, ein großes Fest zu feiern”, erklärt Hans-Georg Baumeister. Den Eheleuten fehlte die Motivation und sie wollten auch ein Zeichen setzen. „Die Deppendorfer hatten sich an das Fest gewöhnt”, ist dem Mühlenbesitzer klar. Jetzt werde für die Öffentlichkeit sichtbar was fehlen, wenn die Initiative der Eigentümer zu sehr beschnitten sei.
Hans-Georg Baumeister ist „Kummer gewöhnt”. Zweieinhalb Jahre hat er intensiv um den Erwerb der Mühle gekämpft. „Ich war wirklich verrückt”, blickt er auf sein etwas blauäugiges Herangehen an die Immobilien seines Ur-ur-ur-ur-Großvater Johan Diederich Baumeister zurück. Der Müller aus Borgholzhausen hatte 1766 die Unterste Mühle in Deppendorf gekauft. Zehn Jahre später  waren drei seiner Söhne  Grundbesitzer im Ort.
So beharrlich wie seine Vorfahren ist  Hans-Georg Baumeister offenbar auch. Den Kampf um eine Nutzungsänderung für seine Mühle will er nicht aufgeben. „Ich muss mich jetzt an die Politik wenden”, steht für ihn fest. Die SPD-Bundestagskandidatin Christina Kampmann hat er am Pfingstmontag eingeladen, um ihr von der Mühle und seinen Sorgen zu berichten. Veranstaltungen soll es auch weiter geben. „Am 1. Dezember liest Marianne Sägebrecht bei uns.”   ]]></content:encoded>
			<category>Werther</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Altkleidercontainer an jeder Ecke</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/22/altkleidercontainer-an-jeder-ecke/</link>
			<description>von jonas damme


 Versmold. Altkleidercontainer sind schon seit Jahrzehnten Teil des Versmolder...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Auch wir stellen seit Monaten fest, dass außerhalb der vorgesehenen Plätze Altkleidercontainer aufgestellt werden”, erklärt Ordnungsamtsleiter Hans-Jürgen Matthies. „Das sehen wir nicht gerne.” Die Verwaltung der Stadt Versmold genehmigt gegenwärtig 13 Sammelstellen auf öffentlicher Fläche. Alle 13 Container gehören entweder dem Kolpingwerk oder dem Deutschen Roten Kreuz.
Wie viele Altkleiderbehälter darüber hinaus gegenwärtig in Versmold stehen, kann Matthies nicht sagen, nur dass auch ihm bereits einige aufgefallen sind. „In meiner persönlichen Wahrnehmung sind es mehr geworden.”
Die zusätzlichen Container stammen von Gewerbetreibenden. Dabei gibt es Unterschiede: Größere Unternehmen wie  der Kleidungsverwertungsbetrieb FWS aus Bremen, der blaue, auffällig bedruckte Stahlkästen verwendet, sind vom TÜV zertifiziert und deutschlandweit aktiv. Daneben gibt es aber auch in Versmold etliche vollständig unbedruckte Sammelbehälter, deren Aufsteller sich nicht ermitteln lassen.
„Die von uns vorgesehenen Standorte sind durchdacht. Zu Kriterien wie Lärmbelästigung haben wir uns Gedanken gemacht”, sagt Matthies und lobt die Zusammenarbeit mit den beiden langjährigen Altkleiderverwertungsunternehmen. „Einige der neueren Aufsteller nehmen es mit der Reinigung und der Wartung nicht sehr genau”, klagte er hingegen über in seinen Augen weniger professionelle Betreiber, zu denen ein Kontakt mangels Adresse oder Telefonnummer oft gar nicht möglich sei. 
In der Vergangenheit habe es auch schon das Problem gegeben, dass die großen Metallkästen den Straßenverkehr behindert hätten. „Wenn solche Container auf einer öffentlichen Fläche stehen, nehmen wir sie weg”, sagt Matthies. Nachdem sie einige Zeit eingelagert würden, müssten die Stahlbehälter dann mangels ermittelten Besitzers verschrottet werden. Das sei bereits in zahlreichen Fällen geschehen. Viele dieser Container stünden allerdings auch auf privaten Flächen, dort hätte die Stadt keine Handhabe. „Wenn sich ein Grundstücksbesitzer über einen Aufsteller ärgert, kann er natürlich bei der Stadt anrufen. Da sind wir gerne behilflich.”
Das gestiegene Interesse der kommerziellen Anbieter lässt sich nach Aussage von Dieter Schütz, Pressesprecher des bundesweiten DRK, auf zwei Auslöser zurückführen. Zum einen seien schlicht die Marktpreise, die sich mit Altkleidern beziehungsweise Stoffresten erzielen ließen, gestiegen. „Wir liegen da gegenwärtig etwa im Bereich von 300 Euro pro Tonne.” Zum anderen sei das deutsche »Kreislaufwirtschaftsgesetz« im vergangenen Jahr überarbeitet worden, mit dem Ziel, in der Abfallwirtschaft mehr Wettbewerb zuzulassen. „Wir haben noch keine konkreten Zahlen”, sagt Schütz. „Aber wir gehen davon aus, dass wir  erhebliche Einbußen bei den Kleidungsspenden haben werden.”
Auch wenn es verschiedene legale Altkleiderverwerter gibt, empfiehlt Hans-Jürgen Matthies die beiden, die ihre Sammelcontainer mit Genehmigung der Stadt aufstellen. An welchen Punkten in Versmold, Peckeloh, Bockhorst, Oesterweg und Hesselteich die 13 »offiziellen« Altkleiderbehälter stehen, lässt sich auch im Umweltkalender der Stadt Versmold nachschlagen. ]]></content:encoded>
			<category>Versmold</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hohe Kosten für Photovoltaik an A 33</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/22/hohe-kosten-fuer-photovoltaik-an-a-33/</link>
			<description> Steinhagen (son). Es klang so gut: Die Mitglieder der Grünen schlugen vor drei Jahren vor, die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine Fachfirma hat im Auftrag der Gemeinde und der Gemeindewerke im Teilabschnitt zwischen Bahnhofstraße und Pulverbachtalbrücke eine Kalkulation erstellt, die deutlich zeigt, dass sich trotz der Größe eine solche Anlage nicht rechnen würde. Die Investitionen liegen laut Schätzung bei 1,5 Millionen Euro, das sind 1255 Euro je kWp. Darin enthalten sind die Solarmodule, der Aufbau, der Anschluss der Anlage und eine Zaunanlage, die die Solarmodule vor Beschädigung und Diebstahl schützen soll.
Von diesen geplanten 1,5 Millionen Euro  plant die Firma Goldbeck Solar einen Anteil von 305 467 Euro aus der Gemeindekasse ein, der Rest (1 221 868 Euro) müsste durch Fremdkapital gedeckt werden. Das bedeutet eine Fremdfinanzierung von 80 Prozent der Investitionskosten. Aber auch die laufenden Kosten für Versicherungen, Reparatur und Pflege fressen die Erträge auf. Die Firma Goldbeck Solar hat errechnet, dass die Anlage im Durchschnitt pro Jahr ein Minus von 9 617 Euro einfährt.
„Das Ergebnis ist ernüchternd. Obwohl nur ein Teil der Kosten berücksichtigt wurde, ist ein wirtschaftlicher Betrieb nicht möglich”, bedauert Bürgermeister Klaus Besser und fährt fort: „Ohne erhebliche Zuschüsse aus Steuermitteln oder durch private Investoren ist aber weder der Bau noch der spätere Betrieb der Anlage möglich. Wegen der hohen Planungs- und Gutachtenkosten, der notwendigen Diebstahlsicherung für Module und Kabel, der Notwendigkeit von Ausgleichsmaßnahmen, höheren Wartungskosten und dem technisch schwierigeren Anschluss an das Versorgungsnetz ist im Gegensatz zu Photovoltaik-Anlagen auf Dachflächen kein wirtschaftlicher Betrieb möglich.”
Selbst wenn sich Investoren für das Projekt finden würden, muss die Gemeinde noch eine zweite Hürde nehmen. Eine Bauvoranfrage beim Kreis Gütersloh hat ergeben, dass die angedachte Photovoltaik-Anlage nur dann genehmigungsfähig ist, wenn ein Flächennutzungsplan-Änderungsverfahren durchgeführt wird. Grund dafür ist, so der Kreis, „die erhebliche bodenrechtliche und städtebauliche Relevanz des Projektes”. Auch müssen Gutachten und Nachweise zur Standsicherheit der Anlage, zur Lichtimmission, zum Lärmschutz und zum Artenschutz erbracht werden. Die Gemeinde schätzt, dass allein die geforderten Bauvorlagen noch einmal rund 70 000 Euro kosten.
Ob der Weg hin zu einer Photovoltaik-Anlage auf den Lärmschutzwällen der A 33 fortgeführt wird, oder ob mit dieser Wirtschaftlichkeitsprüfung das Projekt gestorben ist, entscheidet sich am Donnerstag um 17.30 Uhr während der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses im Sitzungssaal des Rathauses.]]></content:encoded>
			<category>Steinhagen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Fahrstuhlplatz ist noch frei </title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/22/ein-fahrstuhlplatz-ist-noch-frei/</link>
			<description>von sven hauhart


