Bürgerkomitee blickt auf Reise nach Benin

Jonas Damme

Liebenswert: Die Grundschüler in Benin freuen sich über jeden Besucher – besonders, wenn er eine Kamera hat. - © Jonas Damme
Liebenswert: Die Grundschüler in Benin freuen sich über jeden Besucher – besonders, wenn er eine Kamera hat. (© Jonas Damme)

Steinhagen. Zwei Wochen lang reiste Bürgerkomiteechefin Heike Kunter im Januar gemeinsam mit ihrem Ehemann und weiteren Mitstreitern durch Benin. Einmal mehr machten sich die Entwicklungshelfer ein Bild von der Lage vor Ort. Und die verändert sich stetig.

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HK-Redakteur Jonas Damme war zusammen mit dem Bürgerkomitee in Benin unterwegs und hat von dort berichtet. Lesen Sie hier noch einmal alle unsere Berichte aus Benin.


Seit dem Amtsantritt von Präsident Patrice Talon im Jahr 2016 geht die Korruption zunehmend zurück. Parallel wird aber auch der – nicht immer konstruktive – Einfluss Asiens und Europas auf das extrem arme kleine Land offenbar. Unternehmen beider Kontinente sind dort wirtschaftlich sehr aktiv, bei den Beninern kommt von den Profiten so gut wie nichts an.

Die Projekte des Steinhagener Komitees, das mittlerweile fast ausschließlich im kleinen westafrikanischen Land aktiv ist, verkünden hingegen regelmäßig neue Erfolge. „Vor wenigen Tagen wurde unsere Schule in Adingnigon fertig", freut sich Heike Kunter. Parallel laufen dutzende weitere Projekte: Ausbildungsmaßnahmen, Unterstützung von Frauen oder Waisen, Sexualaufklärung und vieles mehr.

Im Steinhagener Ratssaal wollen Heike und Harald Kunter am Dienstagabend, 17. April, von dem Land, das sie nach einigen Reisen mittlerweile gar als „zweite Heimat" bezeichnen, berichten. „Uns geht es vor allem darum, das Land selbst vorzustellen und zu zeigen, wie es sich entwickeln kann", so Heike Kunter. Eingeladen wurden die Afrika-Helfer von der SPD-AG 60plus. „Vor allem, weil es auch mich brennend interessiert, was dort passiert", so AG 60plus-Sprecher Günter Hillebrecht.

Während der Reise haben Harald Kunter und Haller-Kreisblatt- Redakteur Jonas Damme reichlich Bild- und Filmmaterial zusammengetragen. So soll ein lebendiger Eindruck vom trubeligen Alltag in Westafrika entstehen. Anschließend soll Zeit für Fragen bleiben.

Der öffentliche Vortrag am kommenden Dienstag beginnt um 19 Uhr im Ratssaal. Der Eintritt ist frei. Die Getränke spendiert die AG 60plus.

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