Vermietung in der Versmolder Innenstadt: Lädchen wechsel dich

Kerstin Spieker

Von links oben im Uhrzeigersinn: Das alte Bürgermeisterhaus, der jetzige telecomfort-Laden an der Münsterstraße 18, der künftige Standort von telecomfort an der Berliner Straße 3 und der Leerstand an der Berliner Straße 2. - © Kerstin Spieker, HK
Von links oben im Uhrzeigersinn: Das alte Bürgermeisterhaus, der jetzige telecomfort-Laden an der Münsterstraße 18, der künftige Standort von telecomfort an der Berliner Straße 3 und der Leerstand an der Berliner Straße 2. (© Kerstin Spieker, HK)

Versmold. Leerstand in den Innenstädten ist ein Thema, das keinesfalls nur große Metropolen betrifft. Auch in Versmold ist das ein oder andere Ladenlokal verwaist. In den kommenden Monaten gerät das Mietkarussell wieder in Bewegung. Einige Veränderungen sind bereits eingestielt, andere noch eher vager Natur.

In trockenen Tüchern ist der bevorstehende Umzug des Telekommunikationsshops telecomfort. „Unsere Geschäftsräume sind einfach zu klein geworden", begründet Firmenchef Frank Stenzel seine Entscheidung. Von der Münsterstraße 18 geht es für sein Team demnächst an die Berliner Straße 3. Dort war noch bis vor Kurzem der Unitymedia-Shop untergebracht. Direkt gegenüber liegt der Vodafone-Shop.

Bis spätestens zum Jahresende möchte Frank Stenzel umgezogen sein. Allerdings ist an der Immobilie im Twelkemeyer-Komplex noch einiges zu tun, bis die Bedingungen für telecomfort dort stimmen. Inhaber Stenzel hat sich nach eigenem Bekunden aber so abgesichert, dass einige Wochen Wartezeit für ihn kein Risiko darstellen. „Mal schauen, wann alles fertig wird", bleibt er gelassen. Mit dem Umzug ändert sich für das telecomfort-Team nicht nur die räumliche Situation, auch personell wird aufgestockt. Das bewährte Zweierteam erfährt Verstärkung um eine weitere Fachkraft.

Für den jetzigen Standort von telecomfort an der Münsterstraße 18 wird offenbar noch nach einem Nachnutzer gesucht. Auf Facebook wirbt der Inhaber zum 1. Januar um einen neuen Mieter. Danach sucht auch Friedrich-Wilhelm Wischkämper. Das alte Bürgermeisterhaus im Herzen der Stadt gehört zu den Wischkämper-Immobilien. Dort schließt in Kürze Zahnärztin Helga Fröhlich nach mehr als 20 Jahren ihre Praxis und geht in den Ruhestand. „Einen neuen Mieter habe ich derzeit noch nicht", sagt Wischkämper auf Anfrage des Haller Kreisblattes.

Auch Karin Vahlkamp konnte zu einer konkreten Nachfolgenutzung ihres Ladenlokals an der Berliner Straße 2, wo bis Mai zuletzt die Modeboutique Ego untergebracht war, noch nichts sagen. Im Fenster hängt weiterhin der Aushang, dass ein Nachmieter gesucht wird mitsamt ihrer Telefonnummer. Noch immer ungenutzt ist auch das Ladenlokal an der Münsterstraße neben der Sonnenapotheke, in dem die Parfümerie Schein ansässig war.

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