 Altkreis Halle. Im SC Halle steht der erste Absteiger aus der Fußball-Kreisliga...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Kurioserweise besitzt im FC Altenhagen diejenige Mannschaft die besten Chancen auf den Klassenerhalt, die mit Abstand die schlechteste Tordifferenz der drei Bewerber aufweist. 105 Gegentore haben die Bielefelder bereits kassiert, im Hinspiel setzte es beim SC Peckeloh II gar eine 0:10-Klatsche. Dennoch liegt der FCA aktuell mit einem beziehungsweise mit drei Punkten vor beiden Versmolder Stadtteilvereinen.
Denn nach der Winterpause punktete Altenhagen im Gegensatz zu Peckeloh II und Oesterweg konstant und rangiert in der Rückrundentabelle mit 17 Zählern auf dem siebten Rang - und damit einen Platz vor dem ehemaligen Aufstiegskandidaten Spvg. <h5>Versmold. </h5>Deren Trainer Jörg Pudel würde zwar in der kommenden Serie „lieber gegen Oesterweg und Peckeloh als gegen Altenhagen spielen”, doch sein ersatzgeschwächtes Team konnte am Pfingstmontag bei der 1:3-Niederlage im Altenhagener CSL-Plasma-Park keine Nachbarschaftshilfe leisten.   
Auch wenn somit einiges dafür spricht, dass neben dem SC Halle ein weiterer heimischer A-Ligist absteigt, haben beide Altkreisvertreter den Klassenerhalt immer noch in der eigenen Hand. Denn sowohl die Peckeloher als auch die Oesterweger spielen noch gegen den direkten Konkurrenten aus <h5>Bielefeld. </h5>SCP-Coach Peter Mannek hofft im Endspurt folglich nicht auf die Hilfe anderer, sondern baut auf das Restprogramm seiner Elf: „Wenn wir in den drei Spielen nicht die zur Rettung nötigen Punkte holen, dann steigen wir zu Recht ab.”
Doch während die Chancen für Peckelohs Reserve gut stehen, besteht für die SG Oesterweg berechtigter Anlass zur Sorge. Die Truppe von Stefan Meredig holte seit dem 3:2-Erfolg über den SC Peckeloh II Mitte April aus den darauf folgenden acht Begegnungen nur noch einen Punkt. Um den Abwärtstrend zu stoppen, müssen die »Golddörfler« in den nächsten beiden Spielen gegen TSV Amshausen und beim VfL Schildesche mal wieder das Glück auf ihrer Seite haben. Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen: Damit die SG am letzten Spieltag ein Endspiel gegen den FC Altenhagen bekommt, müssen bereits vorher Punkte her.            ]]></content:encoded>
			<category>Lokalsport</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wer spannt Angelschnur im Wald?</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/22/wer-spannt-angelschnur-im-wald/</link>
			<description>Von Nicole Donath


 Halle. Bereits vor zweieinhalb Wochen haben Spaziergänger auf dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Weil bis heute noch nicht geklärt ist, wie Gabriele Obst auf dem Steinhausener Weg in den frühen Morgenstunden entführt wurde, riefen die Spaziergänger die Polizei. Schließlich stellte sich die Frage, ob die 49-Jährige auf diese Weise zu Fall gebracht wurde.
Für die Beamten der Sonderkommission »Stein« ein inte-ressanter Hinweis, so dass zwei Ermittler umgehend anreisten und den Fund in Augenschein nahmen. Später riefen diese die Kollegen der Spurensicherung hinzu, die den Fund dokumentierten und untersuchten. Mittlerweile wurde sogar das Bundeskriminalamt eingeschaltet und hat die Bilder vom 16. April mit den Bildern vom Tag des Fundes vergleichen. Klare Untersuchungsergebnisse gibt es allerdings nicht: „Bislang konnte nicht eindeutig festgestellt werden, ob die Schnur bereits am 16. April gespannt war beziehungsweise ob die Schnüre sogar der Grund dafür waren, dass Gabriele Obst auf ihrer Runde gestoppt wurde”, kommentiert Chefermittler Ralf Östermann den Sachstand. „Die Kollegen von Mordkommission und Spurensicherung haben die Situation außerdem nachgestellt: Als der Kollege mit dem Fahrrad gegen die gespannte Schnur fuhr, ist sie jedenfalls zerrissen und brachte ihn nicht zu Fall.”
Wie es sein kann, dass man beim Vergleichen der Bilder zu keinem eindeutigen Ergebnis kommt, zeigt übrigens die Realität: Selbst in dem Wissen, dass um den Baum Angelschnüre gewickelt sind, konnte man selbst im Abstand von zehn Zentimetern nichts erkennen. Erst wenn das Licht passend auf die Rinde fiel, wurden Fragmente der Schnur sichtbar.
Derweil warten Ralf Östermann und sein Team weiter auf die Ergebnisse der DNA-Untersuchung von Kartoffelsack und Patronen, die zurzeit vom Landeskriminalamt vorgenommen wird. Günter Obst (74), Ehemann der Getöteten und von Staatsanwalt Christoph Mackel beschuldigt, seine Frau erschossen zu haben, schweigt weiter zu den Vorwürfen.      ]]></content:encoded>
			<category>Halle</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Was dem Leben Sinn gibt</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/21/was-dem-leben-sinn-gibt/</link>
			<description> Werther (C.). Zum zweiten Mal in vier Jahren fand jetzt am Evangelischen Gymnasium in Werther eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pfarrerin Britta Möhring vom pädagogischen Institut der Evangelischen Landeskirche in Villigst und Indra Wanke vom Erzbischöflichen Generalvikariat engagieren sich beide im Dienst an Schulen. Gemeinsam mit Jugendreferent Volker Becker und einem Team begleiteten die Seelsorgerinnen die Schüler  bis zum abschließenden Bilanzgespräch durch die Woche. 
Es ging um Einstellungen und Perspektiven - auch in der Predigt von Indra Wanke. „Habt ihr euch schon mal als Geschichtsschreiber gefühlt?”, konfrontierte die katholische Begleiterin ihre jungen Zuhörer mit einem Songtext. „Nehmt euer Leben in die Hand, trefft Entscheidungen und entfaltet eure Begabungen”, rief Wanke anhand des Gleichnisses von den Talenten die jungen Menschen auf. „Gott schenkt uns alle Gaben, um unsere Geschichte zu schreiben”, versicherte die Predigerin abschließend.
Im Bilanzgespräch in den vorderen Kirchenbänken gab es fast nur positive Resumees. „Wir hätten noch viel mehr Zeit gebraucht”, war der einzige kritische Einwurf seitens der Oberschüler. „Eine tolle Erfahrung, bessere Kontakte untereinander und mehr Klarheit in Antworten auf das Leben”, waren nur ein paar der Aussagen am Ende der zweiten religiösen Woche am EGW.]]></content:encoded>
			<category>Werther</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 09:23:49 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bunte Blume soll über dem Marktplatz wehen</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/21/bunte-blume-soll-ueber-dem-marktplatz-wehen/</link>
			<description> Versmold (spk). Samstags gehört der Wochenmarkt rund um den Wurstträgerbrunnen seit Jahren zum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Rückblickend war es für den Vorsitzenden Josef Rohlmann ein erfolgreiches Jahr. „Der Markt läuft rund. Die Zusammenarbeit untereinander klappt prima und mit der Stadt haben wir ein gutes Einvernehmen”, resümierte Rohlmann. Dem stimmte Hans-Jürgen Matthies, Fachbereichsleiter Bürgerdienste, zu. Auch er war gekommen, um sich das Frühstück schmecken zu lassen.
Viele andere Marktbesucher nutzten das Frühstücksangebot aus Marktprodukten wie Eiern, Erdbeeren, Brötchen, Wurst und Oliven.  Immer wieder waren der Stehtisch und die Bierzeltgarnitur besetzt.


Platz für zusätzliche                Stände ist vorhanden
Dabei ließen sich die Gäste nicht nur das Essen schmecken, sondern nutzten die Einkaufspause, um mit Bekannten und Fremden ins Gespräch zu kommen - ganz im Sinne von Marktchef Rohlmann.
15 Stände bieten derzeit samstags ihre Waren an. Darunter neuerdings der Olivenverkäufer Hadidi und der Fischanbieter Thomas Eyring aus Bad Rothenfelde. Zusätzlich bietet Lederwarenhändler Nawaz von Zeit zu Zeit seine Taschen, Gürtel und Portemonnaies an. „Wir haben aber noch Platz für mehr Stände”, sagt Rohlmann. „Auch ein Käsehändler wäre schön.”
In Kürze präsentiert sich der Marktverein sogar mit eigenem Logo. Es soll auf zwei Fahnen zu sehen sein, die dann nördlich und südlich am Marktzugang an einem fünf Meter hohen Mast flattern. Zum Werbelogo gehören eine Blume mit verschiedenfarbigen Blütenblättern und der Slogan »Ganz schön frisch hier«. „Die Farben sollen die Vielfalt des Marktes widerspiegeln”, erklärt Rohlmann das Motiv. Besonders an der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen will der Marktverein festhalten. „Wir wollen weiterhin Infostände zulassen und bald auch Firmen ein Forum geben, sich zu präsentieren”, sagt der Vorsitzende, der zudem offen ist für neue Ideen rund um den Markt. Josef Rohlmann ist unter ` (0 54 23) 93 06 22 zu erreichen. Auch das Marktfrühstück soll - wenn es die Finanzen des Vereins zulassen - irgendwann wiederholt werden.]]></content:encoded>
			<category>Versmold</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 09:22:47 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das letzte Prost im Schinkenkrug</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/21/das-letzte-prost-im-schinkenkrug/</link>
			<description> Steinhagen-Brockhagen (MK). Viele Stammgäste waren am Samstagabend noch einmal in den Schinkenkrug...</description>
			<content:encoded><![CDATA[¥ <h5>Steinhagen-Brockhagen (MK). </h5>Viele Stammgäste waren am Samstagabend noch einmal in den Schinkenkrug gekommen, um sich bei Otto und Monika Uhlemeyer für die schöne Zeit zu bedanken. Vor allem Mitglieder aus den insgesamt 14 ansässigen Vereinen, die sich regelmäßig in der Brockhagener Traditionsgaststätte zum Stammtisch trafen, waren dabei. Dank der langjährigen Hausband Jolly-Mood wurde es ein stimmungsvoller Abschied. 
Viele Gäste hatten Blumen mitgebracht. Besonders den Stammtisch-Mitgliedern fiel der Abschied nicht leicht. „Wir hatten an diesem letzten Abend nichts Bestimmtes geplant, weil wir uns schon vorher über einen längeren Zeitraum mit mehreren Partys von unseren Gästen verabschiedet hatten. Eine Apres-Ski-Party und eine 30-Jahre-Zeitreise-Party waren dabei. Wir haben  versucht, noch einmal alle Altersgruppen zu erreichen”, erzählt Otto Uhlemeyer. „Heute lassen wir es zum letzten Mal richtig krachen”, fügt er hinzu. Trotzdem redet er auch die Probleme nicht klein: „Es ist wichtig, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen. Die Laufkundschaft brach weg”, sagt der Wirt hinsichtlich der Schließung. „So viele Menschen, wie heute Abend hier sind, waren es an einem normalen Samstag einfach nicht mehr. Für sieben oder acht Mann rechnet sich der Aufwand nicht”, fasst er zusammen.
Weil das Tagesgeschäft immer mehr nachließ, schließt nun die seit 234 Jahren existierende Traditionsgaststätte. Nach einem Umbau sollen hier Wohnungen entstehen.
Auch für die vielen Bands, die oft im Schinkenkrug zu Gast waren, ist es schade, dass nun Schluss ist. Aber für die Zukunft hat Uhlemeyer schon Pläne. Er will weiterhin - auch ohne Kneipe - Veranstaltungen organisieren. Dabei werden auch wieder Auftrittsmöglichkeiten entstehen. Uhlemeyer, der all seine Konzessionen behält und weiter seinen Getränkehandel betreibt, plant bereits die ersten Konzerte und Open-Air-Feten.]]></content:encoded>
			<category>Steinhagen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 09:22:16 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rekordkulisse schafft neue Motivation</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/21/rekordkulisse-schafft-neue-motivation/</link>
			<description> Loxten (ams/helm). Für die Loxtener Fans stand der Gewinner des Relegationsrückspiels schon vor...</description>
			<content:encoded><![CDATA[740 Zuschauer, so viele wie noch nie beim einem Handballspiel in der Sparkassen-Arena, verliehen dem Saisonfinale einen würdigen Rahmen, der Oberliga-Ansprüchen mehr als gerecht geworden wäre. „Gigantisch, was unsere Zuschauer hier heute veranstaltet haben”, zeigte sich Obmann Horst Grube nach der Partie sichtlich gerührt und stufte das Spektakel als „das Größte ein, was ich bisher erlebt habe. Das war noch besser als bei unseren Aufstiegen 1999 und 2004.” Angesichts der Begeisterung auf den Rängen hatte Grube seinen Optimismus nach der Niederlage schnell wiedergefunden. „Wegen dieses einen Spiels werden wir hier nicht aufhören Handball zu spielen”, sagte er. Vielmehr erhofft sich der 62-Jährige einen positiven Effekt, der dazu führt, „dass uns unsere Sponsoren in Zukunft noch intensiver den Rücken stärken”. Vor allem für die Jugendarbeit, von der nicht zuletzt die erste Mannschaft als Aushängeschild profitiert, „wird jeder Cent benötigt.”
Allgegenwärtig war im Lager der Sportfreunde die Motivation, in der neuen Saison einen neuen Anlauf Richtung Oberliga-Aufstieg zu nehmen. In Heiner Steinkühler kehrt vom Drittligisten TSG A-H Bielefeld ein Spieler zurück, der den monatelangen Ausfall von Sebastian Hölmer kompensieren könnte.


