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		<title>Haller Kreisblatt</title>
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		<description>News aus dem Altkreis Halle</description>
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			<title>Haller Kreisblatt</title>
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			<description>News aus dem Altkreis Halle</description>
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		<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 06:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Tricks und Tempo mit den Profis</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/04/tricks-und-tempo-mit-den-profis/</link>
			<description>von philipp kreutzer


 Versmold. Vor wenigen Tagen hatten sie sie noch vor dem Fernseher...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Lemgoer Auftritte in Versmold haben inzwischen Tradition, sie resultieren aus der Partnerschaft zwischen dem TBV und der Spvg. <h5>Versmold. </h5>Neben den Zuschauern, die auch am Freitag wieder in den Genuss tempo- und trickreichen Profihandballs kamen, profitierten auch die Teams. Nach der EM-Pause nutzten die Bundesligisten den Test, um sich für ihre bevorstehenden Meisterschaftsbegegnungen einzuspielen. „Ich habe den Jungs gesagt, sie sollen Gas geben, denn wir waren sechs Wochen nicht zusammen”, berichtete Dirk Beuchler. Lemgos Trainer war vor allem mit seiner 6:0-Abwehr „sehr zufrieden” und sieht dem Punktspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt am Dienstag optimistisch entgegen.
Auch sein Pendant Hans-Dieter Schmitz sprach von einem gelungenen Test, gestand aber, „wegen unserer anfangs schlechten Abwehr etwas Angst” gehabt zu haben. In der Tat bekamen die Bergischen die Lipper zunächst kaum zu greifen. Der Tabellensiebte setzte sich früh ab und hielt seinen Vorsprung gegen den 15. ohne größere Probleme.
Zuvor hatten sich in einem zweiten Testspiel eine <h5>Versmolder U 22-Stadtauswahl und die A-Jugend des TBV gegenübergestanden. 38:20 (16:11) </h5>hieß es am Ende für den talentierten Bundesliga-Nachwuchs. „Wir hatten zu viel Respekt vor dem großen Namen”, gestand Spvg. Versmolds Sören Brune. Wie sein Vereinskollege Christian Gerloff fand aber auch Brune: „Gegen so eine Mannschaft spielst du nicht jeden Tag, das war etwas Besonderes.” An diesem Versmolder Handball-Festtag überwog für alle das Positive.]]></content:encoded>
			<category>Lokalsport</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sandförderung wird wieder aufgenommen</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/04/sandfoerderung-wird-wieder-aufgenommen/</link>
			<description>Von Rolf Uhlemeier


 Halle. Genau an der Stelle, an der vor einigen Monaten noch vorzugsweise die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bis in das Jahr 2003 wurde am Settelweg von der Haller Firma Foerth Sand abgebaut. Laut Eberhard Beckemeyer von der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Gütersloh hat das Harsewinkeler Unternehmen die Abbaulizenz von der Firma Foerth übernommen. Nach Angaben von Beckemeyer hatte Foerth kein Interesse mehr an einer weiteren Sandgewinnung. Die Qualität des Sandes habe wohl nicht mehr den Ansprüchen an sogenannten »Maurersand« genügt. Beckemeyer: „Möglicherweise war der Sand auch zu fest und konnte nicht abgesaugt werden.”
Fakt ist, dass seinerzeit durch Bohrungen Sandvorkommen bis in eine Tiefe von rund 18 Metern festgestellt worden sind. Von der Firma Foerth wurde Sand laut Beckemeyer aber nur bis in Tiefen zwischen acht und zwölf Metern entnommen. Beckemeyer: „Wir hatten Foerth auch im Hinblick auf  die Verwendung für den Bau der A 33 damals eine Nachendsandung nahegelegt. Daran hatte das Unternehmen allerdings kein Interesse.” Der Sandabtrag bis auf den sogenannten »Emschermergel (eine lehmig-tonige Schicht, die auch mit Steinen durchsetzt ist) wird jetzt von dem Harsewinkeler Familienunternehmen fortgesetzt. Laut Beckemeyer beabsichtigt die Firma, den Sand aus dem Dallmeyer-See für die Produktion von Kalk-Sandsteinen zu verwenden.
Im Zuge der erneuten Sandgewinnung wird der Uferbereich und damit die Fläche des Sees, der sich im Besitz der Familien  
Upman-Dallmeyer und Keller befindet, nicht verändert. Beckemeyer: „Der Sandabtrag wird nur in die Tiefe erfolgen und muss so gestaltet werden, dass es am Ufer nicht zu Absackungen kommt.”
Wie lange am Settelweg künftig Sand entnommen wird, ist nach Auskunft von Eberhard Beckemeyer offen. „Da gibt es keinen Zeitplan. Das wird sicherlich auch von der Bedarfslage und der Qualität des Sandes abhängen.” Letztere ergibt sich aus der Körnung. Gröbere Sande sind deutlich beliebter als feine (schluffige) Qualitäten, die sich in der Regel auch durch eine festere Lagerung auszeichnen.
Weil der See bereits seit rund 20 Jahren zu den Gewässern des 1. Haller Angelvereins gehört, kann er von den Sportfischern auch künftig beangelt werden.  Beckemeyer: „Die Regelung, die Mitte der 90er Jahre in Kraft getreten ist und besagt, dass Baggerseen nach Abschluss der Entnahme drei Jahre ruhen müssen, greift hier nicht.”
Ähnlich wie am Dallmeyer-See stellt sich die Situation auch am nahegelegenen Baggersee direkt an der Kölkebecker Straße dar. Auch dort ist nach Auskunft der Unteren Landschaftsbehörde die  genehmigte Fläche bereits erreicht. Damit kann Sand in begrenztem Umfang nur noch in der Tiefe abgebaut werden.   ]]></content:encoded>
			<category>Halle</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Familiendrama
in Theenhausen:
Frau erstochen</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/04/familiendramain-theenhausenfrau-erstochen/</link>
			<description>Von Christiane Schäfer und Detlef Hans Serowy


 Werther/Theenhausen. Entsetzen in Theenhausen und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nachbarn zufolge soll es bereits am Donnerstagabend zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen den Eheleuten und zu einem Polizeieinsatz deswegen gekommen sein. Am Freitagmorgen soll der Mann bereits um 9 Uhr in der Wohnung aufgetaucht und anschließend wieder verschwunden sein.  Gegen 10 Uhr rief er selbst bei der Polizei an und teilte mit, dass er seine Frau erstochen habe. Er werde mit erhobenen Händen aus dem Haus kommen, kündigte der Täter an.
Polizisten trafen den 36-Jährigen am Eingang des Hauses an, wo er sich ohne Widerstand festnehmen ließ. Die Beamten fesselten ihn und legten ihn in eine Art Schlafsack - offenbar zum Schutz gegen die Kälte - bis zum Abtransport auf den Boden. Ein herbeigerufener Notarzt konnte nur den Tot der Ehefrau feststellen. Anschließend nahm die Spurensicherung der Polizei ihre Arbeit auf.
Während die Nachbarn annahmen, es handele sich um eine türkischstämmige Familie, besaß die Ehefrau einen syrischen und der Mann einen deutschen Pass.  Das Paar hat drei minderjährige Kinder und lebte erst seit einigen Monaten in der Wohnung. Nachbarn berichteten, dass es in den vergangenen Jahren in dem Haus zu sehr häufigen Mieterwechseln gekommen sei und man sich deshalb nicht sonderlich um die neuen Nachbarn gekümmert habe.
Ein älteres Ehepaar saß am Freitagmorgen in einem auf der anderen Straßenseite gelegenen Haus beim Frühstück, als der Mann durch ein Fenster beobachtete, wie eine Tochter der Familie blutüberströmt und schreiend aus dem Haus lief. Unmittelbar danach klingelte die 15-Jährige bei dem Paar Sturm. Sie berichtete davon, dass der Vater auf die Mutter einsteche und forderte den Nachbarn auf, in die Wohnung zu gehen.
Das habe er sich aber nicht getraut, erläuterte der Mann im Gespräch mit dem Haller Kreisblatt. Stattdessen baten seine Frau und er das an einer Hand verletzte Mädchen herein und riefen die Polizei. Die Jugendliche weigert sich mit in die Wohnung zu kommen und setzte sich auf den Treppenstein der Nachbarn. Weil das Mädchen nur eine kurze Hose und ein Oberteil trug, versorgte sie die Rentnerin bis zum Eintreffen der Polizei mit einer Decke.
Der Täter soll laut Aussage der Staatsanwaltschaft Bielefeld vo-raussichtlich heute verhört und dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Leiche seiner Ehefrau soll heute obduziert werden. Die drei Kinder des Paares sind in der Obhut des Jugendamtes.]]></content:encoded>
			<category>Werther</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Wir können nicht die Welt retten”</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/04/wir-koennen-nicht-die-welt-retten/</link>
			<description> Versmold. Im vergangenen Jahr fesselten sie an verschiedenen Orten in der Stadt das Auge ihrer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Herr Brinkmann, warum liegt Ihnen eigentlich so viel an blühenden Wiesen?
FRIEDRICH-WILHELM BRINKMANN: Ich bin Imker und als solcher nah am Puls der Natur, und die hat sich verändert: Das Blühangebot in der Landschaft ist ärmer geworden. Es hat viele Gespräche mit der Landwirtschaft und dem Landesverband in dieser Sache gegeben, aber kein Resultat. Also habe ich es selbst ausprobiert.  


War es zunächst also eher Eigeninteresse?
BRINKMANN: Ja, denn durch die Pollenvielfalt produzieren die Bienen mehr Eiweiß und sind vitaler. 


Als Sie vor einem Jahr die ersten sechs Flächen angelegt haben, hätten sie gedacht, dass sich einmal ein so großes Projekt daraus entwickeln könnte? 
BRINKMANN: Nein, nie. Ich bin sehr überrascht gewesen. Für uns war das ja auch Neuland. Wir mussten erst lernen, wie man den Boden vorbereitet, wie der Samen ausgelegt wird. Aber wir haben auch gelernt, dass Blumen nicht nur Nahrung für Insekten sind, sondern etwas ganz Emotionales. Die Blumenwiesen haben bei vielen Leuten Begeisterung ausgelöst.    


Was hat sich seitdem getan?
BRINKMANN: Wir haben viel Akzeptanz von den Beteiligten vor Ort erfahren. Die Stadt und einige Dorfgemeinschaften waren angetan von der überbordenden Blütenfülle. Die Anzahl der Blühflächen wird sich in diesem Jahr stark erhöhen. Ich habe 40 Leute auf meinem Zettel, die Interesse an der Saatmischung haben. Und es rufen immer noch welche an, die sich danach erkundigen.    


Bekommen Sie Unterstützung von der Stadt?
BRINKMANN: Ja, durch die Zusammenarbeit mit dem Umweltbeauftragten der Stadt wurden wir bei der Auswahl der Flächen sehr unterstützt. Aber wir sind kein Verein, sondern eine Initiative, die auch den Bürgersinn ansprechen soll. Alle rufen immer nach der Stadt, anstatt zu gucken, was sie selbst fürs Gemeinwohl tun können.


Und, ist Bürgersinn vorhanden?
BRINKMANN: Nein, noch nicht. Viele wollen etwas in ihrem eigenen Garten machen, aber dass jemand fragt, wo er sich für die Allgemeinheit noch einbringen kann, gab es bisher noch nicht.  


Wie viele Mitstreiter haben Sie?
BRINKMANN: Für die Aussaat dieses Jahres sind es bisher die üblichen fünf Verdächtigen. Aber ich gebe nicht auf. Bei verschiedenen Organisationen wie den Dorfgemeinschaften zeichnet sich Interesse ab. Damit ist schon ein Ziel erreicht, mit den Blühaktionen auf die Möglichkeiten der Verschönerung hinzuweisen.  


Wenn Sie sehen, dass beispielsweise bei den Dorfentwicklungskonzepten viel Fläche gepflastert oder mit Granulat versehen werden soll - blutet Ihnen da nicht das Herz?   
BRINKMANN: Ja, ich habe mit der Zupflasterung unserer Landschaft ein Problem, aber wir können nicht die Welt retten, sondern nur zeigen, was man besser machen könnte. Mir reicht es schon, wenn sich irgendwo eine Ecke findet, wo ein paar Blumen gesät werden können. 


Aber was nützt  hier und da eine Blumenwiese, wenn immer neue Wohngebiete oder Industrieflächen entstehen?
BRINKMANN: Wir können mit unseren Blumenwiesen die Leute nachdenklich machen und ihnen zeigen, was schön ist. Deshalb fordern der Imkerbund und unser Landesverband mehr öffentliches Bunt statt Grün.  


Sollte man dann nicht lieber statt den Garten kunstvoll anzulegen, die Pflanzen einfach wachsen lassen?
BRINKMANN: Nein, aber verantwortungsbewusst sein. Das heißt, Gärten attraktiv und bunt machen für Tiere, die sich darin bewegen. Es hat keinen Sinn, wenn man sich über das Abholzen von Fledermausbäumen aufregt, aber keine Nahrung für Insekten schafft, die von den Fledermäusen gefressen werden.


