Werther hat genügend Kita-Plätze

Detlef Hans Serowy

Keine Knappheit zu befürchten: Nach derzeitigem Stand gibt es genügend Kindergartenplätze. - © Kerstin Spieker
Keine Knappheit zu befürchten: Nach derzeitigem Stand gibt es genügend Kindergartenplätze. (© Kerstin Spieker)

Werther. Ausgewogen ist derzeit in Werther das Verhältnis zwischen der Nachfrage und dem Angebot an Kindergartenplätzen. Das ergab ein Treffen aller Kita-Leitungen der Böckstiegelstadt am Dienstag. „Wir haben 122 verfügbare Plätze und derzeit 116 Anmeldungen", berichtete Andrea Hohnhorst dem HK auf Anfrage. Vergangene Woche war die Anmeldefrist für die Kitas zu Ende gegangen. Noch nicht zum Bedarf passt das Angebot in den Altersklassen.

Während es bei den Kindern über drei Jahren ab dem 1. August 2018 65 verfügbare Plätze und nur 42 Anmeldungen gibt, übersteigt die Nachfrage das Angebot bei den unter drei und unter zwei Jahre alten Kindern. „Für zweijährige Kinder haben wir 40 Anmeldungen und 33 Plätze und für unter zwei Jahre alte Kinder 34 Anmeldungen und 24 Plätze", so die Leiterin der AWO-Kita Speckfeld.

Für dieses Ungleichgewicht zeichnet sich aber bereits eine Lösung ab. Da die Kita der Johanniter in der Rodderheide erst am 1. August kommenden Jahres eröffnet, ist sie noch flexibel beim Zuschnitt der Gruppen. „Ich habe am Dienstag nach unserem Treffen beim Kreis Gütersloh angefragt, ob wir die Gruppenaufteilung für ein Jahr ändern können, um dem Bedarf zu entsprechen", berichtete Gerald Donath.

Es sei seiner Kenntnis nach durchaus üblich, so zu verfahren, fügte der Regionalvorstand der Johanniter hinzu. Von den baulichen Gegebenheiten her sei das kein Problem. „Die Einrichtung ist in der Lage, auch kleinere Kinder zu betreuen", sagte Donath. Es könne deshalb eine punktuelle Umwandlung von Plätzen für Kinder über drei Jahre in die anderen Altersgruppen geben. „Wenn die Kinder später in eine andere Altersklasse wechseln, ist das Problem gelöst."

Anfang 2018 werden der Kreis Gütersloh, die Träger der Kitas und ihre Leitungen die Kindergartenbedarfsplanung durchführen. „Bis Mitte März können wir dann Zu- und Absagen an die Eltern verschicken", so Andrea Hohnhorst. Sie bittet die Eltern mit Bedarf an einem Kindergartenplatz, die sich noch nicht gemeldet haben, dringend darum, mit den Kitas Kontakt aufzunehmen, die für sie in Frage kommen. „Wir wollen diese Eltern möglichst noch im aktuellen Anmeldeverfahren berücksichtigen können."

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