„Loxtens junge Mannschaft hat die Zukunft noch vor sich”
Auch Nemanja Skrobic von der HSG Bockhorst/Dissen kann nach längerer Eingewöhnungsphase sicher mehr, als er in den Relegationsspielen gegen Riemke gezeigt hat. Thilo Stinhans stößt als talentierter Außenspieler von der Spvg. Versmold zum Kader. Demgegenüber steht nur der Abgang von Tobias Krumkühler (Studium in Leipzig). „Unsere Planungen sind damit prinzipiell abgeschlossen. Wenn uns aber noch ein guter Spieler über den weg läuft, nehmen wir ihn natürlich gerne”, sagt Horst Grube.     
Aufmunternde Worte für den Nachbarn fand auch Marc Uthmann, zweiter Vorsitzender der Spvg. <h5>Versmold. </h5>„Das tut mir schon leid für Loxten, es war alles für die Feier hergerichtet. Aber im Gegensatz zu Riemke hat die junge Loxtener Mannschaft die Zukunft noch vor sich”, sagte er.
Teutonia-Trainer Timo Marcinowski ist derweil guter Dinge, dass sein Team eine Klasse höher bestehen kann. Drei Zugänge hat der Aufsteiger bereits verpflichtet, zwei neue Rückraumspieler sollen noch kommen.
 ]]></content:encoded>
			<category>Lokalsport</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 09:21:45 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zur Eröffnung mit Glühwein
angestoßen</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/21/zur-eroeffnung-mit-gluehweinangestossen/</link>
			<description>von alexander heim


 Borgholzhausen. Wenn bei der Generalprobe etwas daneben geht, heißt es unter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hoch ragt es auf, das neue Umkleidegebäude. Großzügig sind die Bereiche, die für Umziehen, Duschen und andere Bedürfnisse vorgesehen sind. Die lange Zeit in Nutzung befindlichen Duschmarken  gehören nun ein für allemal der Vergangenheit an. Doch der Eröffnungstag  hielt auch Tücken bereit. Erst hatte der  kleine Automat, der von nun an den Badegästen Einlass gewähren soll, die Folgen eines Stromausfalls zu überstehen. Dann wunderten sich die Besucher mehrfach über einen ebenso ohrenbetäubenden wie hartnäckigen Alarmton, der von den Rauchmeldern herrührte.
Gut: sie funktionieren offensichtlich. Schlecht: sie reagierten auf den Wasserdampf, der beim Duschen entstanden war und dem die Absauganlage nicht ausreichend Herr wurde. Der Tag der offiziellen Einweihung des Freibades offenbarte ganz sympathisch auch die kleinen Schwachstellen, die es nun noch zu beheben gilt.
Im April 2011 war der Grundsatzbeschluss für den Abriss und Neubau des Umkleidegebäudes, das aus den 1930er Jahren stammte, gefasst worden. Im Frühjahr 2012 wurde das Architekturbüro Geising & Böker aus Vechta mit der Umsetzung beauftragt. Am 25. Oktober des vergangenen Jahres erfolgte die Grundsteinlegung. Nun ragen Umkleiden, Duschen, Toiletten sowie der Aufsichts- und Kiosk-bereich des Freibades völlig neu unter einem Pultdach auf.
In sieben Monaten ist auf 170 Quadratmetern ein modernes, architektonisch ansprechendes Gebäude mit zwei Sammelumkleiden, vier Einzelumkleiden, zwei Familienumkleiden sowie „einem großzügigen Duschbereich in einer barrierefreien und behindertengerechten Ausführung entstanden. Voraussichtliche Gesamt-Baukosten: 460 000 Euro.
„Es war absolut richtig, dass wir uns für einen Neubau entschieden haben”, betonte Bürgermeister Klemens Keller im Zuge seiner kleinen Ansprache. „Es ist ein Gebäude entstanden, das sich von der Lage, der Gestaltung und der Farbgebung bestens einfügt.”  Ein Bad, „dass für die nächsten 50 Jahre den Ansprüchen genügen wird. Wir sind es den Bürgerinnen und Bürgern schuldig, ein solches Angebot vorzuhalten.” „Es ist ein Bad für die Bevölkerung. Ich hoffe, dass es gut angenommen wird.” Einen großen Dank sprach er zudem seinen Mitarbeitern von Fachbereich 3 »Bauen & Wohnen«, Kerstin Otte, Biljana Geadas da Luz und Fred Peters aus. 
Auch Architektin Ulrike Tober  wünschte dem Bad eine gute Zukunft. „Wir haben eine gute Zusammenarbeit erlebt”, so die 36-Jährige, die Bürgermeister Klemens Keller anschließend nicht nur den symbolischen großen Schlüssel zum Freibad überreichte, sondern auch noch  Spielgeräte mit im Gepäck hatte.
Im Namen des Fördervereins bedankte sich auch Hermann Ludewig für die geleistete Arbeit und sprach „einen großartigen Dank an alle Beteiligten” aus. Sein großer Wunsch für die Zukunft?  „Jedes Kind in Borgholzhausen soll kostenfrei Schwimmen lernen können.” „Bei der Gründung des Fördervereins”, räumte er ein, „haben wir mal davon geträumt, dass das Bad so aussehen wird.” Nun sei dieser Traum wahr geworden. Doch Ludewig bleibt Realist: „Heute ist ein Freudentag. Aber das Bad muss auch unterhalten werden. Da werden wir bestimmt noch das ein oder andere Mal für gute Laune sorgen müssen.”
Am 29. Juni soll es, so Hermann Ludewig, eine große Einweihungsfete im Freibad geben. Bis dahin soll dann auch für Frühschwimmer ein neues Angebot etabliert worden, ein weiterer Schwimmmeister eingestellt sein. Gefeiert wurde bei 10 Grad Außentemperatur übrigens mit Glühwein und Kinderpunsch. Die wagemutigen kleinen und großen Schwimmer freuten sich indes über 23 Grad Wassertemperatur.
Ab sofort können Schwimmfreunde nun täglich von 13 bis 19 Uhr ihre Bahnen ziehen, sonn- und feiertags von 11 bis 19 Uhr. Mit Beginn der Sommerferien wird das Freibad in Borgholzhausen dann täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet sein.]]></content:encoded>
			<category>Borgholzhausen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 09:21:44 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Waghalsig auf schwerem Boden</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/21/waghalsig-auf-schwerem-boden/</link>
			<description>Von Anke Schneider