Gibt es auch kritische Stimmen für Ihr Projekt?
BRINKMANN: Bisher nicht. Auch das ist eine interessante Erfahrung, dass etwas durchweg positiv aufgenommen wird. Die Blumenwiesen sind ja teilweise so schön, dass es schon fast kitschig ist. Kritisch wird das nur von Leuten gesehen, die im Umweltschutz engagiert sind und schon weiterdenken. Die sagen, dass Blumen nicht nur die Ausnahme, sondern die Regel sein sollten.   ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zu schwer für die große Liebe?</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/04/zu-schwer-fuer-die-grosse-liebe/</link>
			<description>Von MArion Bulla


 Steinhagen. Erfolgreich und glücklich können nur dünne und junge Menschen sein....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Euro-Studio Landgraf Tourneetheater zeigte am Donnerstagabend auf Einladung des Steinhagener Kulturwerks das Theaterstück mit dem provokanten Titel »Fettes Schwein« aus der Feder von Neil LaBute. Die Zuschauer erlebten einen amüsanten Theaterabend voller spritziger Dialoge.


Die starke Frau wird schwach, das Publikum ist entsetzt


Das Bühnenbild wirkt puristisch. Jedoch fallen die weißen Bänder, die den Aktionsraum der Schauspieler queren, dem Betrachter sogleich ins Auge. Das Stück handelt von  gesellschaftlicher Einengung und Begrenztheiten, die damit symbolisch angedeutet werden. In den einzelnen Szenen wird jeweils ein Band mehr über die Bühne gespannt. Das Netz der Gesellschaft wird so immer dichter und die Situation für den Pro-tagonisten immer auswegloser.
Die Hauptrolle spielt der Jungmanager Tom, verkörpert von Martin Lindow, der durch seine zögerlich-liebenswerte Art vorerst die Sympathien des Publikums recht schnell auf seiner Seite hat.
Tom ist hin- und hergerissen, als er sich in die pummelige Helen (perfekt besetzt mit Katrin Filzen) verliebt. Sie bringt ihn zum Lachen, ist klug, witzig und sieht gut aus. Zumindest hat sie ein hübsches Gesicht. Doch die vielen Pfunde, die sie zu viel auf ihren Rippen hat, passen so gar nicht zu Toms Schönheitsideal. Der Jungmanager ist ständig umgeben von schlanken Menschen, die nur auf Äußerlichkeiten fixiert sind. Trotzdem trifft er sich mit Helen. Er ist fasziniert von ihrem Charme und hat sich schon lange nicht mehr so zu einer Frau hingezogen gefühlt. Dennoch verheimlicht Tom die Beziehung. Als die Kollegen von seiner neuen Liebe erfahren, wird er zum Gespött der ganzen Firma. Besonders seine Ex Jeannie - herrlich zickig gespielt von Julia Hansen - ist außer sich. „Wie kannst du etwas lieben, was so aussieht?”, schreit sie empört.
Helen hingegen ist mit ihrem Körper im Reinen und strotzt nur so vor Selbstironie. Zumindest anfangs. Als sie auf einer Strandparty Toms gespaltene Gefühle spürt, will die verliebte Helen eine Entscheidung von ihm. Aus Angst vor dem Beziehungsaus hinterfragt sie ihre füllige Figur und denkt sogar über eine Schönheits-OP nach.
„Ich kann mich ändern”,fleht sie und plötzlich ist es mucksmäuschenstill in der Aula. Die starke Rubensfrau wird schwach und der Zuschauer ist entsetzt. Tom distanziert sich und Helen wickelt sich in der Schlussszene am Strand in ein Tuch und wird unsichtbar für die Welt. Nach kurzer Betroffenheit seitens der Zuschauer bescheinigen sie dem Ensemble mit tosendem Applaus und trommelnden Füßen: Das »Fette Schwein« war einfach nur saustark.]]></content:encoded>
			<category>Steinhagen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schicke Umkleide für halbe Million wird gebaut</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/04/schicke-umkleide-fuer-halbe-million-wird-gebaut/</link>
			<description> Borgholzhausen (Fe). Auch wenn im Moment niemand so wirklich ans Freibad denkt: Die Bauarbeiten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Schon 2013, also in einem guten Jahr, soll dann alles fertig sein und die Piumer werden ihre alte Batze nicht mehr wiedererkennen. Neues Becken, neues »Empfangsgebäude« mit allen notwendigen Einrichtungen und auch die Außenanlagen sind schick und neu. Dazu noch eine Beckenanlage für die kleinsten Gäste. Das hatte vor zwei Jahren noch niemand zu träumen gewagt.
Architekt Heinrich Brinkhus stellte die Planungen vor. Am neuen Eingang steht ein Kassenautomat, Erwachsene zahlen 2,60 Euro, Kinder die Hälfte. „Das sind immer noch moderate Preise, wenn man sie mit denen der Nachbarkommunen vergleicht”, so Kerstin Otte, Chefin des Bauverwaltungsamtes und zuständig für das Freibad. Doch zurück zum Grundriss: Es gibt Sammelumkleiden für Damen und Herren, es kann also auch Schulsport hier stattfinden. Kerstin Otte bestätigte: „Es wird in Zukunft hier auch Schulsport geben, davon darf der normale Badebetrieb aber nicht beeinträchtigt werden.” Es werden aber auch Einzelumkleiden und Einrichtungen für Rollstuhlfahrer gebaut. Die Aufsicht sitzt fast wieder an der gleichen Stelle und es gibt einen Geräteraum, weil der Keller des Bürgerhauses zu eng geworden ist.
Nach kurzer Diskussion entschieden sich die Mitglieder des Fachausschusses für eine verputzte Variante mit Dachüberstand. Diese Art von Gebäude passt sich am besten der Umgebung an und sieht auch richtig schick aus. Arnold Weßling bezeichnete die Variante als sehr gelungen. Auch der planende Architekt befand die Ausführung mit Dachüberstand und weißem Putz am besten. Der Überstand schütze die Wand vor Witterungseinflüssen und die verputzte Wand passe am besten zu den bestehenden Gebäuden.
Die längliche Form des Baues wird beibehalten, denn nur so entsteht ein Sichtschutz für die Badegäste, die dadurch auch vor Wind geschützt werden. Das neue Freibad soll so richtig »muckelig« werden.
Im Anschluss an die Badesaison in diesem Jahr wird bereits mit dem Bau der Umkleide begonnen, damit die Piumer im nächsten Jahr nicht aufs Freibad verzichten müssen. Ein enger Zeitplan, der hoffentlich eingehalten werden kann, wenn das Wetter mitspielt. Bereits jetzt im Frühjahr wird der Bauantrag gestellt, so Kerstin Otte, die Bauleistungen im Sommer ausgeschrieben und vergeben, damit mit den Bauarbeiten schon im September planmäßig begonnen werden kann.
Auf dem Pultdach werden bereits Leitungen für eine Solaranlage eingerichtet, die dann das Brauchwasser erwärmen soll. Das Badewasser kann weiterhin ökologisch sinnvoll mit der Holzhackschnitzelheizung auf angenehme Temperaturen erwärmt werden, die auf dem gleichen Grundstück am Bauhof betrieben wird und mit denen die Stadt den größten Teil ihrer Immobilien bereits beheizt.]]></content:encoded>
			<category>Borgholzhausen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Unverzichtbares Ehrenamt</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/03/unverzichtbares-ehrenamt/</link>
			<description>Von Christiane Gerner


 Halle. „Wir wollen Unsichtbares sichtbar machen”, sagt die Leiterin des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Der demografische Wandel und knapper werdende Ressourcen in den Sozialsystemen führen in der Öffentlichkeit zwangsläufig zu mehr Forderungen nach ehrenamtlichen und freiwilligen Diensten”, so Baxpöhler. Deshalb sollen die Aktivitäten im Jahr des Ehrenamtes in zwei Richtungen gehen: Die bereits ehrenamtlich Tätigen sollen enger gebunden werden und weitere Menschen für das Ehrenamt gewonnen werden.
Die vom VKA formulierten Leitziele formulierten die Fachfrauen so: Zum einen ermögliche das ehrenamtliche Engagement eine lebendige Selbstverwirklichung in christlicher Haltung und einer Berufung zu folgen; zum anderen würden so besondere Zuwendung, Teilhabe und Unterstützung für hilfe- und pflegebedürftige Menschen möglich. Außerdem werde eine gegen- und wechselseitige Gewinnsituation für Bewohner, Ehrenamtliche, Mitarbeiter und damit für die gesamte Einrichtung gefördert.
„Für uns im Marienheim bedeutet der Umgang mit Ehrenamtlichen ein offenes Ohr für Vorstellungen und Bedingungen, die die ehrenamtlich aktiven Frauen mitbringen”, pflegt Beate Frankenberg einen „Umgang auf Augenhöhe”. Außerdem wachse das Angebot ver-lässlicher Rahmenbedingungen und für eine strukturierte Unterstützung - etwa durch Fortbildungsangebote.
Für die Qualifizierung von ehrenamtlich engagierten Menschen werden im VKA in diesem Jahr allein 27 verschiedene Fortbildungsangebote organisiert. Ganz unterschiedliche Kurse und Seminare beschäftigen sich mit Themen wie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung oder  den Umgang mit demenziell Erkrankten, emotionalen und kommunikativen Aspekten im Umgang mit Pflegebedürftigen und vielem mehr.
Um das Ausmaß der ehrenamtlichen Arbeit im gesamten Bereich der katholischen Altenhilfeeinrichtungen  sichtbar werden zu lassen, sollen ein Jahr lang Kristalle gesammelt werden. „Für jede geleistete ehrenamtliche Stunde kommt ein Edelstein im Gegenwert von einem Euro ins Glas”, so Frankenberg. Am zentral begangenen Tag des Ehrenamtes im VKA, am 26. Juni in Delbrück, sollen die Ehrenamtlichen entscheiden, wofür das Geld ausgegeben werden sollen.
Wer sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit im Haller Marienheim interessiert, kann sich mit Beate Frankenberg im Marienheim in Verbindung setzen. Sie ist im Marienheim unter ` (0 52 01) 8 11 30 zu erreichen.]]></content:encoded>
			<category>Halle</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>TSG schnappt sich Steinkühler</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/03/tsg-schnappt-sich-steinkuehler/</link>
			<description>Von Claus Meyer


 Loxten. Jetzt ist es amtlich: Heiner Steinkühler wird die Sportfreunde Loxten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Das ist eine Chance, die ich vielleicht so nicht mehr bekomme”, begründet Heiner Steinkühler im Gespräch mit dem Haller Kreisblatt, warum er das Altenhagener Angebot angenommen hat. „Es ist der passende Zeitpunkt”, so der 25-Jährige. Den Neustart bei einem zwei Klassen höher angesiedelten Klub sieht er als große He-rausforderung. Steinkühler: „Ich muss das einfach probieren.” Bereits vor der laufenden Saison hatte der Drittligist sein Interesse an dem Torjäger bekundet, Steinkühler hatte sich damals dafür entschieden, in Loxten zu bleiben. Insgesamt hat Heiner Steinkühler nach seinem Wechsel von der Spvg. Hesselteich sechs Jahre für die »Frösche« gespielt. 
TSG-Geschäftsführer Manfred Quermann bestätigte gestern die Absicht Steinkühlers, nach Altenhagen zu wechseln. „Seine Unterschrift fehlt allerdings noch”, sagte Quermann. Trainer Micky Reiners habe den Loxtener Torjäger häufiger auf Video gesehen und sei von seinen Qualitäten überzeugt. Die  Verpflichtung Steinkühlers unterstreiche die Philosophie der TSG Altenhagen-Heepen, auf junge ambitionierte Spieler aus der Region zu setzen, so Manfred Quermann.
Loxtens Handballobmann Horst Grube bedauert den Verlust des besten Torschützen, ganz unvorbereitet trifft der Wechsel den Verein aber nicht. „Heiner hat immer mit offenen Karten gespielt”, sagt Grube und betont, dass trotz des Wechsels des Leistungsträgers das Handballspielen in Loxten nicht zusammenbreche. Andere Spieler könnten nun nachrücken, Namen etwaiger Neuverpflichtungen nennt der Obmann aber noch nicht. Sollte Steinkühler einmal zu den Sportfreunden zurückkommen wollen, stehe ihm die Tür „sperrangelweit” offen. „Ich bin mir sicher, dass Heiner nicht das letzte Mal für Loxten gespielt hat”, sagt Horst Grube.
Loxtens Trainer Dirk Elschner gönnt seinem wohl wichtigsten Akteur die Herausforderung. „Das ist ein Verlust, böse bin ich ihm aber nicht”, sagt der Sportfreunde-Coach. Ob sich die Nachricht negativ auf den Aufstiegskampf seines Teams in der Verbandsliga auswirke, kann Elschner  noch nicht beurteilen. Wie Horst Grube kann sich aber auch der Loxtener Trainer eine  Rückkehr von Heiner Steinkühler gut vorstellen: „Die Tür für ihn ist nicht zu.” 
Pikanterie des Wechsels: Möglicherweise trifft Heiner Steinkühler in der kommenden Saison mit seinem neuen Verein auf seinen alten. Der variable Rückraum-Shooter, der es bis dato auf 124 Saisontore für Loxten gebracht hat, hat mit dem Tabellenzweiten reelle Chancen auf den Oberliga-Aufstieg. Die TSG Altenhagen-Heepen bangt ihrerseits als Tabellen-14. um den Verbleib in der Weststaffel der  3. Liga. Heiner Steinkühler geht selbstredend davon aus, ab dem Sommer drittklassig zu spielen: „Die Mannschaft ist stark genug, das zu packen.”    ]]></content:encoded>
			<category>Lokalsport</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rotation in den Einkaufsstraßen</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/03/rotation-in-den-einkaufsstrassen/</link>
			<description>Von Marc Uthmann


