Monika Bechtel veröffentlicht ihr zweites Buch

Fantasy mit ganz viel Seele

Marc Uthmann

Gemütliche Bücherparty: Monika Bechtel (vorne) hat einige Fans eingeladen, um ihr neues Buch vorzustellen. Und zu den Fans zählt natürlich auch Tochter Emma. - © Marc Uthmann, HK, HK
Gemütliche Bücherparty: Monika Bechtel (vorne) hat einige Fans eingeladen, um ihr neues Buch vorzustellen. Und zu den Fans zählt natürlich auch Tochter Emma. (© Marc Uthmann, HK, HK)

Versmold. So mancher Autor soll schon über der Arbeit an seinem Werk verzweifelt sein, Monika Bechtel hat trotz des Stresses der vergangenen Tage immer noch eine Menge Humor bewahrt „Wenn die Leute hören, dass ich ein Buch verfasst habe, sind sie erst einmal schwer beeindruckt. Wenn sie dann allerdings erfahren, dass ich es im Selbstverlag herausgebe, kühlt die Begeisterung doch stark ab“, sagt die Versmolderin und lacht.

Doch gerade weil sie selbst ihres Glückes Schmiedin ist, inszeniert Monika Bechtel die Vermarktung von »Irminar – Das Seelenwort« sehr geschickt. Sie tummelt sich etwa bei Facebook und versucht, mit kleinen Info-Häppchen Appetit auf das Erscheinen der Fortsetzung von »Irminar – Die Seelenleserin« zu machen.

Und echte Häppchen gibt es dann bei der Autorin zu Hause. Insgesamt drei Mal lädt sie Bekannte, Fans des ersten Buches und alle Neugierigen zu Buchpartys ein. Das Wohnzimmer ist in gemütliches Licht getaucht, auf dem Tisch stehen liebevoll angerichtete Leckereien und natürlich gibt es das obligatorische Gläschen Sekt.

Diesmal ist es eine reine Frauenrunde, die sich eingefunden hat, um das neue Werk in Augenschein zu nehmen. Monika Bechtels Ehemann Jörg ist diesmal lediglich als Servierer gefragt – er nimmt die Rolle klaglos und zuvorkommend an. Später am Abend tritt er auch noch als Vorleser in Aktion. Tochter Emma sitzt derweil gespannt wie ein Flitzebogen mit in der Runde – sichtlich stolz auf Fleiß und Kreativität der Mama.

Nur zwei Jahre für das zweite Buch

Und das mit Recht. Denn nachdem es 20 Jahre dauerte, ehe Monika Bechtel aus ihrem Traum vom Roman 2013 wirklich ein Buch machte, legt sie den zweiten Teil innerhalb von nur knapp zwei Jahren nach. Stolze 427 Seiten umfasst »Irminar – Das Seelenwort«. Monika Bechtel erzählt die Geschichte ihrer Heldin Mali weiter, die im ersten Teil erfährt, dass sie eine Auserwählte ist, die in die Seele ihres Partners schauen kann. Sie wird auserwählt, einem besonderen Haus anzugehören, dessen Familie ebenfalls über genetisch besondere Fähigkeiten verfügt.

Doch nun, in »Irminar – Das Seelenwort« befallen Mali Zweifel, ob sie den großen Anforderungen gerecht werden kann, einer Kaste der Besonderen anzugehören. Zugleich wird sie noch von einer unheimlichen Bedrohung herausgefordert.

Monika Bechtel hat viel Fantasie, sie schreibt über die Liebe, über Fantastisches, baut viele Wendungen in ihr Werk ein, öffnet immer wieder kleine Türchen, hinter denen sich neue Geschichten verstecken könnten. So fragt eine Leserin bei der Buchparty, ob der geheimnisvolle Spiegel aus Teil eins auch wieder eine Rolle spielt und ob sein Rätsel aufgeklärt wird. „Tut er nicht“ – Monika Bechtel muss ihren Fan enttäuschen. Aber sie hat sogleich eine Idee, wie sich diese Episode weiterspinnen ließe ...

Drei Kinder und die Arbeit in der Kanzlei ihres Mannes werden Monika Bechtel sicher nicht von einem dritten Fantasy-Roman abhalten – aber nun gilt es zunächst, den zweiten möglichst clever zu promoten und unters Volk zu bringen. Das Buch gibt es in der Versmolder Buchhandlung Krüger zu kaufen. Wer mehr wissen will, erfährt es im Internet unter www.facebook/nika-bechtel.de.

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