 Halle. Henrik Griese vom RV Cherusker und Felix Haßmann vom RF Lienen waren...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Turnierstart war wegen des Regens in der Nacht zum Samstag alles andere als vielversprechend. In der Region  mussten viele Prüfungen ausfallen, weil die Plätze unbereitbar waren. In Tatenhausen bewährte sich der Sandboden wie schon so oft und alle Prüfungen konnten am Samstag planmäßig stattfinden. Lediglich der Abreiteplatz war stundenweise nicht zu gebrauchen. Am Sonntag zeigte sich das Wetter dann von einer besseren Seite und reichlich Zuschauer pilgerten auf die Reitanlage am Schloss Tatenhausen - ehe der Himmel am Pfingsmontag dann wieder seine Schleusen öffnete und die interessierten Pferdefreunde in die Zelte flüchteten. 
Der Höhepunkt war das S-Springen mit Stechen um den Großen Preis der Detmolder Brauerei Strate am Montagnachmittag. Sechs Reiter brachten ihre Pferde erfolgreich ins Stechen, jeweils zwei davon waren von Felix Haßmann und Henrik Griese durch den Parcours gesteuert worden.  Nachdem Griese mit Qatar D’Hof-Ten-Bos zwei Abwürfe hinnehmen musste, schaffte Haßmann den Parcours fehlerfrei in 39,76 Sekunden. Das wollte Henrik Griese nicht auf sich sitzenlassen und durchritt den Parcours mit seinem Pferd Sonntagsfrische in einem waghalsigen Ritt in nur 34,94 Sekunden. Wer den gebürtigen Borgholzhausener schon  als Sieger aus dem Parcours reiten sah, hatte Felix Haßmann unterschätzt. Er konnte trotz glitschigem Boden diese Zeit um zwei Zehntelsekunden toppen. 
Henrik Griese konnte das verschmerzen - schließlich hatte er bereits am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein das erste S-Springen des Turniers gewonnen. In den ersten Minuten war Holger Wenz, Sieger im großen Preis von Tatenhausen 2012, vom ZRFV Versmold auf Virility mit einem fehlerfreien Ritt und beachtlichen 61 Sekunden Zeit in Führung gegangen. Und das blieb bis zum vorletzten Starterpaar so. Henrik Griese und der Wallach Rocky Balboa unterboten den Versmolder dann mit 59,81 Sekunden und gingen souverän in Führung. Der letzte Starter war Felix Haßmann auf Quali Quanti, der auch hier schon alles riskierte - mit 59,94 Sekunden aber dann doch knapp hinter dem Berufsreiter aus Borgholzhausen blieb.
Die beiden S-Siege waren nicht die einzigen Erfolge, die Henrik Griese und Felix Haßmann am Wochenende mit nach Hause nehmen konnten. Schon  im  Graf-Max-Gedächtnisspringen, das 1995 zum ersten Mal ausgetragen wurde und demnach im kommenden Jahr zum 20. Mal stattfinden wird, zeigten beide überragende Leistungen. Weil mehr als 30 Starterpaare genannt hatten, wurde in zwei Abteilungen gewertet. In der ersten Abteilung belegte Henrik  Griese mit den beiden Stuten Cara Come on R und Cosma Go R den ersten und zweiten Platz, in der zweiten Abteilung siegte Felix Haßmann auf der Stute Latent.    ]]></content:encoded>
			<category>Halle</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 09:20:54 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Solide Wirtschaft sichert Zukunft </title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/18/solide-wirtschaft-sichert-zukunft/</link>
			<description>von remmert feldkirch


 Borgholzhausen. Da waren sicher nicht alle Ratsvertreter begeistert....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nachdem der pro-GT-Geschäftsführer bereits vor wenigen Tagen bei der BU war und zum gleichen Thema referierte, das sei reiner Zufall gewesen und bereits vor Monaten abgemacht, erläuterte er Donnerstagabend auch den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses den »Strukturbericht 2013 für den Kreis Gütersloh«. Hier insbesondere natürlich die für Pium wichtigen Daten und Fakten.
Zunächst schwärmte Pförtner von den tollen Wirtschafts- und Strukturdaten des gesamten Kreises. Und auch die Stadt Gütersloh sei allgemein sehr unterschätzt. Für ihre Größe sei sie hervorragend  aufgestellt. Im Kreis gebe es zurzeit 5,5 Prozent Arbeitslosigkeit, damit stehe man an fünfter oder sechster Stelle in NRW. „Das ist mir eigentlich noch zu viel und das wird sich in den kommenden Monaten sicher noch verbessern”, so Pförtner.
Gegen den Bundestrend werde die Bevölkerung in Borgholzhausen in den nächsten Jahren noch leicht wachsen, erläuterte Pförtner. 2003 hatte die Lebkuchenstadt 8785 Einwohner, 2012 waren es 8684, also fast genau 100 weniger. Gegenüber 2011 mit 8577 hat Pium über 100 Bewohner dazubekommen. Die Nachbarstadt Werther hat rund  2000 Einwohner mehr. Ganz Deutschland hat in diesem Zeitraum 1,6 Millionen Einwohner verloren.
Bei der Kaufkraft sieht es in Borgholzhausen nicht ganz toll aus. Nimmt man den Bundesdurchschnitt mit 100 Prozent an, so lag Pium 2004 bei 96,8 Prozent. Nur Langenberg war im Kreis Gütersloh noch etwas schlechter. Inzwischen hat sich das Juwel am Teuto jedoch gesteigert und lag 2012 bei immerhin 98,9 Prozent. Hat damit sogar Harsewinkel, Langenberg und Rietberg ganz knapp geschlagen. Es geht also bei der Kaufkraft leicht aufwärts. Steinhagen ist mit 105 Prozent zurzeit Kreismeister. Bei der hier ausgerechneten Kaufkraft handelt es sich um einzelhandelsrelevante Daten.
Interessant auch die Ausbildungsplatzdichte. Hier gibt es keinen speziellen Wert für die Stadt Borgholzhausen, aber bezogen auf den ganzen Kreis Gütersloh gibt es Defizite auf dem Ausbildungsmarkt. Bei der Jugendarbeitslosigkeit liegt Pium im Kreis leider an der negativen Spitze. Der Anteil der arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren an allen Arbeitslosen liegt bei 12,6 Prozent. Das sei aber nicht die Masse , beruhigt Pförtner, in Zahlen seien das so 30 bis 40 Personen in Pium. Positiver Spitzenreiter im Kreis bei der Jugendarbeitslosigkeit ist die Gemeinde Steinhagen mit nur 8,2 Prozent. 
 Doch das Problem habe sich in den nächsten drei bis vier Jahren erledigt, weiß Pförtner: „Kinder, die nicht geboren werden, können auch nicht arbeitslos sein.” Der fehlende Nachwuchs sei überhaupt ein Problem, das demnächst die Wirtschaft mit aller Macht treffen werde. „Die Betriebe haben noch nicht realisiert, was für ein dickes Problem da auf sie zukommt”, ist sich Albrecht Pförtner sicher.
Beim Gewerbesteuerhebesatz ist Borgholzhausen im Kreis ebenfalls an der Spitze. Zusammen mit den Städten Gütersloh, Versmold und Werther nimmt die Stadt mit 411 Prozentpunkten den höchsten Satz von den  Gewerbetreibenden. Die Stadt Verl ist da mit 340 Prozentpunkten am genügsamsten, hat aber auch als einzige Stadt in sehr weitem Umkreis zig Millionen Plus auf der hohen Kante. Sie hat aber auch die höchsten Gewerbesteuereinnahmen pro Einwohner im Kreis Gütersloh. Bei der Grundsteuer, die müssen die Hausbesitzer zahlen, liegt Pium diesmal mit Rietberg, Versmold und Werther an der Spitze mit 413 Prozentpunkten.    
 ]]></content:encoded>
			<category>Borgholzhausen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 18 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Regenbogen voller Kinderlachen</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/18/ein-regenbogen-voller-kinderlachen/</link>
			<description>Von Sonja Faulhaber</description>
			<content:encoded><![CDATA[Von Sonja Faulhaber


¥ <h5>Steinhagen. </h5>Ein katholischer Kindergarten in Steinhagen? Ist das sinnvoll? Als bekannt wurde, dass die katholische Kirche die Trägerschaft des neuen Kindergartens an der St.-Hedwig-Straße übernehmen will, gab es eine gewisse Skepsis in der Gemeinde. „Noch bevor der Kindergarten eröffnet worden war, bekam ich Anrufe mit kritischen Nachfragen”, erinnert sich Hildegard Strakeljahn, die vom ersten Tag an die Leitung des Kindergartens Regenbogen übernommen hatte. Mittlerweile sind 20 Jahre vergangen und der Kindergarten ist aus der Gemeinde nicht mehr wegzudenken. Um Vorurteile abzubauen, brauchten Strakeljahn und ihre Kolleginnen übrigens nur ein paar Monate, schon im zweiten Jahr war die Einrichtung komplett ausgelastet - ein Zustand, der sich bis heute nicht geändert hat.