 Versmold. Die Versmolder Geschäftswelt kommt in Bewegung: In der Ravensberger...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Neben den Plänen rund um das Altstadthotel (siehe Kasten) steht das 700 Quadratmeter große Ladenlokal des ehemaligen Medienhauses Rummler an der Berliner Straße im Fokus: Inhaber Hans-Günter Aring hatte dem HK im Dezember Pläne für eine Unterteilung des Raumes geschildert und über einen Interessenten aus dem Bereich Herrenoberbekleidung gesprochen. „Aber trotzdem müssen wir ja noch Pächter für ein oder zwei weitere Ladenlokale finden - und die Gespräche gestalten sich schwierig”, sagt Aring.
So geht es auch dem Haller Immobilienmakler Thorsten Knoop: Er versucht derzeit, das 120 Quadratmeter große Ladenlokal des Kosmetikinstitutes Broja an der Ravensberger Straße - neben der Bäckerei Coors - an den Mann oder die Frau zu bringen. „Derzeit habe ich keine Anfragen”, räumt Knoop ein. Rita Broja, die im April auszieht, glaubt zu wissen, warum: „Die Mietvorstellungen der Eigentümer in Versmold sind dem Standort und mitunter auch dem Zustand der Immobilien nicht angemessen.” Broja wechselt mit einer Partnerin in das 60 Quadratmeter große Ladenlokal des ehemaligen Geschäftes Diva Moden an der Münsterstraße - am Kreisverkehr zwischen Fußboden Krause und dem neuen Medienhaus Rummler. 
 Der Ravensberger Straße steht nach HK-Recherchen allerdings auch das Ende eines seit 2006 andauernden Leerstandes bevor: Es gibt offenbar Pläne, den insgesamt 325 Quadratmeter umfassenden einstigen Verkaufs- und Lagerbereich des Textildiscounters Kik zu trennen und als zwei Ladenlokale zu vermieten.
Am Geschäft, das mit einer neuen, 7,50 Meter breiten Schaufensterfront im ehemaligen Lager entstehen soll, zeigen die Betreiber des Vodafone-Shops Interesse. Sie residieren bislang an der gleichen Straße in Richtung Zentrum neben der Hollefeld’schen Apotheke und der Arztpraxis Grimm: „Wir wollen in der Nähe bleiben und könnten am neuen Standort 125 Quadratmeter nutzen”, sagt Hans-Walter Schütz. Nun müsse Vodafone selbst zustimmen. Irmgard Schöning, Besitzerin des ehemaligen Kik-Ladenlokals, zeigt sich auf HK-Anfrage  zurückhaltender: „Seit wir zwei kleinere Ladenlokale anbieten, zeichnet sich eine Lösung ab.”
Nötig wurde der Umzug von Vodafone, weil bauliche Veränderungen der benachbarten Arztpraxis Grimm konkreter werden: Unter anderem geht es dabei nach HK-Informationen um den Bau eines Fahrstuhls, der Patienten einen behindertengerechten Zugang ermöglichen soll.   ]]></content:encoded>
			<category>Versmold</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Saubere Sache</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/03/saubere-sache/</link>
			<description>Von Frank Jasper


 Steinhagen. Normalerweise hat man Zehntklässler ja eher in Verdacht, für die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Von ihrem Physikraum aus können die Schüler auf die Wand der gegenüberliegenden Sporthalle blicken. Die grellbunten Graffiti darauf entbehren jedes künstlerischen Anspruchs, man darf sie getrost als Schmierereien bezeichnen. Gut möglich, dass die Jugendlichen schon bald mit einem neuen Verfahren die Farbe erfolgreich und rückstandslos beseitigen könnten.
„Denn mit Hilfe der Plasmatechnik kann man neue Möglichkeiten der Oberflächenreinigung entwickeln”, erklärt Daniel Lehwalder. Plasma, das sei neben fest, flüssig und gasförmig der vierte Aggregatzustand. „Es entsteht, wenn man Sauerstoff  Energie zuführt”, holt der Zehntklässler weiter aus. Mit dem durch eine Düse gebündelten Plasmastrahl wird das beschmutzte Material dann bearbeitet.
Doch bevor es zu kompliziert wird, berichten die Schüler von ihren umfangreichen Experimenten, bei denen sie erfolgreich unterschiedliche Flächen gereinigt haben. Die mussten zunächst aber auch erst mal im Dienste der Wissenschaft beschmiert werden. „Und wenn wir ehrlich sind, hatten die Schüler dabei genauso viel Spaß wie beim Wegmachen der Farbe”, merkt Physiklehrer Andreas Frerkes augenzwinkernd an. Ob Glas, Schiefer, Beton oder Stahl - das Verfahren funktionierte je nach Material mal mehr mal weniger gut. Unterm Strich konnten sich die Ergebnisse auf jeden Fall sehen lassen.
Neben der Entwicklung der Technik sind die Schüler dabei, auch den ökonomischen Aspekt  abzuklopfen. Im Raum steht die Frage: Hat das Plasmaverfahren eine Chance, im großen Stil als Beseitigungsverfahren von Graffiti eingesetzt zu werden?  
Im Hause Plasmatreat beobachtet man die Experimente mit Interesse. Physiklehrer Andreas Frerkes hatte den Kontakt zu der Steinhagener Firma mit Sitz am Bisamweg hergestellt. Das Unternehmen begründet sein Geschäftsmodell maßgeblich auf dem Plasmaverfahren und setzt es weltweit in unterschiedlichen Branchen ein. „Im November und Dezember waren wir jede Woche zwei- bis dreimal bei Plasmatreat und haben experimentiert. Vor allem Forschungsleiter Dr. Alexander Knospe hat uns sehr geholfen”, berichtet Physiklehrer Frerkes.
Die Forschungsergebnisse vom Gymnasium werden Daniel Lehwalder, Pascal Vorderbrügge und Fabian Hinzmann am 25. Februar beim Wettbewerb »Jugend forscht« in Herford vorstellen. Joanna Albrecht, Jonas Wilimski und Jannik Leimkuhl haben die Erkenntnisse aus den Experimenten bereits beim Siemens-Schülerwettbewerb eingereicht. Und Bastian Lehwalder hat die Plasmatechnik für seine Facharbeit auserkoren. Der große Praxistest steht allerdings noch aus: Die Säuberung der Sporthalle mit Plasmatechnik.      ]]></content:encoded>
			<category>Steinhagen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Steht auf für
Gerechtigkeit”</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/03/steht-auf-fuergerechtigkeit/</link>
			<description> Werther (BNO). Beim Weltgebetstag der Frauen am Freitag, 2. März, steht Malaysia im Mittelpunkt....</description>
			<content:encoded><![CDATA[

»Steht auf für Gerechtigkeit« haben die malaysischen Frauen als Überschrift des Weltgebetstags gewählt. Zwar gehört die föderale, konstitutionelle Monarchie zu den 20 reichsten Handelsnationen der Welt, doch ist der Staat ebenfalls das größte Zielland für ungelernte Migrantinnen in ganz Südostasien. Bis zu 500 000 von ihnen arbeiten als Hausangestellte bei Familien der Ober- und Mittelschicht.
Erst 1968 wurde Malaysia unabhängig. Zuvor profitierten Portugiesen, Holländer und zuletzt die Briten vom Handel mit Kautschuk, Zinn, Gewürzen und Tee. „Heute ist Malaysia ein großer Produzent von Mikrochips und besonders von Palmöl”, berichtete Helma Vincke. „Es wird aber auch versucht, den Kautschukexport wieder anzukurbeln.” Der Anbau von Tee und Palmöl hat dazu geführt, dass große Teile des Regenwaldes gerodet wurden.
Der Islam ist in Malaysia Staatsreligion. 55 Prozent der insgesamt 28 Millionen Einwohner sind Malaien. „Sie sind von Geburt an Muslime und es ist ihnen verboten, Partner aus anderen Religionen zu heiraten oder zu konvertieren”, so Helma Vincke. 19 Prozent der Malaysier sind buddhistisch, sechs Prozent hinduistisch und über neun Prozent christlich. „Die verschiedenen Bevölkerungsgruppen haben sich im Laufe der Jahrhunderte nicht sehr vermischt”, so Helma Vincke. So seien sich etwa die Chinesen ihrem gewohnten Baustil treu geblieben.
Im Zentrum von Kuala Lumpur, der Zwei-Millionen-Hauptstadt, ist davon jedoch wenig zu sehen. Hier wird das Stadtbild von den Petronas Towers bestimmt. Die 452 Meter hohen Zwillingstürme galten bis 2004 als höchste Gebäude der Welt. Helma Vincke stattete mit ihrer Reisegruppe aber auch dem alten Handelszentrum Malakka, etwa 200 Kilometer nordwestlich von Singapur an der Westküste gelegen, einen Besuch ab.
Durch die Nähe des Äquators wird das Wetter in Malaysia nicht sehr von den Jahreszeiten bestimmt. „Es gibt auch keine Regenzeit. Es kann einfach jederzeit anfangen”, berichtete Helma Vincke.]]></content:encoded>
			<category>Werther</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Größter Teleskopkran der Welt in Pium</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/03/groesster-teleskopkran-der-welt-in-pium/</link>
			<description> Borgholzhausen (Fe). Kleiner gehts nicht: Der größte Teleskopkran der Welt muss anrücken, um für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Für Besucher des Luisenturms wichtig: Ab Montag, 6. Februar, bis voraussichtlich 17. Februar wird die Peter-Eggermont-Straße gesperrt werden. Die Sperrung erfolgt jeweils von Montag 7 Uhr bis zum Freitag um 17 Uhr.
Wie schon einmal berichtet, werden die beiden auf dem Hollandskopf stehenden Windkraftanlagen von Typ »Enercon E-40« mit je 500 Kilowatt Nennleistung abgebaut und durch eine große »Enercon E-82 E2« mit 2,3 Megawatt Leistung ersetzt. Das heißt also, dass die neue Anlage mehr als doppelt so viel Leistung bringt wie die beiden bisherigen Anlagen. In Zukunft wird dann nur noch eine Windkraftanlage dort stehen.
Im Gespräch mit dem Haller Kreisblatt erläuterte Susanne Ihde, zunächst würde die »E-40«, die dem neuen Standort am nächsten ist, bis auf zwei Turmelemente zurückgebaut. Dann werde die neue Anlage aufgebaut. Der Mobilfunk, der an den Altanlagen sitzt, werde anschließend auf die neue Anlage umziehen. Danach würden die beiden alten Windkraftanlagen völlig abgebaut. 
Susanne Ihde: „Ein exakter Zeitplan existiert für das Vorhaben nicht, da die schwierigen Bauarbeiten stark abhängig von Faktoren wie beispielsweise  Wetter und Windverhältnissen sind.” Interessierten Zuschauern ist es durchaus möglich, so Susanne Ihde, bei den spektakulären Bauphasen wie Auf- und Abbau der Anlagen dabei zu sein. Man sollte allerdings Abstand halten und den Anweisungen der Mitarbeiter der Firma Enercon aus Ostfriesland (die sprechen sogar Hochdeutsch) Folge leisten. Im Zeitplan, so Susanne Ihde, könne es immer wieder zu kurzfristigen Änderungen kommen, so dass sie nie genau sagen kann, wann etwas passiert.
In den nächsten Tagen soll der weltgrößte Teleskopkran aufgebaut werden, ein echtes Monstrum. Der Kran hebt Lasten bis zu 1 200 Tonnen, das sind 30 voll beladene Lastzüge. Er hat eine maximale Ausleger-Länge von 188 Metern, auf dem Hollandskopf werden »nur« 110 Meter benötigt. Das Schauspiel sollte man sich aus sicherer Entfernung unbedingt anschauen.  ]]></content:encoded>
			<category>Borgholzhausen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mit Erfahrung zur Schmerztherapie</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/02/mit-erfahrung-zur-schmerztherapie/</link>
			<description> Versmold (maja). Wenn der Schmerz übermächtig wird, leidet die Lebensqualität. Dabei ist es oft...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach ihrer Ausbildung 1998 sammelte die gebürtige Greffenerin in Krankenhäusern und Praxen Erfahrungen. Auf 78 Quadratmetern bietet Knehans nun in den drei modernen und behindertengerechten Behandlungsräumen neben der manuellen Therapie die Schröpf-, Triggerpunkt- sowie Cranio-Sacral- und Wirbeltherapie an. Auch klassische Massagen, Kinesio-Taping und Shiatsu stehen auf ihrem Programm.
Die 42-Jährige arbeitet nach keinem bestimmten Modell, sondern verbindet die klassische Physiotherapie mit verschiedenen ergänzenden Techniken und Anwendungen. Alles in allem sei dies das Fundament für den ganzheitlichen Ansatz, erläutert die Expertin.
Zahlreiche Arten von Schmerz habe sie im Laufe der Jahre behandelt und sich stets notiert, welche Reaktionen bei der Schmerztherapie die jeweils angewandten Punkte auslösten. Das habe ihr geholfen eine  Schmerztherapie zu entwickeln.
Ein chinesisches Sprichwort besagt: »Glück ist die Abwesenheit von Schmerz«. Diese Definition sei heute aktueller denn je, sagt Sandra Knehans]]></content:encoded>
			<category>Aus der Geschäftswelt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 20:13:49 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Auch Glühwein im Eiscafé</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/02/auch-gluehwein-im-eiscafe/</link>
			<description> Steinhagen (mut). Ab sofort hat das Eiscafé »Smile« am Steinhagener Kirchplatz wieder geöffnet....</description>
			<content:encoded><![CDATA[¥ <h5>Steinhagen (mut). </h5>Ab sofort hat das Eiscafé »Smile« am Steinhagener Kirchplatz wieder geöffnet. Neben vielen selbstgemachten Eissorten mit italienischen Zutaten passt Familie Frasca das Angebot dem deutschen Winter an: Jetzt im Februar gibt es auch Glühwein und heißen Apfelstrudel mit Vanillesoße. Überhaupt hat das »Smile« mehrere Kuchen und Desserts wie etwa Tiramisu oder Cantucci (Mandelgebäck nach toskanischem Rezept) im Angebot. Waffeln werden frisch zubereitet und in verschiedenen Variationen mit frischen Erdbeeren, Bananen, Eis oder Schokosoße gereicht. Auch Cocktails, Rot- und Weißwein stehen in der Karte. Aktuell hat die Auswahl der Eissorten noch nicht den Spitzenwert des vergangenen Sommers - da gab es zeitweise bis zu 55 unterschiedliche Sorten - erreicht. Doch das Angebot werde nun langsam wachsen. Dann wird es auch wieder Eis mit Pfefferminzgeschmack geben oder das Diabetikereis Tropical, das auch Allergiker essen dürfen. Die Kugel kostet weiter 80 Cent. Neu aber ist: Es gibt auch kleinere Kugeln für 50 Cent.         ]]></content:encoded>
			<category>Aus der Geschäftswelt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 20:03:10 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schneller und kompetenter Service</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/02/schneller-und-kompetenter-service/</link>
			<description> Werther. (C.) Zwischen dem Lottoladen und dem Optik-Fachgeschäft Böckstiegel an der Ravensberger...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vor allem Reiterfreunde und Motorradfahrer können zukünftig die speziellen Dienste von Langner bei allen anfallenden Lederarbeiten in Anspruch nehmen. Ob Reitstiefel oder Zaumzeug, alles aus Leder rund um Pferd und Reiter ist bei Andreas Langner in guten Händen.
Kurz vor Saisonbeginn sollten auch alle Motorradfahrer Stiefel und Montur überprüfen. Bei Reparaturbedarf gibt es jetzt in Werther eine gute Adresse für die motorisierten Zweiradfreunde.
Zusätzlich werden Batterien für Armbanduhren oder Digitalwaagen ausgewechselt. Natürlich ist der Service kompetent und vor allem zügig. „Wer den kostenlosen Parkplatz vor der Tür nutzt, um einzukaufen, kann seine Schuhe nach dem Stadtbummel schon wieder mit nach Hause nehmen”, verspricht Andreas Langner. Die Schnelligkeit beim Service soll auch für für die Anfertigung von Schlüsseln gelten.
Das Geschäft ist von Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr sowie zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet. Am Samstag sind die Ladenzeiten von 9 bis 12 Uhr. Telefonisch ist Andreas Langner unter ` (0 52 03) 9 19 35 45 zu erreichen.]]></content:encoded>
			<category>Aus der Geschäftswelt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 19:49:24 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Klotzen statt kleckern</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/02/klotzen-statt-kleckern/</link>
			<description>Von Andreas Großpietsch


