Wertheraner setzen Zeichen gegen rechts

70 Bürger erwarten kleines Aufgebot der Populisten

Andreas Eickhoff

Klare Botschaft: Die Engagierten der Flüchtlingshilfe machen deutlich, was sie von rechten Parolen halten. - © Foto: Andreas Eickhoff
Klare Botschaft: Die Engagierten der Flüchtlingshilfe machen deutlich, was sie von rechten Parolen halten. (© Foto: Andreas Eickhoff)

Werther. Die Veranstaltung der Partei „Die Rechte“ ist am Samstagvormittag in Werther laut, aber friedlich beantwortet worden. Den 16 Wahlkämpfern standen etwa 70 Wertheraner gegenüber, die ihre Meinung eindeutig äußerten.

Die Rechtsextremen hatten sich am Morgen auf einem Parkplatz in Gütersloh getroffen, mit einem Bus fuhren sie dann zunächst nach Werther. Zwei Redner stellten während der rund 30-minütigen Veranstaltung das Wahlprogramm der Partei vor - was aber offenbar niemanden wirklich interessierte. Beschützt von etwa 100 Polizeibeamten plädierte Sascha Krolzig, Vorsitzender des Rechte-Kreisverbandes Ostwestfalen-Lippe, beispielsweise für mehr Polizisten im Lande.

Überschaubarer Aufmarsch: Die Partei "Die Rechte" war am Samstag deutlich in der Minderheit. - © Foto: Andreas Eickhoff
Überschaubarer Aufmarsch: Die Partei "Die Rechte" war am Samstag deutlich in der Minderheit. (© Foto: Andreas Eickhoff)

Ein breites Bündnis Wertheraner Bürger, unter ihnen unter anderem Bürgermeisterin Marion Weik und der grüne Landtagskandidat Thorsten Schmolke, machte den ungebetenen Gästen klar, dass sie in der Böckstiegelstadt nicht willkommen waren.

Wertheraner setzen Zeichen gegen rechte Kundgebung

Angesichts des parallel laufenden Großeinsatzes in Köln sahen sich die Rechtspopulisten selbst  aber offenbar nicht im Stande, ihre Wahlkampfveranstaltungen zu verschieben. Von Werther aus fuhren die Wahlkämpfer zunächst nach Bielefeld-Schildesche und anschließend nach Sennestadt, um dann am Nachmittag in der Kreisstadt Gütersloh eine weitere Veranstaltung durchzuführen.

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