In der kommenden Woche feiert der Kindergarten Regenbogen sein 20-jähriges Bestehen. Und da das Wichtigste bei einem solchen Ereignis die Kinder sind, wird es für sie eine einwöchige Projektwoche mit dem Zirkus Pompitz geben (siehe Hintergrund).
Aber ein solch runder Geburtstag gibt auch Gelegenheit, sich an die Anfänge zu erinnern. Hildegard Strakeljahn hat die Geschichte des Kindergartens von der ersten Minute an miterlebt. „Wir verdanken diesen Kindergarten eigentlich Irma Rosenow”, erinnert sie sich. „Sie hatte sich beim Kirchenvorstand massiv dafür eingesetzt, die Trägerschaft zu übernehmen.” Das heftige Ringen zahlte sich aus, Anfang 1993  begannen die Arbeiten an dem Gebäude. Doch es kam zu Verzögerungen. „Der Bagger stieß auf Fließsand. Danach musste erst einmal alles trockengelegt werden”, sagt Strakeljahn. Und das dauerte. Doch ab 1. August sollten die ersten Kinder betreut werden. Was nun? Der Kindergarten zog kurzerhand mit acht Erzieherinnen und den ersten rund 20 Kindern, deren Eltern dringenden Bedarf hatten und nicht warten konnten, in die Räume des Pfarrheims um. „Wir haben den Saal mit Trennwänden unterteilt, in einer Ecke Betten aufgebaut und in der anderen die Tische gestapelt, die wir nicht brauchten.” Es war provisorisch - doch nicht weniger mit Enthusiasmus gefüllt als die erste Zeit im »neuen« Gebäude. „Toll war, dass wir ein neues Team hatten, dass wir gemeinsam etwas aufgebaut haben”, so Strakeljahn.
Am ersten Elternabend, Anfang September im Pfarrheim, hatte Pastor Bußmann seinen letzten Tag in <h5>Steinhagen. </h5>Sein Nachfolger, Pastor Quante, kam einige Wochen später. Strakeljahn: „Doch ohne die positive Unterstützung der Kirchenvorstands-Mitglieder Angela Heck und Walter Kuhn hätten wir so manche Dinge nicht geschafft. Die ganze Kirchengemeinde und Pastor Quante haben die Kita von Anfang an unterstützt.”
Bis in den Herbst hinein dauerte es, bis das gegenüberliegende Gebäude fertig war. Dann endlich konnte die Gruppe am 8. November mit knapp 60 Kindern einziehen. Strakeljahn: „Es war ein aufregendes Gefühl. Wir haben noch am Sonntag die Möbel eingeräumt, um Montag starten zu können.”
So holprig der Beginn des neuen Kindergartens war, so reibungslos verlief es in den nächsten Jahren. Schon kurz nach dem Einzug, am 11. November, wurde das erste Martinsfest gefeiert. Natürlich mit Pferd und Reiter. Ganz traditionell. So wie es bis heute Brauch ist. Der Kindergarten Regenbogen erwarb sich innerhalb kürzester Zeit einen guten Ruf in der Gemeinde, immer mehr Eltern wollten ihre Kinder dort unterbringen. Dabei ist nur die Hälfte der Kinder katholisch, der Rest ist evangelisch oder konfessionslos und sogar einige muslimische Kinder besuchen die Einrichtung. „Gar kein Problem”, so Strakeljahn. „wir sind ein offener Kindergarten.”
Überhaupt hat sich die Einrichtung schon früh modernen pädagogischen Aspekten geöffnet, die gerade wieder heiß diskutiert werden: Inklusion und U 3-Betreuung. Die Kleinen gehörten von Anfang an mit dazu. „Das war Vorgabe seitens der Politik”, erinnert sich Strakeljahn. Noch heute  wird auf die Betreuung der Kleinsten ein besonderes Augenmerk gelegt - eine Einstellung, die auch die Eltern zu schätzen wissen, denn die U 3-Plätze in der Kita Regenbogen sind sehr begehrt.
Ab 1996 kam dann die Inklusion noch hinzu. Für Hildegard Strakeljahn kein Neuland, war sie doch zuvor in einer Ersatzsonderschule für Kinder mit geistiger Behinderung tätig.  Das erste Kind war ein Junge mit Down-Syndrom. „Ein Sonnenschein”, erinnert sich Strakeljahn. Nach ihm kamen nach und nach immer mehr Kinder mit Förderbedarf in den Kindergarten, auch für ein Kind im Rollstuhl bot die ebenerdige Einrichtung das perfekte Umfeld. „Wir schließen niemanden aus”, so damals und heute die Devise. Strakeljahn: „Anderssein ist bei uns normal.”
Seit 2002 ist der Regenbogen eine Musik-Kita und seit 2009 anerkannte Bewegungskita. Auch der seit 1997/1998 engagierte Förderverein trägt zur gleichbleibend hohen Qualität bei. Mittlerweile ist der Kindergarten nicht mehr in Trägerschaft der katholischen Kirche, sondern ein Teil der katholischen Kindertageseinrichtungen Minden-Ravensberg-Lippe gemeinnützige GmbH. An den christlichen Strukturen im Haus hat dies jedoch nichts geändert. Egal ob Erntedankfest, Nikolaus oder der Segen der Heiligen Drei Könige - das Vermitteln von Werten und Orientierung gehört zum Alltag im Kindergarten Regenbogen einfach dazu. ]]></content:encoded>
			<category>Steinhagen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 18 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Jeder sollte zu Hause sterben”</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/18/jeder-sollte-zu-hause-sterben/</link>
			<description> Versmold. Eine Bestattung, bei der alle Freunde einen Abschiedsgruß auf den Sarg schreiben, oder...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Frau Pieper, haben Sie Angst vor dem Tod?
BÄRBEL PIEPER: Nein. Nicht mehr. Ich war einige Male dabei und irgendwann hat der Tod seinen Schrecken für mich verloren. Das gilt aber nur für meinen eigenen Tod. Die Vorstellung, dass ein geliebter Mensch stirbt, ist natürlich furchtbar.


Warum sind Sie Sterbebegleiterin?
PIEPER: Ich bin der Ansicht, dass es jedem, der nicht berufstätig ist und keine kleinen Kinder oder pflegebedürftige Angehörige hat, gut zu Gesicht steht, sich ehrenamtlich zu engagieren und zwei bis drei Stunden in der Woche etwas zurückzugeben. Dass ich mich gerade für dieses Ehrenamt entschieden habe, liegt vielleicht daran, dass ich mit älteren Menschen aufgewachsen bin und schon immer gut mit ihnen klarkam.


Steckte auch ein ganz persönlicher Bezug zum Sterben dahinter?
PIEPER: Ich bin damit normal aufgewachsen. Meine Uroma und Oma sind zu Hause gestorben, meine Mutter aber im Krankenhaus. Und ich war nicht dabei, weil ich als Alleinerziehende mit zwei Kindern voll eingespannt war. Hätte es damals eine Hospizgruppe gegeben, hätte ich sie dringend gebraucht.


Susanne Jung beschreibt, wie schwer sich viele mit dem Abschiednehmen tun, hinterher jedoch umso erleichterter sind. Erleben Sie so etwas auch?
PIEPER: Ja, dass Hinterbliebene die Toten nicht sehen möchten, kommt vor. Eine Frau, deren Lebensgefährten ich begleitet habe, hatte zum Beispiel gesagt, dass sie ihn nach seinem Tod nicht sehen möchte. Ich habe sie trotzdem einfach abgeholt und zu ihrem verstorbenen Mann begleitet. Noch heute sagt sie, dass es das Beste war, was ich tun konnte, denn ihr Mann habe im Tod so friedlich ausgesehen, das habe sie getröstet.


Gibt es  auch Gegenbeispiele?
PIEPER: Allerdings. Ich kam einmal zu einem Sterbenden, da waren die Verwandten verreist und an der Pinwand hing ein Zettel: »Wenn tot, dann .... (Name des Bestatters, Red.); Urne an die Seite stellen, wir sind in sechs Wochen wieder da«.


Weshalb ist das Abschiednehmen von Verstorbenen so wichtig?
PIEPER: Es gibt 60-Jährige, die haben noch nie einen Toten gesehen. Dabei wäre es für viele Angehörige hilfreich. Denn viele Sterbende haben körperliche oder seelische Schmerzen und das sieht man ihnen an. Wenn sie tot sind, ist es  ein vollkommen anderes Gesicht, oft mit dem Hauch eines Lächelns. Das tröstet. Wenn es nach mir ginge, würden alle zu Hause sterben und zu Hause aufgebahrt werden.


Warum?
PIEPER:  Weil die meisten es sowieso wollen. Es gibt fast keinen, der sagt, er möchte alleine sterben. Selbst die Dementen, die eigentlich gar nicht mehr ansprechbar sind, drücken im Sterben die Hand, die man ihnen reicht, ganz fest.


Und die Aufbahrung im eigenen Haus, die früher üblich war?
PIEPER: Die habe ich hier in all den Jahren noch nicht erlebt. Meistens wird nach dem Tod sofort der Arzt gerufen und dann der Bestatter. Ich glaube, viele wissen nicht, dass sie den Verstorbenen 36 Stunden zu Hause behalten dürfen. Und sie empfänden es - vielleicht auch vor den Nachbarn - als komisch, wenn der Sarg in ein Mehrfamilienhaus hineingetragen wird, wenn jemand im Krankenhaus gestorben ist. Abgesehen davon, dass die Aufbahrung in einer Zweizimmerwohnung räumlich schwer umzusetzen und auch mit Kosten verbunden ist.


Welche andere Möglichkeit gibt es?
PIEPER: In vielen Orten gibt es bei den Bestattern Abschiedsräume, wo man in warmer, wohnlicher Atmosphäre ganz in Ruhe, vielleicht mit der Lieblingsmusik im Hintergrund, bei dem Toten sitzen und sich ganz individuell verabschieden kann. So etwas haben wir in Versmold leider noch nicht. Die Aufbahrungsräume im Keller der Friedhofskapelle sind kein vollwertiger Ersatz dafür.


Gibt es noch andere Aspekte unserer Bestattungskultur, die Sie gerne verändern würden?
PIEPER: Ich finde es schade,  dass Kinder immer noch vom Sterbebett und von Beerdigungen ferngehalten werden. Aber der Opa ist nun einmal tot und Kinder gehen damit viel natürlicher um als Erwachsene.


Wird der Tod also nach wie vor gerne ausgeklammert?
PIEPER: Es ist besser geworden. Sterbende werden im Krankenhaus nicht mehr auf den Flur oder in Abstellkammern geschoben, und es ist auch nicht mehr so schambehaftet wie früher, sich von einer Hospizgruppe Unterstützung zu holen.


Warum sollte man sich überhaupt mit dem Tod beschäftigen? Sollte man nicht einfach das Leben genießen, bis es so weit ist?
PIEPER: Ja. Aber der Tod kommt und die Frage ist, wie er kommt. Und darauf habe ich Einfluss, wenn ich nicht durch einen Unfall oder plötzlichen Herztod sterbe. Deshalb ist es sinnvoll, eine Patientenverfügung zu machen und über meine Beerdigung nachzudenken. Das nimmt auch Druck von den Angehörigen.


Trotz ihrer 26 aktiven Mitglieder kann Maike Beetz als Koordinatorin der Hospizgruppe nur mit viel Einsatz alle Anfragen besetzen. Mit welchen Argumenten werben Sie um neue Hospizhelfer?
PIEPER: Niemand macht ein Ehrenamt nur aus reiner Menschlichkeit, man muss auch für sich selbst etwas daraus ziehen. Für mich ist das, Menschen zu erleben, die in keine Rolle mehr schlüpfen, die ganz pur sind. Da wird zum Beispiel aus einem Mann, den seine Umgebung nur als grantigen und Furcht einflößenden Menschen kannte, ein liebenswürdiger Herr, der Grüße und Dank an meinen Mann ausrichten lässt, weil er meine Gesellschaft wieder drei Stunden für sich beansprucht hat. Die Dankbarkeit und das entgegengebrachte Vertrauen erlebt man in dieser Form in keinem anderen Ehrenamt.