 Halle. Klotzen statt kleckern - und das so schnell wie möglich:  So...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Konzentration der Haller Stadtentwicklung im Bereich Wohnen auf  die Flächen beiderseits des Künsebecker Weges ist bei Halles Politikerinnen und Politikern weitestgehend unumstritten. Diskussionen, ob angesichts des demographischen Wandels die Ausweisung großer neuer Baugebiete der richtige Weg ist, finden in Halle - im Gegensatz zu Nachbarstädten -  nicht statt. Planer Dirk Tischmann zitiert das »Handlungskonzept Wohnen«, demzufolge in den nächsten 13 Jahren rund 1000 neue Wohneinheiten in Halle gebraucht werden.
Ein guter Teil davon soll rund um den derzeitigen Bauernhof Potthoff, gelegen zwischen Künsebecker Weg und Wiesenstraße  und angrenzend an das nahezu komplett bebaute Baugebiet Bachweide entstehen. Die Stadt hat die Flächen zum größten Teil angekauft und will sie jetzt so schnell wie möglich wieder verkaufen.
Insgesamt 36 Bewerbungen um ein Grundstück in diesem Bereich lägen im Rathaus vor, sagte Michael Flohr, der stellvertretende Bauamtsleiter. Deshalb drängte er auch zur Eile, obwohl beim Thema Lärmschutz noch grundsätzliche Fragen entschieden werden müssen.
Denn schon heute ist der Künsebecker Weg stark befahren. Nach den Aussagen des von der Stadt beauftragten Planungsbüros steigt der Verkehr auf dieser  wichtigen Erschließungsstraße im Zuge des Voranschreitens der Bauarbeiten an der A 33 um 70 Prozent, was eine Mehrbelastung um 3400 Fahrzeuge pro Tag bedeutet. Weil es eine Autobahnauffahrt an der Alleestraße geben soll, wird auch der Lückenschluss daran nicht viel ändern.
Diese Belastung ist auf jeden Fall zu hoch für ein reines Wohngebiet - wenn man keine Vorkehrungen gegen den Lärm trifft. Planer Tischmann stellte drei Varianten vor. Würde man einfach genügend Abstand von den Wohnhäusern zur Straße einplanen, so brauchte man dafür 1,3 Hektar Fläche, was dem Platzbedarf von 22 Einfamilienhausgrundstücken entspricht.
Deutlich geringer wäre der Verlust für die Stadt, wenn ein Lärmschutzwall von drei bis vier Metern Höhe gebaut würde. 3600 Quadratmeter würde dieser Wall verbrauchen. Mit rund 1300  Quadratmetern noch deutlich weniger  Platz brauchte die  Lösung, mit Hilfe von sogenannten Gabionen eine Lärmschutzwand von nur einem Meter Breite zu errichten.
Gabionen sind mit kleinen oder größeren Steinen gefüllte Würfel aus Stahlgeflecht, die in den vergangenen Jahren in Mode gekommen sind. Tischmann verwies auf neue Modelle, die neben den sichtbaren Steinen im Inneren eine Sandfüllung aufweisen und  mit denen sich immense Lärmreduzierungen um bis zu 37 Dezibel erreichen ließen. Der Planer schlägt dabei einen beidseitigen Grünstreifen von vier Metern Breite  um diese Wand vor, um ihre optische Wirkung zu mildern. Dadurch wäre Platz für Bäume, Büsche und eine ansprechende, leicht hügelige Gestaltung.
Trotz mehrfachen Drängens der Verwaltung ließen sich die Ausschussmitglieder nicht davon abbringen, diese Entscheidung erst in den Fraktionen zu beraten. Das Bebaungsplanverfahren ist derzeit noch in einem sehr frühen Stadium. Bis die ers-te Baugrube im Baugebiet Potthoff ausgehoben werden kann,  wird es noch mehr als ein Jahr dauern.  ]]></content:encoded>
			<category>Halle</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Für diese Spiele machen wir es doch”</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/02/fuer-diese-spiele-machen-wir-es-doch/</link>
			<description> Steinhagen. Zu einem Aufstieg, erzählt Frank Spannuth, habe es in seiner Karriere als...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Herr Spannuth, wie schwer fällt es  Ihnen, das Traineramt bei der Spvg. aufzugeben?
FRANK SPANNUTH: Richtig schwer. Steinhagen ist ein familiärer Verein, und wir haben hier zusammen etwas aufgebaut. Es steckt ‘ne Menge Herzblut drin.


Dennoch scheinen Sie von der Notwendigkeit Ihres Rückzugs überzeugt zu sein.
SPANNUTH: Ich spüre, dass ich nicht mehr das leisten kann, was ich in den ersten beiden Jahren meiner Tätigkeit bei der Spvg. geleistet habe. Das mag damit zusammenhängen, dass ich älter werde. Ich habe mich sehr genau beobachtet und festgestellt: Der Trainerjob funktioniert bei mir nicht mehr so wie bisher als Ausgleich zu meiner Arbeit. Es wird mir insgesamt zu viel.


Haben Sie für Ihre Ankündigung bewusst diesen frühen Zeitpunkt gewählt?
SPANNUTH: Ja klar, so hat der Verein die Möglichkeit, in Ruhe nach einem Nachfolger zu suchen.


Es hieß, Sie könnten in eine Funktion als Sportlicher Leiter für die erste Mannschaft wechseln. Was ist dran?
SPANNUTH: Da ist noch gar nichts entschieden. Klar ist: Ich bin ja demnächst nicht weg, denn ich werde nicht zu einem anderen Verein wechseln. Ich würde das hier in Steinhagen niemals ins Bodenlose stürzen lassen. Es ist nicht leicht, einen geeigneten Trainer zu finden, und abhängig davon, wie das läuft, werden wir sehen, ob ich künftig noch in irgendeiner Weise mit anpacke.  


Worauf sollte Ihr Nachfolger in der Arbeit mit der Mannschaft besonders achten?
SPANNUTH: Es geht schlichtweg darum, einen qualifizierten Trainer zu bekommen, der die Mannschaft kontinuierlich begleiten kann. Im Moment treffen sich die Jungs zwei Mal wöchentlich zum Handballtraining, dazu kommt ein Mal Spinning. Ich bin aber oft nur ein Mal pro Woche dabei, sonst leitet Dirk Blankert die Einheiten.


Was zeichnet Ihre Mannschaft aus? 
SPANNUTH: Die Jungs sind menschlich total gerade im Kopf. Es ist ihr Verdienst, dass sich meine Situation mit der beruflichen Belastung nicht auf unsere sportlichen Ergebnisse auswirkt. Genauso, dass in einem Kader von 14 bis 18 Leuten keiner versucht zu hintertreiben und etwa Dirk und mich gegeneinander ausspielt. Zugleich ist in der Mannschaft noch viel Entwicklungspotenzial vorhanden.



Es ist eine ganze Reihe talentierter junger Spieler nachgerückt.
SPANNUTH: Wir profitieren davon, dass der Verein vor zwei Jahren die A-Jugendlichen in der Männer-Bezirksliga hat spielen lassen. Damit haben wir Spieler wie beispielsweise Björn van Stigt oder Fabian Karnath und noch einige mehr, die eigentlich erst jetzt ihr erstes Seniorenjahr bestreiten, de facto aber schon ihr drittes. Die spielen schon richtigen Männerhandball.



Reicht das Potenzial, um in die Oberliga aufzusteigen?
SPANNUTH: Es müsste schon sehr viel passen, damit das in dieser Saison klappt. Damit beschäftigen wir uns auch gar nicht. Wir sind froh, jetzt mit Brockhagen und Senden zwei tolle Spiele vor uns zu haben.
Ist die Oberliga denn grundsätzlich für diese Mannschaft erreichbar?
SPANNUTH: Die Jungen werden sich weiterentwickeln. Das größte Potenzial haben Jan-Phillip Lindemann, der einfach mal längere Zeit gesund bleiben muss, und Joachim Vogel. Der ist so schnell, und wenn er irgendwann noch Kraft dazukriegt ... Und wenn dann unsere Korsettstangen wie Christian Blankert, Christoph Lewanzik, Sebastian Noak oder Steffen Thiede ihr starkes Niveau halten, ist ein Aufstieg machbar. Ob es reicht, erfolgreich in der Oberliga zu spielen, ist eine andere Frage.


Weshalb?
SPANNUTH: Diese Liga ist sportlich wie wirtschaftlich noch mal etwas anderes, das wäre ein großer Schritt. Man hat ja am TuS Brockhagen gesehen, dass es nicht so leicht ist.


Wie beurteilen Sie die Entwicklung Ihres Ex-Vereins?
SPANNUTH: Die Brockhagener hatten und haben eine sehr talentierte Mannschaft und sind damals zu Recht in die Oberliga aufgestiegen. Ich behaupte aber: Für die Entwicklung war es letztlich hinderlich, dass sie nach dem ersten Jahr nachträglich durch eine Entscheidung am grünen Tisch doch noch dringeblieben sind. Das bedeutete nämlich, dass es ein zweites Jahr voller Niederlagen geben würde. Und so ist es dann ja auch gekommen. Niederlagen machen Spieler müde, und genau darin besteht für Vereine dieser Größenordnung die Gefahr eines Oberliga-Aufstiegs.


Können in einer Gemeinde wie Steinhagen auf Dauer zwei Verbandsligisten nebeneinander existieren?
SPANNUTH: Ja klar, beide Vereine machen gute Jugendarbeit und müssen sich deshalb nicht um ihren Fortbestand sorgen. Da sehe ich keine Probleme. Eine Fusion wird es so schnell nicht geben, dafür kenne ich beide Seiten gut genug (lacht). Außerdem: Dann gäbe es ja so ein Derby wie am Samstag nicht mehr, und das wäre sehr schade.


Welchen Stellenwert hat dieses Derby für Sie?
SPANNUTH: Genau für diese Spiele machen wir es doch. Es hat einen riesengroßen Reiz, vor hunderten von Zuschauern zu spielen. Außerdem ist auch Brockhagen immer noch mein Verein, da bin ich auch mit dem Herzen dabei, denn ich hatte dort drei tolle Jahre. Es wird ein brisantes, aber faires Spiel.


Und auf solche Spiele wollen Sie künftig verzichten?
SPANNUTH: Natürlich fällt mir das sehr schwer. Ich empfinde es Spieltag für Spieltag als Geschenk, mit einer leistungsbereiten Mannschaft diesen Kitzel auszuleben. Aber es ist jetzt eben der Zeitpunkt gekommen, aufzuhören.


Ihr Tipp für das Derby?
SPANNUTH: Ich möchte keinen abgeben. Aber man hat in dieser Saison gesehen: Wer gegen uns gewinnen will, muss ziemlich gut sein. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kinder nicht erwünscht</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/02/kinder-nicht-erwuenscht/</link>
			<description>Von Silke Derkum


 Versmold. Der Frust sitzt inzwischen tief bei Pia Bauer. Seit gut einem Jahr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Offenbar möchte niemand an Familien mit mehreren Kindern vermieten”, sagt Pia Bauer nach den Erfahrungen der vergangenen zwölf Monate. „Sobald ich sage, dass wir vier Kinder haben, hat sich die Sache erledigt.” Ganz offen sagten viele Vermieter, dass sie keine Kinder im Haus wollten beziehungsweise nicht so viele. Die Angst vor Lärm oder vor zertretenem Rasen lasse die Wohnungseigentümer zurückschrecken. „Ich habe das Gefühl, dass man mit größerer Kinderzahl sofort als asozial abgestempelt wird”, sagt Pia Bauer ganz sachlich und berichtet von einem Telefonat, bei dem der Vermieter auf ihren Hinweis, dass sie vier Kinder habe, antwortete „Und am besten noch Hartz IV.”
Davon ist die Familie allerdings weit entfernt. „Mein Mann ist gelernter Dachdecker und arbeitet wirklich viel”, sagt Pia Bauer. Sie kümmert sich um die Erziehung der Kinder. Die Söhne Tristan (8) und Shayne (6) gehen zur Schule; seit acht Monaten komplettieren die Zwillinge Ben und Lucas das Quartett. Vor gut 18 Monaten ist das Paar in eine 80-Quadratmeter-Wohnung am Rande der Innenstadt gezogen. „Kurz danach bin ich mit den Zwillingen schwanger geworden”, sagt Pia Bauer. „Unsere jetzigen Vermieter werfen uns zwar nicht raus, aber sind genau wie wir der Meinung, dass die Wohnung zu klein für sechs ist.” Die Kinder teilen sich zu zweit je ein Zimmer, während die Eltern im Wohnzimmer auf der Couch schlafen. „Ein Einfamilienhaus mit fünf bis sechs Zimmern wäre ideal”, sagt Pia Bauer und hofft, dass sich aufgrund der Berichterstattung vielleicht eine Möglichkeit eröffnet. 
In ihrer Not hat sich die Mutter sogar an die Stadt gewendet. Und ist damit nicht alleine. „Seit Oktober haben sich etwa fünf kinderreiche Familien bei mir gemeldet, die Schwierigkeiten hatten, geeigneten Wohnraum zu finden”, bestätigt Bürgermeister Thorsten Klute. Die Familien seien auch dann abgewiesen worden, wenn die Einkommensverhältnisse offensichtlich in Ordnung waren.
Grundsätzlich sei dieses Problem zunächst eines, das auf dem privatwirtschaftlichen Sektor gelöst werden müsse, so Klute. Allerdings sei es in Versmold erklärtes Ziel, trotz demografischen Wandels die Einwohnerzahl stabil zu halten. „Deshalb sollten wir gerade Familien mit mehreren Kindern in der Stadt halten”, sagt Klute und schließt nicht aus, dass sich - „wenn wir ein dauerhaftes Problem bekommen” - die Stadt mit dem Kauf und der Vermietung von größeren Wohnungen engagieren könnte. Das müsse aber der Stadtrat beschließen, so Klute.
 Dass es auch mit weniger Kindern bei der Wohnungssuche problematisch werden kann, zeigen die Erfahrungen von Dolores Srebric. Die inzwischen dreifache Mutter und ihr Mann hatten vor der Geburt des zweiten Kindes ein Jahr lang eine Wohnung gesucht. „Wenn ich den Vermietern sagte, dass ein Kind unterwegs sei, hatten sie offenbar Angst um die Miete, weil ich dann ja einige Zeit nicht mehr arbeiten gehen konnte”, sagt sie. Andere befürchteten, dass die Kinder in der Wohnung etwas fallen lassen und das Parkett beschädigen würden.
„Es wird immer so viel von Kinderfreundlichkeit geredet”, sagt Maria Lacomba Fernandez, ebenfalls Mutter von vier Kindern und auf Wohnungssuche. „Aber ich habe von Vermietern schon oft gehört, dass ihnen lieber wäre, wir hätten einen Hund oder eine Katze; an eine Familie mit vier Kindern aber wollten sie nicht vermieten.” ]]></content:encoded>
			<category>Versmold</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bereit für das Winterlager</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/02/bereit-fuer-das-winterlager/</link>
			<description> Steinhagen (mut). Die Pfadfinder in Steinhagen haben in diesem Jahr allerhand vor. Der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Schließlich wird die Gruppe am Wochenende 10. bis 12. Februar den Endhügel einer Skischanze direkt vor der Wohnungstür haben. „Das lädt förmlich zum Rodeln ein”, sagt Oliver Hövelmann. In den vergangenen Jahren hatte der Steinhagener Pfadfinderstamm Roter Milan häufig Glück und reichlich Schnee. Mehr als 40 Teilnehmer werden mitfahren.    
Auch ein großes Sommerlager soll es wieder geben. In den letzten zwei Juli-Wochen geht es in die Sächsische Schweiz. Am 1. Mai steht zudem eine gemeinsame Radtour an.
Für dieses Jahr haben sich die Pfadfinder aber auch etwas Neues ausgedacht: Sie wollen Kontakte knüpfen zu den Pfadfindern in der niederländischen Partnerstadt Woerden. Die Holländer sollen zum Heidefest nach Steinhagen kommen. Zuvor wollen einige Steinhagener aber schon zu einem ersten Kennenlernen in die Niederlande reisen.
Doch nicht nur diese Freundschaft ist neu; außerdem hat Roter Milan eine neue Stammesführung. Ab sofort hat Axel Wüllner das Sagen im Stamm. Die Pfadfindergruppe, die ihr Vereinsheim an der Bielefelder Straße hat, hat rund 80 Mitglieder.
Axel Wüllner, selbst schon seit vielen Jahren bei den Pfadfindern aktiv, hat die Stammesführung von Marco Bitter übernommen. Der, wie auch sein Stellvertreter Sascha Salzwedel, mussten den beruflichen Belastungen Tribut zollen und kandidierten bei der jüngsten Versammlung nicht erneut. Wüllner hat daher als neuen Stellvertreter Oliver Hövelmann zur Seite gestellt bekommen. Fester Bestandteil im Führungsteam bleibt Kassiererin Monika Wüllner. Die Ehefrau des neuen Stammesführers übt ihr Amt nun schon seit 2004 aus.
Unterstützt wird das Trio von den vier Stufenführern, die sich um die Kinder und Jugendlichen kümmern: Franziska Nentwig (Biber, die Vier- bis Siebenjährigen), Saskia Hövelmann (Wölflinge, die Sieben- bis Elfjährigen), Sarah Wüllner (Pfadfinder, Elf- bis 16-Jährige) und David Hofmann (Rover, 16- bis 21-Jährige). Jede Woche treffen sich die einzelnen Gruppen im Pfadfinderheim, <h5>Bielefelder Straße 79, um dort zu spielen, basteln und die Natur kennenzulernen. Wer die Pfadfinder kennenlernen möchte, kommt einfach dazu: dienstags, 16 bis 17.30 Uhr (Biber)</h5>, freitags, 16.30 bis 18.30 Uhr (Wölflinge), freitags, 17 bis 19 Uhr (Pfadfinder) sowie sonntags, 17 bis 19 Uhr (Rover).  ]]></content:encoded>
			<category>Steinhagen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dicke Luft ade</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/02/dicke-luft-ade/</link>
			<description>Von Anja Hanneforth