Ihnen ist wichtig, den Menschen ein Lächeln zu entlocken. Gelingt das im Angesicht des Todes?
PIEPER: Häufig. Ich erinnere mich an den Mann, der mich zum Ende meines Besuches fragte, warum ich denn schon gehen müsse. Ich sagte, ich wolle noch Fenster putzen. Da sagte er: »Ich bin 89 Jahre alt. 90 werde ich nicht mehr, und in 100 Jahren erinnert sich auch niemand mehr an mich und auch an dich nicht und daran, ob deine Fenster sauber waren. Du kannst sie also auch erst in ein paar Wochen putzen und jetzt noch bei mir bleiben.« Als ich dann wirklich blieb, schenkte er mir das schönste Strahlen, das ich je gesehen habe. Kurz darauf starb er. Und ich sehe noch heute, immer wenn ich Fenster putze, sein Gesicht und sein Lächeln vor mir.  


Wie möchten Sie sterben?
PIEPER: Im Gegensatz zu vielen anderen, möchte ich nicht einfach umkippen und tot sein. Ich möchte zwar auch nicht lange leiden, aber doch bewusst sterben und so viel Zeit haben, dass ich mich noch in Ruhe verabschieden kann.


Was versprechen Sie sich von der Lesung von Susanne Jung?
PIEPER: Ich glaube, dass sie viele Impulse gibt, wie eine Bestattung und der Abschied von einem geliebten Menschen aussehen können - abseits der üblichen Normen und Rituale.

]]></content:encoded>
			<category>Versmold</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 18 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Geschichte eines Verrats</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/18/die-geschichte-eines-verrats/</link>
			<description>Von Christiane Gerner


 Halle. Martin Boes schreibt und komponiert »gegen das Vergessen und die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine Aufführung mit Schülern aus <h5>Halle findet am Samstag nach Pfingsten, 25. Mai, ab 18.30 Uhr im Rahmen des Abendgottesdienstes in der St. Johanniskirche statt. Es geht um das »Pflichtjahrmädchen« Wilhelmine (Mimmi) </h5>Kairies, geboren am 19. März 1920 in Dortmund-Huckarde, und um den damals 20-jährigen polnischen Zwangsarbeiter Zydzislaw Talma, der am 22. April 1942 nach zermürbender KZ-Haft in der Clever Schlucht unterhalb der Burg Ravensberg gehängt wurde. Auslöser dafür war die Denunzierung durch den Bauern, auf dessen Hof Zydzislaw Talma arbeitete.


Musikalisch ausgestaltetes Drama als Schattenspiel
Ob Wilhelmine und Zydzislaw tatsächlich ein intimes Verhältnis hatten, bleibt bis heute ungeklärt. „Den Nazis ging es allein um das grausame Statuieren eines Exempels nach ihren Rassengesetzen”, weiß Martin Boes aufgrund langjähriger Recherchen auch durch Eva-Maria Eggert, dass es damals um Abschreckung ging. Deshalb mussten auch alle Zwangsarbeiterinnen und ihre männlichen Leidensgenossen im Kreis Halle der Hinrichtung zur Abschreckung beiwohnen.
In acht Bildern komponiert Martin Boes das musikalisch ausgestaltete Drama als Schattenspiel, das an die junge Liebe erinnert, die das totalitäre System auslöschte. Ergreifende und brutale Szenen lassen die Liebe in Zeiten des Krieges erlebbar werden.
Protagonisten wie das Liebespaar, Bauer und Bürgermeister, Verhörszenen bei der Bielefelder Gestapo und der Gruppe von Zwangsarbeitern lassen die Geschichte für jeden Zuschauer eindrücklich und lebendig werden. Mit den bekannten Boes’schen Klangteppichen mittels Kantelen, Gongs und Orgel wird die szenische Aufführung intensiviert.]]></content:encoded>
			<category>Halle</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 18 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Ein Exot im eigenen Dorfe”</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/18/ein-exot-im-eigenen-dorfe/</link>
			<description> Werther (BNO).  Vier spannende An- und Einsichten rund um Böckstiegels Leben und Werk bot am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Viel ist schon über Peter August Böckstiegel (1887-1951) geschrieben worden. So viel, dass sich Heimatforscher Wilhelm Redecker eigentlich gar nicht näher mit dem Leben des Künstlers aus Arrode auseinandersetzen wollte. „Doch dann habe ich mich mit vier rüstigen Zeitzeugen unterhalten und das war so spannend, dass ich es mir wieder anders überlegt habe”, so Redecker, der bei seinen Recherchen feststellte, dass der in Fachkreisen geschätzte Künstler bei seinen Nachbarn in Arrode und Werther zumindest nicht gänzlich unumstritten war.
Zwar stammte Böckstiegel selbst aus einer Bauernfamilie, doch hatte er sich durch den Besuch der Akademie in Dresden, nicht nur geografisch, sondern auch durch seine Lebensweise weit von dem harten und nicht besonders abwechslungsreichen Alltag auf den kleinen Schollen entfernt.
Die Sommermonate verbrachte Böckstiegel auf der elterlichen Hofstelle in Arrode, stand oft mit seiner Staffelei auf den Feldern, während rund um ihn herum geackert wurde. Dies und der Umstand, dass sich seine Gäste auf dem Hof teils hüllenlos sonnten - in Kombination mit seinem als ungewöhnlich empfundenen Malstil - kam damals gar nicht gut an.
„Er war der Städter, der den Bauern spielte, ein Exot im eigenen Dorfe, einer, der sich eine Art Ein-Mann-Worpswede geschaffen hatte”, konstatierte Dr. Vita von Wedel, die in ihrer Dissertation Böckstiegel zum Thema gemacht hatte. „Ach, das ist doch dieser Bauernmaler”, hatte ihr Doktorvater seinerzeit die Wahl süffisant kommentiert.
Und natürlich stimmt es, dass Böckstiegel in erster Linie Szenen des Bauernalltags auf der Leinwand festhielt. Dass dies so ist, habe allerdings rein gar nichts mit Heimattümelei zu tun. Vielmehr habe Böckstiegel, der die Gräuel des Ersten und Zweiten Weltkrieges miterlebte und während der Nazi-Zeit als sogenannter »entarteter« Künstler galt, „wie ein Ertrinkender an dem Vertrauten, an der Fiktion des bäuerlichen Lebens festgehalten”, erläuterte Vita von Wedel.
„So wie Joseph Beuys Zeit seines Lebens mit Kupfer, Filz und Fett gearbeitet hat, den Materialien, die ihm während des Zweiten Weltkriegs das Leben gerettet haben.” Genau wie Beuys war Böckstiegel zu seiner Zeit modern. „Er war Avantgarde”, betonte die Kunsthistorikerin. Eine Ansicht, die sie mit Hermann-Josef Bunte teilt.
Seit er 1974 eine Ausstellung in der Kunsthalle mit Arbeiten von Hermann Stenner gesehen hat, sammelt der Bielefelder Werke westfälischer Künstler. 850 Arbeiten hat er seitdem zusammengetragen, darunter fünf Ölbilder und zwei Aquarelle von Böckstiegel. Das Bild mit dem Titel »Das Erntefeld« aus dem Jahr 1912 wird ab Oktober bei einer Ausstellung zu sehen sein, die Böckstiegels Beziehung zum Bielefelder Silberschmied Rudolf Feldmann beleuchten soll.
Böckstiegel hielt allerdings nicht nur Kontakt zu Bielefelder Silberschmieden, sondern auch zu sächsischen Malern wie Robert Sterl. So wie das Böckstiegel-Haus in Arrode ist auch das Wohn- und Arbeitshaus des Impressionisten Sterl in der Nähe der Stadt Wehlen erhalten geblieben und der Öffentlichkeit zugänglich.
Genauso wie in Werther, versucht man auch in der Sächsischen Schweiz den örtlich bekannten Künstler durch viele Aktionen über die Regionsgrenzen hinaus bekannt zu machen. Der umfassende Böckstiegel-Info-Abend war ein weiterer Schritt auf diesem Weg.

]]></content:encoded>
			<category>Werther</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 18 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vollservice rund um den Zahn</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/17/vollservice-rund-um-den-zahn/</link>
			<description> Halle (hego). Dr. Thorsten Ideke hat in seinem Zentrum für Zahnheilkunde an der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[¥ <h5>Halle (hego). </h5>Dr. Thorsten Ideke hat in seinem Zentrum für Zahnheilkunde an der Lettow-Vorbeck-Straße jetzt alle Positionen für einen  hoch spezialisierten Vollservice rund um den Zahn besetzt.
In diesen Tagen nahm der Spezialist für Wurzelkanalbehandlungen und Parodontose Ottmar Wernecke seine Arbeit in der Praxis auf. Der Bielefelder hat in den vergangenen Jahren auch längere Zeit im Ausland gearbeitet und dort Erfahrung gesammelt. Auch  Kinder und Angstpatienten weiß er für seine Arbeit  zu überzeugen.  In dem Quartett kümmert sich Inhaber Dr. Thorsten Ideke  um Implantate,  Zahnersatz und Vollkeramikersatz; Alexandra Winn-Brasch um Kinderzahnheilkunde und Hypnosebehandlungen bei ängstlichen Patienten und Alastaire Keith Sandeman um die allgemeine Zahnheilkunde. Kontakt:  `      (0 52 01) 37 67. Unser Bild zeigt von links: A. K. Sandeman, Alexandra Winn-Brasch, Ottmar Wernecke und Dr. Thorsten Ideke. 
 Foto: H. Gontek]]></content:encoded>
			<category>Aus der Geschäftswelt</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 21:16:47 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stromtrasse abseits der Idealvorstellung</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/17/stromtrasse-abseits-der-idealvorstellung/</link>
			<description>Von Andreas Großpietsch