 Werther. Ob Brauchtumspflege oder günstige Entsorgung von Strauchschnitt aus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dass sich diese bei ungünstigen Wetterlagen bis in den Ostermontag, manchmal sogar noch länger gehalten hat, ist kein Wunder. 51 Osterfeuer brannten im vergangenen Jahr in Werther, in Spitzenzeiten waren es sogar schon mal 80. „Viel zu viele”, sagt Werthers Umweltbeauftragter Werner Schröder. Zumal dann, wenn es zuvor über Wochen geregnet hat und das Holz entsprechend nass war oder aber kein Lüftchen wehte und der ganze Gestank sich nicht verzog.
Die Versuche, die Zahl der Feuer einzudämmen, waren vielfältig. Erst appellierte die Verwaltung an die Vernunft der Bürger und verwies auf die großen Feuer in Häger und Langenheide, wo man doch auch in Gemeinschaft beisammen sein könnte. Dann bot man im vergangenen Jahr erstmals an, den von der Jugendfeuerwehr gesammelten Strauchschnitt den Stadtwerken Bielefeld zur Verfügung zu stellen, die damit eine Hackschnitzelheizung befeuern, womit das Astwerk einer sinnvollen energetischen Nutzung zu Gute kommt.
Doch auch durch diese Alternative sank die Zahl der Osterfeuer nur unmaßgeblich. Eine neue Idee musste her, die durchgreifenderen Erfolg bringen sollte: die Bürger zur Kasse zu bitten, ein Vorschlag, den die meisten Mitglieder des Planungsausschusses für gut erachteten.  „Geld ist vielleicht die einfachste, auf jeden Fall aber die effektivste Lösung, die Zahl der Feuer zu senken”, betonte Bürgermeisterin Marion Weike.
Lediglich vier von 19 Ratsvertretern stimmten dagegen. Einer davon war Jürgen Wächter (CDU). „Wollen wir den Menschen in Werther wirklich alles verbieten?”, fragte er. Eine Tradition wie die der Osterfeuer unter Verwaltungshoheit zu stellen und die Bürger abzukassieren, sei nicht in Ordnung.  
Peter Plümer (FDP) hielt es zwar für okay, Geld zu nehmen, betonte aber auch, dass Brauchtum erlaubt sein müsse; verboten gehöre hingegen das illegale Verbrennen von Müll, etwas, von dem er wisse, das gar nicht selten vorkäme - als Osterfeuer getarnt. Auch hätte er schon erlebt, wie Sprit zum Anzünden der Feuer verwendet worden wäre. Daher seien Kontrollen durch das Umwelt- oder das Ordnungsamt ganz wichtig.
Ab sofort kostet das Abbrennen eines Osterfeuers also 40 Euro. Ob sich die Zahl der Feuer dadurch verringert, wird spätestens das zweite Aprilwochenende zeigen.    ]]></content:encoded>
			<category>Werther</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>»Kaufrausch« in Halle</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/01/kaufrausch-in-halle/</link>
			<description> Halle (nic). Möbel, Waschmaschinen, Spülen, Töpfe, Porzellan, Fahrräder, Spielwaren, Dekoartikel...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ab 14 Uhr präsentiert Inhaber Udo Schulze, der zuletzt als Schrott- und Gebrauchtwarenhändler tätig war, der als Umzugsunternehmer gearbeitet hat und auch weiterhin die Flohmärkte auf dem alten <h5>Haller Busbahnhof organisiert, auf drei Etagen an der Mönchstraße 7 sein großes Sortiment zu kleinen Preisen. Neben Bratwurst, Pommes und Getränken für je 1,50 Euro dürfen sich die Kundinnen und Kunden auf tolle Eröffnungsangebote freuen. Unter anderem gibt es »Baby Born«-Puppen, die zur Musik von MP3-Playern tanzen können. Außerdem bietet Udo Schulze kartonweise Haarschneidemaschinen einer bekannten Marke an, die sogar unter Wasser funktionieren. Darüber hinaus werden die Besucher(innen) </h5>Antikes und Sonderposten entdecken und auf Dinge stoßen, die gewiss vorher gar nicht auf ihrer Einkaufsliste standen. Der »Kaufrausch« hat montags bis freitags von 14 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Unser Bild zeigt - von links: Ingo und Tanja Lippert sowie Udo Schulze.  
 Foto: N. Donath        ]]></content:encoded>
			<category>Aus der Geschäftswelt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 19:45:19 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Open-Air-Spektakel mit Höhenfeuerwerk und Live-Musik</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/01/open-air-spektakel-mit-hoehenfeuerwerk-und-live-musik/</link>
			<description> Werther (HK). Am kommenden Samstag lässt es das Sedan  krachen: Mit einem spektakulären...</description>
			<content:encoded><![CDATA[¥ <h5>Werther (HK). </h5>Am kommenden Samstag lässt es das Sedan  krachen: Mit einem spektakulären Höhenfeuerwerk und Live-Musik feiert das Team der Gaststätte ein Open-Air-Winterfest der Extraklasse. Der »Wertheraner Winter-Wahnsinn«, so das Motto der Party, ist ein Dankeschön an alle, die dem Sedan während Umzugs- und Umbauphase die Treue gehalten haben.
„Wir haben im vergangenen Jahr viel erreicht. Jetzt ist es an der Zeit, dies gebührend zu feiern”, sagen Sedan-Geschäftsführer Jakob Adrian und seine Brüder Thomas und Abram (Foto, von links). Ab 19 Uhr sorgen auf dem Gelände an der Alten Bielefelder Straße Bierwagen, Grill, Glühweinstand, Feuerkörbe und Strohballen zum Sitzen, außerdem die Tanz- und Showband »Nightbirds« für Après-Ski-Stimmung. Dazu wird im Sedan eine  Cocktailbar eingerichtet.
Den sprichwörtlichen Höhepunkt bildet um 21.45 Uhr ein Höhenfeuerwerk, das sich bis zu 150 Meter in den Nachthimmel erstreckt. „Das wird eine Party, die es in Werther so noch nicht gegeben hat”, sind sich die »Macher« sicher. Der Eintritt ist frei, Allerdings freut sich das Sedan über eine Spende, die dem Fam.o.S. zugute kommt. Aufgrund der Veranstaltung wird die Zufahrt zum Edeka am Samstagabend gesperrt, Einkäufe sind nur bis 20 Uhr möglich.]]></content:encoded>
			<category>Aus der Geschäftswelt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 19:26:31 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einen Bogen für die Bürger</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/01/einen-bogen-fuer-die-buerger/</link>
			<description>von Herbert und Florian Gontek


 Halle. „Keine Leitung über die Häuser” steht auf einem Plakat,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Wir sind da sehr optimistisch,” sagten gestern der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Brandner und der Haller Bauamtsleiter Jürgen Keil. Beide Männer hatten sich in den vergangenen Wochen mit dem Projekt auseinandergesetzt und jeder sieht Wege, die Trasse in diesem Bereich zu verlegen.
Die Häuser der betroffenen Bürger liegen zwischen der »Kampstraße« und der Straße »Am Forst«. In diesem Bereich überspannt eine 110 000-Volt- Leitung einen Teil der  25 Häuser. Die Masten sind 34 Meter hoch und sollen durch neue auf 67 Meter erhöht werden. Mit der Erhöhung wird es auch eine Verbreiterung der Auslage geben und damit werden fast alle der 25 Häuser mehr oder minder überspannt und einer erheblich höheren Belastung durch Elektrosmok ausgesetzt.
Hans-Werner Knehans: „Wir wollen kein Theater um jeden Preis machen und sind auch keine grundsätzlichen Verweigerer, aber das, was man uns da zumuten möchte, finden wir überzogen und nicht tragbar und wir fürchten um unsere Gesundheit. Zusätzlich werden wir als Anlieger noch von der A 33 belastet, die hier ziemlich nah an die Häuser herangeführt wird.
In der Nähe zur künftigen        A 33-Trasse sieht der Haller Bauamtsleiter Jürgen Keil auch eine Chance, relativ problemlos an Grundstücke für eine leicht verschwenkte Hochspannungstrasse zu kommen. Wenn die Entfernung unter 1 000 Meter von der alten Trasse  liegt, ist nach der gängigen Auffassung kein raumordnerisches Verfahren  nötig.
Der Haupt- und Finanzausschuss wird sich in seiner Sitzung am 15. Februar mit dem Thema befassen. Sachbearbeiter Michael Flohr schreibt dazu in seiner städtischen Vorlage unter anderem: „Aufgrund der eindeutigen gesetzlichen Lage  stellt sich nicht die Frage, ob der Bau der Leitung sinnvoll ist oder nicht. Für den Bau ist ein Planfeststellungsverfahren gesetzlich vorgesehen.”  Dagegen vertritt die Stadtverwaltung die Auffassung, dass ein  raumordnerisches Verfahren nicht nötig ist.  Bei einem informellen Behördentermin hatten sich die Träger  der öffentlichen Belange, so Keil, für eine grundsätzliche Beibehaltung der jetzigen Trasse und damit gegen ein raumordnerisches Verfahren ausgesprochen. Die Verwaltung schließe sich sich dieser Auffassung an, eine Trassenoptimierung innerhalb der 1 000-Meter-Zone  zum Schutze der Wohnbevölkerung zu suchen.
SPD-Bundestagesabgeordneter Klaus Brandner versprach den Anliegern, ihnen ein Gespräch mit den Verantwortlichen der Leitungsbaufirma »Amprion« zu besorgen.
Ebenfalls mit der Problematik der neuen Energieautobahn zwischen Gütersloh und Lüstrigen über Halle befasste sich die Fraktion von Bündnis 90/Grüne. In ihrem Büro an der Graebestraße erläuterte die Landtagsabgeordnete Wibke Brems die Notwendigkeit und stellte fest: „Wir benötigen Netzkapazität in den Kommunen als Folge des Ausstiegs aus der Atomenergie.”
Die Abgeordnete fügte aber erläuternd hinzu, dass das häufig geforderte Erdkabel drei bis fünfmal so teuer sei wie eine Freileitung.  Und die Trassenflächen von 45 Meter Breite nur bedingt für die Landwirtschaft, aber nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt werden könnten.
 Michael Flohr vom Bauamt der Stadt Halle meinte: „Die Trasse wird bleiben, wir arbeiten an Alternativen, diese aus den Wohngebieten herauszubekommen.”

]]></content:encoded>
			<category>Halle</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sachlichkeit vor Mediendonner</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/01/sachlichkeit-vor-mediendonner/</link>
			<description>von Herbert Gontek


 Halle/Kreis Gütersloh. Einen energischen Appell, künftig mit wertvoller...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Rückgang der Betriebe, von 1987 bis 2010 hat sich die Zahl um 65 Prozent reduziert von 4 602 auf 1 628, wird auch bei den Verbandstagen sichtbar. Füllte der Verband vor zehn Jahren noch ganze Säle, so lichteten sich die Reihen mehr und mehr. Allerdings bezieht sich dies nur auf die Mitglieder. Von der Wirtschaftskraft her leisten die im Verband organisierten  Landwirtsfamilien heute mehr. Mit schrumpfender landwirtschaftlicher Fläche (120 000 Hektar 1987) und  103 000 Hektar 2010) und insgesamt         9 000 Viehhalter 1987 und 1 900 in 2010 ist der Viehbestand von einst 980 000 Tieren auf 670 000 gesunken. Bei den Rindviechern hat er sich ebenso wie bei den Legehennen fast halbiert, etwa gleichgeblieben ist er bei den Schweinen mit 276 000  Tieren in 2010.
Das macht die Arbeit des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes nicht einfacher, denn die Bauern verdienen ihr Geld  immer seltener mit traditioneller landwirtschaftlicher  Produktion. Gastronomie, Energiegewinnung von Windkraft bis Biogas und Holzschnitzel, Vermarktung von Dienstleistungen aller Art oder der Handel mit eigenen oder zugekauften Produkten gehören heute zum Potfolio der Landwirtschaft.
Arnold Weßling forderte in seinem Rechenschaftbericht vor einer öffentlichen Kampagne wie im vergangenen Jahr zum Thema EHEC eine klare Anlayse, sonst  drohe die Vernichtung ganzer Wirtschaftszweige. Im Kreis Gütersloh seien mit fachlicher Sachlichkeit die Geflügelgrippe und die Anitbiotika-Probleme von den Veterinären und der Landwirtschaft abgearbeitet worden.
Vehement wehrte sich Weßling gegen einen Nationalpark, der Truppenübungsplatz sei bereits Schutzfläche mit europäischem Standard. Land- und forstwirtschaftliche Nutzfläche dürfe auch nicht für überzogenen Naturschutz entzogen werden, stellte Weßling fest. Dagegen zeigte sich der Vorsitzende offen für den Ausbau der Infrastruktur. Autobahnen und auch Energieautobahnen seien für die  Entwicklung des Landes notwendig, aber allein für die       A 33 seien 1 000 Hektar an Ausgleich überwiegend der Landwirtschaft entzogen worden. Kritisiert wurde aber von Weßling der Eingriff der Planer beim Ausbau der Hochspannungsleitungen. Hier werde in fremdes Eigentum eingegriffen.
Ein weiterer  Tagesordnungspunkt der Versammlung war die Präsentation der beiden Kandidaten für das Amt des neuen WLV-Präsidenten (siehe auch persönliche Daten in den Kästen nebenan).
Wilhelm Brüggemeier aus Herford und Johannes Röring aus Vreden erwiesen sich beide als absolute Fachleute mit fast indentischen fachlichen Positionen.  Brüggemeier  stellte sich als kerniger Macher dar, Röring eher ruhiger und verhaltener.
 ]]></content:encoded>
			<category>Halle</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Das KGH wird ein anderes sein” </title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/01/das-kgh-wird-ein-anderes-sein/</link>
			<description>Von Nicole Donath


 Halle. Zusammen haben sie es auf 188 Jahre am Kreisgymnasium Halle (KGH)...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit einer Darbietung des Schulorchesters in der Aula wurde der Verabschiedungsmarathon nach der sechsten Stunde eröffnet: Unter dem Dirigat von Musiklehrerin Kerstin Kunze gab es für die Ehrengäste sowie das Lehrerkollegium und ehemalige Kollegen zwei Stücke aus dem Sommerkonzert - »Die Kinder des Monsieur Mathieu« sowie Brahms’ »Ungarischer Tanz Nr. 5«. Einen persönlichen Dank überbrachte Kerstin Kunze dabei an ihre musikalische wie persönliche Förderin Almut Hage, die Geige und Bratsche spielt, leidenschaftlich gerne singt und sich darauf freut, ihre neu gewonnene freie Zeit mit Musik und Reisen auszufüllen .
Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Kolleginnen und Kollegen aus der Fachschaft Biologie bereits einen Scherz erlaubt, der für viel Erheiterung unter Schülern und Lehrern gleichermaßen sorgte: So hatten sich die »Zurückbleibenden« Perücken besorgt und Margrit Thomas-Bölsche, die seit 1984 am KGH Sport und Biologie unterrichtet hat, kurzerhand geklont: Alle trugen den gleichen markanten  Pagenkopf. Und mit reichlich Ketten hatten sie sich auch geschmückt - ebenfalls so ein  typisches Markenzeichen der 61-Jährigen. Nicht zuletzt hatten sie auf ihre Rücken ein Bild von Margrit Thomas-Bölsche mit der Aufschrift »Maggies Letzter« geheftet und zeigten damit auf ihre Art, wie sehr ihnen die Kollegin aus der Kategorie »meistens laut, aber letztlich weich und immer herzlich« fehlen wird.
Auf dem Weg zum Lehrerzimmer entrichteten die Mädels aus den Sport-AGs am KGH ein sportliches Goodbye in der Pausenhalle: Mit einem Potpourri verschiedener Tänze, Vorführungen auf dem Waveboard und beim Double-Dutch unterhielten sie nicht nur Mitschüler und Lehrer, sondern verabschiedeten die sechs Pädagogen mit einem besonderen Beitrag. Dann folgte der offizielle Teil im Lehrerzimmer unter dem Motto »Blumen und Reden«: Schülersprecherin Christina Schneider erinnerte im Namen der Schülervertretung daran, welch „schweren Job” die Lehrer oftmals zu erledigen hätten und sprach ihnen zugleich die Anerkennung der ehemaligen als auch der aktuellen Schülerschaft aus: „Sie haben uns immer motiviert und mit großer Fachkompetenz unterrichtet”, fuhr Christina Schneider fort. 