 Borgholzhausen. Die Amprion GmbH hat sich festgelegt und gestern den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das war die Kurzfassung des umfangreichen Planungswerks, das von Projektleiter Jörg Finke-Staubach und Sprecher Jörg Weber gestern zunächst der Stadtverwaltung und anschließend der Öffentlichkeit im Rahmen eines Pressegesprächs vorgestellt wurde.  „Amprion hat sich bewegt, aber unseren Idealvorstellungen entspricht das natürlich nicht”, gab Bürgermeis-ter Klemens Keller eine Zusammenfassung seines ersten Eindrucks wieder.
Für abschließende Stellungnahmen bleibt aber noch genug Zeit, wie der Plan zur Fortsetzung des Verfahrens zeigt, den die Amprion GmbH gestern ebenfalls vorlegte. Danach soll der Antrag erst im Dezember dieses Jahres bei der Bezirksregierung eingehen und Anfang 2014 die Bürgerbeteiligung im Rahmen der Offenlage beginnen. Im Herbst soll dann die öffentliche Erörterung stattfinden. Planfeststellungsbeschluss und Baubeginn erhofft sich Amprion für Anfang 2015. Zwei Jahre später soll dann Strom durch die jeweils  zwei 380- und 110-kV-Leitungen fließen.
„Die technische Planung ist fertig. Doch erst mit diesen Festlegungen im Detail können zum Beispiel die Gutachten für Ausgleichsmaßnahmen fertiggestellt werden”, erklärt Finke-Staubach die noch recht  lange Dauer, bis das Planfeststellungsverfahren eröffnet werden soll.
Einer der Knackpunkte dabei dürfte sicher die künftig noch sehr unbefriedigendere Situation an der Goldbreede sein. Nach der gegenwärtigen Planung gäbe es auch in Zukunft eine Stromtrasse, die mitten durch eine Siedlung verläuft. Nur, dass die Masten mit dann 62,5 Metern bis zur Spitze sehr viel höher sind und wesentlich mehr Leitungen tragen.
„An der Goldbreede stimmen die Grundstückseigentümer der diskutierten Variante nicht zu”, sagt der Projektleiter, weshalb sein Unternehmen sich dort nicht bewegt hat. Doch diese Position muss aus Sicht von Amprion keineswegs das letzte Wort bleiben. Sollten sich die Haltungen ändern, könnte auch die Variante, die einen Bogen um die kleine Siedlung macht, wieder aktuell werden.
Voraussetzung sei natürlich, dass alle an dem Verfahren Beteiligten dieser Verschwenkung zustimmen. Die nahe Sundernstraße zeigt, dass solche Änderungen möglich sind. Dort soll im allgemeinen Konsens ein Abrücken der neuen Trasse von der Wohnbebauung um bis zu 50 Meter  verwirklicht werden. Sein Unternehmen sei jederzeit zu Gesprächen bereit, erklärte Jörg Weber.   ]]></content:encoded>
			<category>Borgholzhausen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Herausragend 
als Bau-Beispiel
in Ravensberg”</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/17/herausragend-als-bau-beispielin-ravensberg/</link>
			<description>von detlef Hans serowy


 Werther. „Das Hauptgebäude des Hofes Overbeck ist ein Denkmal”, steht für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Daraufhin habe er sich der Aktionsgruppe gegen die Bebauung angeschlossen, berichtet der Historiker und Archäologe. Für ihn „stellt das Hauptgebäude des Hofes Overbeck ein herausragendes Beispiel für das ländliche Bauen in Ravensberg in der Mitte des 19. Jahrhunderts dar”. Das Haus mache zwar einen heruntergekommenen Eindruck, räumt Hübner ein. Für ihn als Denkmalpfleger aber wiegt die Tatsache schwer, „dass das Gebäude gegenüber dem ursprünglichen Zustand nur wenig verändert ist”.
„In diesem guten Erhaltungszustand findet man das selten”, sagt Emanuel Hübner. Der Hof Overbeck gehöre in die frühe Phase der Steinbauweise in Werther, die  - mit Ausnahme der Jacobikirche - erst in den 1820er Jahren begonnen habe. Das Gebäude stelle eines der größten Beispiele für diesen Bauernhaustypus dar, der jemals in Werther errichtet worden sei. „Die Bausubstanz stammt fast vollständig aus der Erbauungszeit, da nie umfangreiche Veränderungen oder Modernisierungen vorgenommen worden sind.”
Emanuel Hübner hat Fakten geschaffen und sein Gutachten bereits an Beatrice Roets von der Denkmalbehörde  beim Landschaftsverband in Münster übergeben. Beatrice Roets war kürzlich auch in Werther, um den Hof Overbeck persönlich in Augenschein zu nehmen (das HK berichtete). „Damit habe ich einen wissenschaftlichen Hintergrund für die Beurteilung der Frage geliefert, ob das Hofgebäude unter Schutz gestellt werden muss”, sagt der 34-Jährige selbstbewusst.
Für ihn sind Hof und Gebäude wichtige Bestandteile der Stadtgeschichte von <h5>Werther. </h5>Eine Familie Overbeck ist seit 1385 schriftlich in Werther belegt. „Die Verbindung  von damals zur heutigen Parzelle ist aber nicht gesichert”, so Hübner. Das ist für die Familie Overbeck aber seit 1556 durch den Urbar der Grafschaft Ravensberg der Fall und seitdem befindet sich der Hof in Familienbesitz. Der Hof Overbeck wird in einer Steuerliste aller 76 Siedlerstellen in Werther von 1677 als drittgrößter geführt.
Beim Gebäude selbst handelt es sich um ein teilmassives Bauernhaus mit Außenmauern aus Bruchstein und einer Fachwerkkonstruktion im Inneren. „Sogar die Fensterrahmen sind noch im ursprünglichen Zustand und könnten aufgearbeitet werden”, erklärt Lutz Hoffmann von der Blotenberg-Initiative. Emanuel Hübner ist klar, dass die Instandsetzung des Hofes Overbeck ein Millionenprojekt darstellt.
Den Abriss des Gebäudes halten sie aber angesichts seiner Denkmaleigenschaften  für unvertretbar. „Wenn man aus Richtung Bielefeld nach Werther hineinfährt, dann wird mit einem Blick klar, dass es sich um ein ortsbildprägendes Gebäude handelt”, betont Lutz Hoffmann. Es gelte deshalb, den Abriss zu verhindern, betonten Emanuel Hübner und er.    ]]></content:encoded>
			<category>Werther</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dem Chaos ein Ende setzen</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/17/dem-chaos-ein-ende-setzen/</link>
			<description>Von Sonja Faulhaber


 Steinhagen. Wenige Minuten nachdem im Schulzentrum die Klingel das Ende des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bis zu den Sommerferien müssen Schüler wie Eltern noch mit dieser Situation leben, dann soll alles besser werden, denn die Fahrbahn und der Bushaltestellenbereich sollen erneuert werden. Zunächst wird die Fahrbahn von der Straße  am Cronsbach ab bis zur Aufmündung auf den Laukshof einheitlich 6,5 Meter breit und bekommt eine neue Asphaltdecke.
Der Bereich vor der neuen Mensa, der bisher einfach geschottert ist und noch vor einem Jahr als Haltebucht gedient hatte, wird gepflastert und künftig als Gehweg genutzt. Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen oder abholen, dürfen dort also nach den Sommerferien nicht mehr parken. Eigentlich dürfen sie das jetzt schon nicht mehr, weist doch das absolute Halteverbot darauf hin, doch dieses Schild wird gerne ignoriert. Mit einem optisch abgegrenzten Gehweg wird die Regelung künftig hoffentlich umgesetzt.
Im weiteren Verlauf der Straße erweitert sich der Straßenbereich zurzeit rechts zu einer Haltebucht für Busse. Doch der schmale Weg, auf dem die Kinder auf ihre Busse warten, ist in den vergangenen Monaten  immer wieder in die Kritik geraten. Besonders das Aufeinandertreffen von Radfahrern und wartenden Schülern hat hier zu Ärger geführt. Im Sommer soll der Bereich der Wartezone nun komplett umgebaut werden. Die Straße wird an dieser Stelle verkleinert, die Wartezone damit vergrößert. Das Wartehäuschen wird um fast zwei Meter in Richtung Straße versetzt, so dass hinter dem Häuschen ein gerade verlaufender Radweg entsteht. Damit fahren die Radler in Zukunft hinter den wartenden Schülern her und haben ausreichend Platz.
Auch die Wartezone bietet mit einer Tiefe von 3,40 Metern nun mehr Platz für die Schüler. Enger dagegen ist es auf der Fahrbahn geworden. Wenn der Bus vor der Haltestelle parkt, kann zwar links noch ein Wagen bequem überholen, aber schneller als Schrittgeschwindigkeit sollte hier niemand fahren.
Für den Ausbau der Busumfahrt am Schulzentrum stehen noch 185 000 Euro zur Verfügung. Gearbeitet werden soll während der Sommerferien, um den Schulalltag nicht zu verkomplizieren. Die Arbeiten werden gut vier Wochen dauern und sollen unter bekannten und leistungsstarken Fachfirmen ausgeschrieben werden, um so die zeitnahe Umsetzung zu garantieren. ]]></content:encoded>
			<category>Steinhagen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schönen Gruß von ganz oben</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/17/schoenen-gruss-von-ganz-oben/</link>
			<description>Von Marc Uthmann


 Versmold. Hausherr war gestern Gerold Momann. Doch Herr der Lage war Frank...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Momanns Aufgaben waren schnell umschrieben: Nachschub besorgen, anstoßen und der gut gelaunten Gästeschar weit unten zuprosten. Und als Sieker die prächtige, rot-weiß geschmückte Richtkrone dann mit Hilfe des Publikums exakt aufgestellt hatte - „noch ein bisschen mehr in Richtung Oesterweg? Passt? Dann müssen wir noch einen trinken, Herr Momann!” -, war der Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse auch abseits der Schnäpse gefordert, die er tapfer konsumieren musste. Zielsicher und selbstbewusst hämmerte er einen großen Nagel in das Dachgebälk und ließ sich danach völlig zu Recht von den Gästen aus Handwerk, Politik und Stadtverwaltung feiern. „Vor einem Jahr haben wir mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen, vor einem halben Jahr den Grundstein gelegt und in einem halben Jahr feiern wir hoffentlich Eröffnung”, rief Momann dem Publikum zu. Und bedankte sich vor allem bei den am Bau beteiligten Unternehmen. „Die Handwerker haben Schnee und Eis getrotzt. Tauschen will man mit ihnen schließlich nur im Sommer.”


Prägende Architektur                in nötiger Bescheidenheit
Beeindruckt vom bisherigen Ergebnis zeigte sich auch Bürgermeister Thorsten Klute, zugleich Verwaltungsratsvorsitzender der Stadtsparkasse: „Hier entsteht etwas, das die nötige Bescheidenheit aufweist und unsere Stadt dennoch prägen wird.” Verschmitzt nahm Klute dann Bezug auf eine Aussage von Zimmermann Frank Sieker, wonach der Bau erst dann schön sei, wenn das Dachgebälk ihn kröne: „Was da wohl der Architekt zu sagt.” Doch Architekt Eckhard Scholz mochte aus gutem Grund gar nicht widersprechen: „Ich werde mich doch nicht mit dem Zimmermann streiten, wenn noch nicht alle Nägel eingeschlagen sind. Natürlich ist das Dach die Krone.” Doch Scholz war natürlich auch stolz auf den Gesamtfortschritt der Großbaustelle: „Man sieht schon, wie Alt- und Neubau zusammenwachsen. Wir werden eine einheitliche Fassade bekommen, in der kommenden Woche beginnen schon die Klinkerarbeiten.”
 Grundsätzlich bleibe die Schnittstelle zwischen Alt- und Neubau die größte Herausforderung bei der mit 5,5 Millionen Euro kalkulierten Sanierung des Sparkassen-Stammsitzes an der Münsterstraße, sagte Scholz dem HK: „Es sind schon viele Arbeiten nötig, um diesen Übergang bautechnisch optimal zu gestalten.” Auch der Architekt hofft auf einen Umzug im Oktober oder November, sagte aber auch: „Derzeit liegen wir durch den langen Winter und einen erneuten Wettereinbruch noch einmal zwei Wochen hinter dem korrigierten Zeitplan.” Vielleicht sollten die Handwerker künftig auf das Duo Momann/Sieker setzen - die beiden harmonierten beim Richtfest tadellos. ]]></content:encoded>
			<category>Versmold</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>1000 neue LED-Lampen als Kostenbremse</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/17/1000-neue-led-lampen-als-kostenbremse/</link>
			<description>von Herbert Gontek


 Halle. Die Stadt Halle lässt weitere 1000 Straßenlaternen  mit Röhrenlampen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Heinz-Udo Lakemper von der städtischen Bauverwaltung betreut das Projekt und sagte gestern im Gespräch mit unserer Zeitung, die Stadt Halle  bekomme einen  Förderungszuschuss, weil dadurch mindestens 60 Prozent der Energiekosten eingespart würden. In den in sechs Meter Höhe angebrachten Leuchtmitteln sind zwei Leuchtstoffröhren  untergebracht, die zusammen mit den Vorschaltgerät 136 Watt pro Leuchtstunde verbrauchen. Die neuen LED-Lampen brauchen bei annährend gleichem Licht nur noch 32 Watt. Neben dem geringeren Stromverbrauch spielt aber auch die Lebensdauer eine Rolle. Während die Leuchtstofflampen rund 5000 Stunden leuchten wird bei LED-Lampen von bis zu 50 000 Stunden gesprochen. Lakemper: „Das sind allerdings Prognosen. Wir wollen einmal abwarten, wie sich das in der Praxis entwickelt.  Auf jeden Fall rechnen wir mit deutlich längeren Lebenserwartungen als bei den alten Lampensystemen. Insgesamt rechnen wir mit geringeren Wartungskosten.”
Das Licht der neuen LED-Strahler wird wegen der Lichtfarbe  als  heller empfunden, berichtet Lakemper. Allerdings ist die beleuchtete Fläche nicht deckungsgleich. Lakemper: „Die LEDs lassen sich deutlich besser einstellen und leuchten sehr konzentriert die Straßenflächen aus. Auf Vorgärten fällt da immer weniger Licht. Einige Grundstücksbesitzer mögen dies, andere vermissen das Licht.” Ein neuer Lampenkörper kostet rund 300 Euro. Da beim Wechsel auch die innere  Verkabelung erneuert wird, entstehen  mit Montage Kosten von rund 450 Euro pro Peitschenmast.
Am Energieeinsatz gemessen reduziert sich der Verbrauch wie errechnet, an den Kosten nicht, denn die Strompreise steigen unaufhörlich. Lakemper: „Außerdem nimmt innerhalb der Stadt die Zahl der Lampen zu, durch die neuen Siedlungsgebiete oder Ergänzungen an Straßenzügen.”
Durch den Einsatz der schon installierten  500   LED-Leuchten hat sich der Stromverbrauch von 678 000 Kilowatt um 116 000 auf 561 000 Kilowatt pro Jahr verringert. Umgerechnet auf den Verbrauch pro Leuchte ist die Stadt Halle inzwischen führend. Während landesweit pro Jahr 438 Kilowatt und 92 Euro pro Lampe an Stromverbauch anfielen,  sind es in Halle 250 Kilowatt und 56 Euro und es wird noch günstiger. 
 ]]></content:encoded>
			<category>Halle</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Ich will wissen, was geht”</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/05/17/ich-will-wissen-was-geht/</link>
			<description> Versmold. 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren und zum Abschluss ein Marathon: Für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Tim, seit wann bereiten Sie sich auf diesen Wettkampf vor?
TIM ESSELMANN: Seit Mitte November. Ich habe nach dem Berlin-Marathon eine kleine Pause eingelegt, und dann ging es auch schon wieder los. 


Wie haben Sie trainiert?
ESSELMANN: Ich bin erst mal vor allem geschwommen und gelaufen. Bis heute 80 Stunden im Becken, würde ich schätzen, das sind rund 200 Kilometer. Und 1200 Kilometer gelaufen.  


Was war mit dem Radfahren?
ESSELMANN: Das ging im Winter wegen des schlechten Wetters in Deutschland kaum. Ich war deshalb im Januar schon mal zwei Wochen auf Lanzarote und im März noch einmal eine Woche mit der Mannschaft vom LC Solbad auf Mallorca. Jetzt komme ich auf etwa 6000 Trainingskilometer. Ich fühle mich fit und gut vorbereitet. 


Wie lässt sich ein solches Pensum eigentlich in einen Alltag mit Familie und Beruf integrieren?
ESSELMANN: Das geht eigentlich ganz gut. Ich arbeite im Schichtdienst, meine Frau Jela auch. Sie ist selbst eine erfolgreiche Läuferin und hat viel Verständnis. Sie hat mich für Lanzarote angemeldet. 


Aber bleibt überhaupt noch Zeit füreinander?
ESSELMANN: Wir müssen planen. Wenn ich zum Beispiel an einem Sonntag ein paar Stunden auf dem Rad sitze und dann noch einen Lauf draufpacke, meldet sie sich zur Arbeit. Und dann machen wir dafür zusammen an einem Dienstag frei.

Gibt es in Ihrem Umfeld eigentlich Menschen, die wenig Verständnis haben für das, was Sie sportlich tun?
ESSELMANN: Die gibt es. Wenn man erzählt, man ist eben 195 Kilometer Fahrrad gefahren und danach noch gelaufen, wird man von manchen belächelt. Aber es gibt auch Leute, die das toll finden. Es ist alles an Reaktionen dabei. Vom offen stehenden Mund bis zur Aussage: ,Du bist doch bekloppt!’  


Sie wollen im Oktober an der Ironman-WM auf Hawaii teilnehmen. Warum haben Sie sich zur Qualifikation ausgerechnet den Wettkampf auf Lanzarote ausgesucht, den viele für den härtesten überhaupt halten?
ESSELMANN: Genau deswegen. Ich will einfach wissen, was geht. Es wird auf jeden Fall sehr hart. Wir schwimmen im Atlantik, fahren mehr als 2500 Höhenmeter und werden auch beim Marathon mit Hitze und Wind zu tun haben. Da dabei zu sein, auf dieser Insel, die ich seit einem Urlaub sehr mag, ist für mich einfach der Hammer.


Und worin besteht für Sie der Reiz, bei der WM auf Hawaii zu starten?
ESSELMANN: Ich habe erst Ende 2004 angefangen, Sport zu treiben. Damals wog ich 126 Kilogramm, in der Folge habe ich mehr als 40 Kilo abgenommen. Es wäre für mich eine traumhafte Geschichte, es als jemand, der so übergewichtig war, zu einer WM zu schaffen und dort Deutschland zu vertreten. Aber wenn es nicht klappt, ist das auch nicht so schlimm.


Was müssen Sie schaffen, um sich für Hawaii zu qualifizieren?
ESSELMANN: Ich muss in meiner Altersklasse, also bei den Männern ab 35, unter die ersten sechs kommen. Das wird sehr schwer, weil sich jetzt kurzfristig noch zwei Ex-Profis angemeldet haben. Dadurch sind zwei Plätze im Grunde schon weg.  


Welche Zeit streben Sie an? 
ESSELMANN: Ich denke, ich werde schon unter zehn Stunden bleiben müssen, damit es für Hawaii reicht. Meine Bestzeit liegt bei 9:41:06 Stunden, die habe ich im vergangenen Jahr in Frankfurt geschafft. Aber Lanzarote ist halt härter. 


Und wie ist Ihre Renntaktik?
ESSELMANN: Es geht vor allem darum, sich die Kraft gut einzuteilen. Aber man muss dabei immer hart an der Kante unterwegs sein: nicht zu schnell, weil dann bald Feierabend ist. Aber auch nicht zu langsam, dann wirds nämlich nicht reichen. Ich bin in allen drei Disziplinen etwa gleich stark, am ehesten ist das Laufen meine Schwäche. Da werde ich dann am Ende alles geben müssen.


Machen Sie denn zur Belohnung hinterher wenigstens noch ein paar Tage Urlaub auf Lanzarote?
ESSELMANN: Wir fliegen am Dienstag wieder zurück, aber nach dem Rennen geht ja erst mal nicht viel. Am Tag danach ist man noch völlig fertig, aber zwei Tage später, also am Montag, werde ich dann bestimmt schon wieder auf einem Stuhl sitzen können.   ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 06:00:00 +0200</pubDate>
			
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