Nicht nur gelehrt, sondern besonderen Einsatz geleistet  
„Dabei haben Sie sich aber nicht nur streng an den Lehrplan gehalten, sondern uns darüber hinaus mit Klassenfahrten, Ausflügen und weiteren Aktionen einen schönen Schulalltag bereitet.” Damit der Entzug in der fortan „schülerlosen Zeit” nicht allzu heftig ausfallen möge, verteilten Christina Schneider und Lisa Kisker an das Sextett gerahmte KGH-Logos und Narzissen. Viele persönliche Wünsche, vorgetragen und auf kleinen Zettelchen von Schülern überreicht, gab es auch noch. Und für alle, denen zu diesem Zeitpunkt bereits reichlich wehmütig zumute war, setzte KGH-Direktor Markus Spindler noch etwas mehr zu: „Gemeinsam haben Sie 188 Jahre am KGH unterrichtet und wenn uns nun sechs Kollegen verlassen, sind das fast zehn Prozent unseres Kollegiums. Damit werden das Lehrerzimmer und auch unsere Schule morgen eine andere sein. Allerdings”, so fügte Markus Spindler mit Blick in die Runde an, „soll dies kein wirklicher Abschied werden. Die Türen stehen Ihnen immer offen!”
Alle gemeinsam freuen sich die neuen Pensionäre darauf, dass sie morgens nicht mehr so früh aufstehen müssen. Zeit für ihre Hobbys haben, für Reisen. Bleibt nur die Frage, ob sie wie gewohnt ihre Koffer packen: „Einer Statistik zufolge machen 80 Prozent der Lehrer auch nach ihrer Pensionierung in den großen Ferien Urlaub”, zitierte Markus Spindler mit einem Lächeln.     ]]></content:encoded>
			<category>Halle</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Streit um Hilfe für Katzen</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/01/streit-um-hilfe-fuer-katzen/</link>
			<description>von kerstin spieker


 Werther. „Man muss Ehrfurcht haben vor dem Leben.” Mit diesem Zitat von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Auf dem Nachhauseweg versuchte ich, den Vorgang zu begreifen. Doch es war mir nicht möglich”, schrieb Annegret Bunte in ihrer Beschwerde an den Ausschuss, die sie nach einem Besuch im Ordnungsamt verfasste. Im Rathaus sei man ihr mit Hysterie und Unhöflichkeit begegnet. Dabei ging es der langjährigen Tierschützerin in erster Linie um das Wohl heimatloser Katzen in ihrer Stadt. Sie habe durch die Vorkommnisse der vergangenen Monate jedes Vertrauen in die Stadt hinsichtlich des Umgangs mit Fundkatzen verloren, sagte Bunte vor dem Ausschuss am Montagabend.
Ausschussvorsitzender Udo Lange (SPD) brachte zunächst einmal System in die Diskussion. „Wir haben, glaube ich, zwei Themen, um die es hier geht: Da ist zum einen der generelle Umgang der Stadt Werther mit Fundkatzen. Und da ist zum anderen ein kommunikatives Problem auf der Beziehungsebene, über das wir hier sprechen.”
Besprochen wurde am Montagabend nur das erste Thema. Bürgermeisterin Marion Weike erklärte für die Stadtverwaltung, es bestehe ein Vertrag mit dem Tierheim der Stadt <h5>Bielefeld. </h5>Die Stadt zahle eine Prämie für jedes Fundtier, das sie dort abgebe. Damit komme die Stadt aus ihrer Sicht der Verpflichtung, sich um Fundkatzen zu kümmern, nach.
Auf diesen Vertrag zog sich Marion Weike auch zurück, als Annegret Bunte ihr vorwarf, die Zusammenarbeit mit Ulrike Rudorf, Betreiberin einer Katzenpflegestation in Werther, zu verweigern. „Frau Rudorf wurde uns vom Bielefelder Tierheim nicht als Dependance gemeldet. Wir fühlen uns an den Vertrag mit den Bielefeldern gebunden und würden ihn aus unserer Sicht durch eine Zusammenarbeit mit Frau Rudorf verletzen”, argumentierte Marion Weike.
Annegret Bunte wollte der Bürgermeisterin nicht folgen. Der Leiter des Bielefelder Tierheims, Michael Hanke, habe ihr gegenüber mehrfach erklärt, dass er in dieser Angelegenheit bei der Stadt nicht weiterkomme. „Das lässt mich doch sehr wohl annehmen, dass er mit Ihnen über die Pflegestation von Frau Rudorf gesprochen hat.”
 Habe er nicht, konterte Marion Weike. Es gebe aber offenbar großen Gesprächsbedarf, fügte sie an.  Dazu Annegret Bunte: Probleme, wie eine mangelnde Sensibilität gegenüber den Katzen, die kein Zuhause hätten, und auch eine mangelnde Koordination von Fund- und Vermisstenmeldungen, wie sie in der Vergangenheit beim Fundamt der Stadt vorgekommen seien, könnten leicht verhindert werden, wenn man eine Tierschützerin vor Ort als Ansprechpartnerin hätte.
Als leuchtendes Beispiel nannte Annegret Bunte die Stadt <h5>Versmold. </h5>Dort arbeite die Stadtverwaltung seit Jahren mit Martina Auhage zusammen, die ihrerseits mit dem Tierschutzverein kooperiere. Geradezu vorbildlich kümmere sich die Stadt dort um die Tiere und habe sich das im vergangenen Jahr rund 9 000 Euro kosten lassen. Die Stadt Werther dagegen blocke jede Zusammenarbeit beim Tierschutz ab, warf Annegret Bunte der Verwaltung vor. Anders lasse sich die Funkstille zwischen Frau Rudorf und der Verwaltung aus ihrer Sicht nicht erklären.
Die Mitglieder des Anregungs- und Beschwerdeausschusses zeigten sich sichtlich bemüht, zu einer sachlichen Lösung zu kommen. Man einigte sich darauf, dass die Stadtverwaltung das offenbar überfällige Gespräch mit Michael Hanke in Kürze führen möge. Was den zweiten Beschwerdepunkt anging, so sprach Uwe Gehring von der UWG offenbar den meisten Gesprächspartnern aus dem Herzen, als er meinte: „Das können wir hier nicht im öffentlichen Teil einer solchen Sitzung besprechen.” So blieb die von Annegret Bunte zum Vorwurf gemachte Unhöflichkeit im Rathaus unbesprochen. Die Tierschützerin zeigte sich dennoch zufrieden mit dem Gesprächsergebnis. Wenn jetzt dabei herauskomme, dass Stadtverwaltung und Tierschutz an einen Tisch fänden und dann für die Katzen auch noch etwas dabei herauskomme, sei die Sache aus ihrer Warte auf einen guten Weg gebracht. Bei ihrer Sicht, „dass man so mit Bürgern nicht umgehen kann”, blieb sie hinsichtlich ihrer Erlebnisse im Rathaus allerdings mit Nachdruck.  ]]></content:encoded>
			<category>Werther</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mit bewährter Mannschaft ins neue Jahr</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/01/mit-bewaehrter-mannschaft-ins-neue-jahr/</link>
			<description> Versmold (spk). Das Gemeinschaftskonzert im März war der Höhepunkt eines abwechslungsreichen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[¥ <h5>Versmold (spk). </h5>Das Gemeinschaftskonzert im März war der Höhepunkt eines abwechslungsreichen Jahres, konstatierte Schriftführer Günter Hoffmann auf der Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins (MGV)  <h5>Versmold. </h5>In den kommenden Monaten beginnen der Vorstand und die Sänger bereits mit den Vorbereitungen für den nächsten Glanzpunkt im Jahr 2013, Dann steht das 150-jährige Jubiläum des MGV Versmold an.
Neben dem Ausblick in die Zukunft beschäftigten sich die 21 Sänger und Chorleiter Christian Schumacher auf der Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen, dem Jahresprogramm und dem Bericht des Chorleiters. Die gesamte Vorstandsriege wurde einstimmig wiedergewählt. Karl-Heinz Feldmann bleibt Vorsitzender und Horst Kehl sein Stellvertreter. Außerdem agiert er als Pressewart. Kassenführer ist weiterhin Gunther Haack und Hans Hagemann bleibt auf dem Posten des stellvertretenden Kassierers. Die Aufgaben des Schriftführers liegen wieder in den Händen von Günter Hoffmann und Horst Speckmann bleibt sein Stellvertreter. Als Notenwart ist weiterhin Friedhelm Schneider im Amt und ihm zur Seite steht Günter Sirges als 2. Notenwart. Zum MGV gehören 25 aktive und 61 passive Mitglieder.
39 Proben im Jahr 2011 liegen hinter dem MGV. Horst Kehl, Horst Schmidt und Horst Speckmann wurden besonders gelobt, denn sie verpassten nur einen Übungsabend. „2012 wird ein ruhiges Chorjahr, weil die meiste Arbeit in das vor uns liegende Jubiläum gesteckt wird”, sagte Horst Kehl. 
Chorleiter Schumacher lobte die Bereitschaft der Sänger, auswendig zu singen: „Die Erweiterung und Pflege des auswendig vorgetragenen Repertoires zeigt erste Früchte und die stimmliche Arbeit eine merkliche Verbesserung des Gesamtklangs.” Der Chorleiter regte zudem an, für die Verjüngung des Chores etwas zu unternehmen. „Wir müssen uns überlegen, wie wir unser Hobby für andere Männer interessant machen können.”]]></content:encoded>
			<category>Versmold</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zwischen Hoffen und Bangen</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/01/zwischen-hoffen-und-bangen-1/</link>
			<description>Von Marc Uthmann


 Versmold. Die Schließung der letzten Schlecker-Filiale in  Versmold im Dezember...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sagen dürfen sie zur Situation ohnehin nicht viel. Man sei lediglich über die Insolvenz von »Ihr Platz« informiert worden, heißt es aus der Versmolder Filiale, wo insgesamt drei Festangestellte und vier Aushilfen arbeiten.
Die Insolvenz der 1895 gegründeten Drogeriekette mit 650 Filialen und 5 800 Mitarbeitern war im Zuge der Schleckerpleite unvermeidlich, wie der vorläufige Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz zuletzt in verschiedenen Statements betont hatte: »Ihr Platz« befinde sich in einem starken Abhängigkeitsverhältnis zu Schlecker.
Eine Situation, die in Versmold natürlich Spekulationen über den Fortbestand des »Ihr Platz«-Marktes an der Münsterstraße ausgelöst hat. Die Gehälter sind im Zuge des Verfahrens zunächst für drei Monate gesichert, der Markt wird weiterhin mit Ware beliefert, wenn auch in geringerem Umfang. Die weitere Zukunft der Filiale eröffnet viel Interpretationsspielraum. Dass die beiden Schlecker-Geschäfte in der Stadt bereits geschlossen wurden und der Konzern somit nur noch mit »Ihr Platz« in der Stadt vertreten ist, wird nach HK-Informationen als positiv für die Perspektiven der Filiale bewertet, ebenso wie die Innenstadt-Lage an einer gut frequentierten Einkaufsstraße.
Sorgen bereitet hingegen die Nachbarschschaft des prosperierenden Konkurrenten Rossmann an der Berliner Straße. Vor allem vor dem Hintergrund, dass der Konzern zuletzt öffentlich Interesse an der Übernahme von Schlecker-Geschäften bekundet hatte.


Alle Filialen kommen  auf den Prüfstand
Mut machen sollte den auf einen Fortbestand des »Ihr Platz« in Versmold hoffenden Angestellten eine Empfehlung, die jüngst von Handelsexperten ausgesprochen wurde: Schlecker solle bei der Restrukturierung voll auf »Ihr Platz« setzen - des deutlich besseren öffentlichen Images wegen.
Die Kette - einst immerhin Nummer fünf unter den deutschen Drogerien - war bereits 2005 erstmals insolvent, wurde dann von den Investoren Goldman Sachs und Fortress Investment Group gekauft, saniert und modernisiert. 2007 schließlich kaufte Schlecker »Ihr Platz« mit dem Ziel, das Unternehmen als Premium-Zweitmarke im Konzern zu etablieren - mit größeren, ansprechender gestalteten Läden.
Nun verfährt das Schlecker-Management bei der Restrukturierung von »Ihr Platz« so, wie es im Vorfeld der Insolvenz schon mit dem Mutterkonzern geschah: Alle Filialen kommen auf den Prüfstand - jene, die schwarze Zahlen schreiben, sollen erhalten werden. Diese Strategie skizzierte Pressesprecher Patrick Hacker auf Anfrage des HK. Generell gebe es zu regionalen Niederlassungen keine Informationen, weil „finale Entscheidungen” noch nicht gefallen seien.
Die Mehrzahl der »Ihr Platz«-Filialen sei jedoch profitabel, grundsätzlich  strebten der Insolvenzverwalter, das Management und die Familie den Erhalt des Unternehmens und somit eines großen Teils des Filialnetzes mit seinen Mitarbeitern an. Gespräche mit dem Gesamtbetriebsrat wie auch der Gewerkschaft sollten fortgesetzt werden.]]></content:encoded>
			<category>Versmold</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das Puzzlespiel ist komplett</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/01/das-puzzlespiel-ist-komplett/</link>
			<description>von Juergen Wohlgemuth


 Steinhagen-Brockhagen/ Halle-Hörste. Wer glaubt, die jahrzehntelange...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dieses Bodenordnungsverfahren hat seine Anfänge in den frühen 1970er Jahren. Gerhard Goldbecker, Ortslandwirt von Brockhagen, erinnert sich: „Damals gab es in diesem Gebiet viele feuchte Flächen. Das war problematisch für die Landwirtschaft.”
Der Wasserverband Ströhen forderte Verbesserungen und beantragte schließlich ein Flurbereinigungsverfahren. Eingeleitet wurde es 1975. Denn: In ganz Deutschland hatte man die Flurflächen neu ordnen wollen. Auch in Brockhagen begann man mit einer agrarstrukturellen Vorplanung: Die Lage im Raum, die Bevölkerung und Wirtschaftskraft wurden untersucht. Für Brockhagen und Hörste formulierte man drei Ziele:
1. Die Entwicklung der Land- und Forstwirtschaft optimieren. Durch die Zusammenlegung von Flächen, möglichst dicht an die Hofstellen heran, wollte man die Effektivität und den Arbeitsalltag verbessern.
2. Verbesserung der Vorflut, sprich eine Entwässerung der zu feuchten Gebiete vorantreiben. Dazu wollte man das Wege- und Verbindungsnetz ausbauen.
3. Die Beseitigung des Urkatasters. Das Verzeichnis von 1827 war antiquiert und sollte erneuert werden. In Kürze werden nun die bereinigten Flurstücke in das Grundbuch eingetragen.
In den 1970er Jahren hatte jeder landwirtschaftliche Betrieb mehrere einzelne Grundstücke, im Durchschnitt sieben. Mit einer durchschnittlichen Größe von 2,8 Hektar, was 28 000 Quadratmetern entspricht. Doch die waren meist weit voneinander entfernt. „Es gab einzelne Landwirte mit gar 100 einzelnen Flächen”, sagt Goldbecker.
Gerd Goldbecker, seit 1966 selbstständiger Lohnunternehmer, war damals der jüngste Landwirtschaftsmeister am Ort. Er ist 1976 zum Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft gewählt worden. Die betroffenen Grundstückseigentümer brauchten eine Interessenvertretung. Goldbecker hat dieses Amt noch immer inne. Inzwischen ist er einer der ältesten Landwirte.
„Das hatten wir uns insgesamt leichter vorgestellt”, erinnert sich Goldbecker heute. Gegen viele Widerstände hatten er und die Befürworter ankämpfen müssen. „Die, die ihr Geld nicht mehr in der Landwirtschaft verdienten, polterten am lautesten”, erzählt der Ortslandwirt. Manche waren bereit, Flächen zu tauschen und hatten schnell konkrete Vorstellungen. Andere wollten bloß nichts ändern und hatten Angst, dass man ihnen etwas wegnähme. „Manche kann man eben nicht zu ihrem Glück zwingen”, sagt Gerd Goldbecker. Das habe er damals gelernt. Unterstützung fand Goldbecker, der seit 1975 in <h5>Steinhagen auch Ratsherr ist, bei den Landtagsabgeordneten Hans Schwier (SPD) </h5>und Dr. Helmut Reinhardt (CDU).
Der ehrenamtliche und der behördliche Naturschutz bekriegten sich untereinander und kamen auf keinen gemeinsamen Nenner. Schließlich dienten die genannten Ziele vorrangig der rein industriellen Landwirtschaft. Mit dem Ausbau von Vorflutern sollte die Entwässerung verbessert werden, um die Landwirtschaft zu optimieren. Landschaftsschützer wollten eben dies verhindern, um die Feuchtwiesen als solche zu erhalten. Sie forderten die Einstellung des Verfahrens, dem NRW-Landwirtschaftsminister Klaus Matthiesen (SPD) 1986 nachgab. Schon 1982 hatte ein Landschaftsplan rund 800 Hektar Fläche unter Naturschutz gestellt. Und die Feuchtwiesenschutzgebiete In den Wösten, Vennheide und Feuchtwiesen Ströhen entstanden.
Goldbecker und Co. mochten sich damit nicht zufriedengeben. In kurzer Zeit fand der Ortslandwirt 64 Gleichgesinnte und reichte beim Oberverwaltungsgericht Münster Klage ein. Die 65 Kläger waren zusammen im Besitz von mehr als der Hälfte des betroffenen Gebietes. Das hat Eindruck gemacht. Es sollte aber noch bis 1992 dauern, bis man sich auf einen außergerichtlichen Vergleich einigte.
Die Situation war nun eine ganz neue. Immer mehr bekam der Naturschutz an Gewicht und die Verbesserung der Vorflut rückte in den Hintergrund. Die Neuvermessung der Flächen zur Erstellung eines neuen Liegenschaftskatasters aber blieb ein Hauptziel. Auf 66 Kilometer Länge sollten vorhandene Gewässer naturnah ausgebaut werden. Der Austausch von Flächen zur Verbesserung der Agrarstruktur und für den Naturschutz sollte aber nur noch auf freiwilliger Basis laufen. Das war der Kompromiss. Für die Eigentümer sollten keinerlei Kosten entstehen. Die solle das Land NRW übernehmen: in Höhe von elf Millionen Mark (oder 5,6 Millionen Euro).
Die Befürworter mussten also erneut und mehr denn je die Grundbesitzer und Erbbauberechtigten von der Sinnhaftigkeit des Verfahrens überzeugen.
Die Hauptarbeit lag dabei auf den Schultern von Regierungsvermessungsdirektor Carsten Schröder. Der führte von 1998 bis 2004 unzählige Gespräche und leistete Überzeugungsarbeit an vielen Fronten. Stück für Stück setzte er das Puzzle der Besitzstandskarte neu zusammen. Immer dann, wenn sich einzelne Nachbarn wieder einigen konnten, Flächen zu tauschen, aufzugeben oder zu verkaufen. So konnten von den 800 Hektar Naturschutzgebiet auch 200 in öffentliches Eigentum überführt werden.
Allerhand Verwaltungsakte folgten, bis es 2008 dann tatsächlich den ersten Entwurf eines Abwicklungsplanes mit den neuen Besitzverteilungen gab. Bis 2011 dauerte es, alle vorgebrachten Einwendungen zu prüfen. Im September ist nun die endgültige Planung fertig gestellt worden. Die ließen sich 350 Betroffene binnen zwei Wochen von drei Mitarbeitern des Planungsdezernates der Bezirksregierung Detmold persönlich in der Alten Dorfschule in Brockhagen erklären.
Zwei Klagen wurden eingereicht. „Eine haben wir inzwischen ausräumen können”, sagt Hans-Heinrich Hölscher, Planungsdezernent bei der Bezirksregierung Detmold und zuständig für Bodenordnungsverfahren. Eine Klage ist noch immer anhängig beim Oberverwaltungsgericht in Münster.
Am heutigen Mittwoch wird die vorzeitige Ausführungsanordnung veröffentlicht. Ein weiterer Verwaltungsakt. Daraufhin wird man das Kataster umschreiben können. Damit verbunden sein wird dann auch die Berichtigung vieler anderer öffentlicher Bücher, wie etwa das Denkmalbuch, Grundbuch, Wasserbuch, Baulastenverzeichnis und mehr.
Damit könnte im Herbst dieses Jahres, 37 Jahre nach Einleitung des Flurbereinigungsverfahrens »Brockhagen 22 752«, dieses Kapitel zu Ende gebracht werden. „Wir haben viel Zeit investiert”, sagt Goldbecker. „Aber die Klage und jeder einzelne Schritt waren richtig.”]]></content:encoded>
			<category>Steinhagen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wollen keinen III. Bauabschnitt</title>
			<link>http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2012/02/01/wollen-keinen-iii-bauabschnitt/</link>
			<description>von remmert feldkirch


 Borgholzhausen. „Wir wollen, dass beim interkommunalen Gewerbegebiet,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf einer Pressekonferenz am Montagabend im Kaminzimmer des Bürgerhauses fordert die Partei, dass auf keinen Fall die beabsichtigte Satzungsänderung des Zweckverbandes durchgeführt wird, die zur Realisierung des Vorhabens erforderlich ist und die Borgholzhausen einseitig belastet. Und der Tatsache Rechnung getragen wird, dass die alteingesessene Bevölkerung und die aktiven Landwirte in Ostbarthausen und Oldendorf durch den Flächenverbrauch,  verursacht durch A 33 und bisherige Industrieansiedlung, an der Grenze ihrer Belastungsfähigkeit angelangt sind. Dieter Rerucha: „Eine weitere Industrieansiedlung würde sich, wenn überhaupt, nur gegen den erheblichen Widerstand von Anliegern und Betroffenen in dieser Region durchsetzen lassen.” Es müsse endlich erkannt und akzeptiert werden, dass in Zeiten von demografischem Wandel und weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrisen Wachstum nicht unbegrenzt möglich ist.
Die BU erinnert an die Geschichte diese Gewerbegebietes an der Grenze zu Versmold und direkt an der A 33. 2000 gründeten die Städte Versmold und Borgholzhausen einen Zweckverband zur Entwicklung und Betreibung eines gemeinsamen Gewerbegebietes. Die Entwicklung sollte von Anfang an in zwei Bauabschnitten erfolgen. Dieses und der Umfang des Gebietes sind in der Satzung genau festgelegt. Der erste Bauabschnitt umfasste das Gelände, auf dem sich heute nahezu ausschließlich die Firma Kraftverkehr Nagel befindet und ist somit abgeschlossen. Der BU-Fraktionsvorsitzende:  „Der erste Bauabschnitt war in jeder Hinsicht sinnvoll und erfolgreich.” Er sei für die Firma Nagel geplant worden, so stand  ein potenter Investor zur Verfügung, die Leistungsbeiträge beider Kommunen seien ausgewogen gewesen. Versmold verzichtete auf die Hälfte der bisherigen Gewerbesteuereinnahmen der Firma Nagel, dafür stellte Borgholzhausen das Grundstück zur Verfügung.
Der zweite Bauabschnitt auf der gegenüberliegenden Seite der B 476 sei bereits wesentlich problematischer als der erste Abschnitt. Vor einem Jahr hieß es noch, dass es eine große Anzahl Betriebe gäbe, die sich hier niederlassen wollten. Dies treffe heute in keiner Weise mehr zu. Es gebe zurzeit Anfragen, aber keine ernsthaften Interessenten. Um an die notwendigen Grundstücke zu gelangen, wird ein Umlegungsverfahren durchgeführt. Dieter Rerucha: „Gegen dieses Verfahren wird unserer Kenntnis nach jedoch geklagt.”
Die  Anlieger haben die Initiative »MITbürger« gegründet,  die  gegen das  Vorhaben kämpft. Ungeachtet all dieser Probleme wolle der Zweckverband auch noch einen dritten Bauabschnitt  realisieren. Gegen dieses Vorhaben spricht sich die BU aus mehreren Gründen aus: Das Land NRW sei gegen einen weiteren Landverbrauch für Gewerbegebiete. In der Nachbarschaft zu Pium gebe es bereits ausreichend Gewerbegebiete: Das riesige interkommunale Gewerbegebiet »AUREA« an der A 2 in Rheda-Wiedenbrück sei nach vielen Bemühungen erst zu Teilen in Anspruch genommen worden. Mit dem geplanten »Ravenna-Park« in Halle erwachse ein zusätzlicher Konkurrent. Durch Abzug der britischen Armee aus Gütersloh stünden künftig viele Konversionsflächen in der Region zur industriellen Umnutzung zur Verfügung. 
Dieter Rerucha: „Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird mit dem dritten Bauabschnitt am Bedarf vorbeigeplant.” Erfahrungsgemäß handele es sich bei den ansiedlungswilligen Firmen nur um Verlagerungen von Betrieben, die nicht unbedingt zu neuen Arbeitsplätzen führten. Die Argumentation, dass neue Arbeitsplätze neue Bürger für Pium bringen, für die umfangreiche Wohngebiete ausgewiesen werden müssen, treffe nur sehr eingeschränkt zu.
Es sei völlig ungeklärt, ob die Grundstückseigentümer die benötigten Flächen überhaupt zur Verfügung stellen. Das Vorhaben werde noch deutlich kritischer als der zweite Bauabschnitt von der Bürgerinitiative und zusätzlich von der anliegenden und der weiter entfernt wohnenden Bevölkerung Borgholzhausens  gesehen.



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			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
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