Gelände an der Mozartstraße soll bunter werden

Sonja Faulhaber

Viel Grün: Der Park hinter der Kita Arche Noah soll eine höhere Aufenthaltsqualität bekommen. Baumstämme zum Sitzen und eine Fläche mit Blick auf den Teich laden zum Verweilen ein. - © Sonja Faulhaber
Viel Grün: Der Park hinter der Kita Arche Noah soll eine höhere Aufenthaltsqualität bekommen. Baumstämme zum Sitzen und eine Fläche mit Blick auf den Teich laden zum Verweilen ein. (© Sonja Faulhaber)

Steinhagen. Das Gelände an der Mozartstraße soll neu gestaltet werden. Dies gilt sowohl für die Grünstreifen entlang der Straße als auch für den Park und den kleinen Teich hinter der Kita Arche Noah. Landschaftsarchitekt Jürgen Edenfeld stellte am Mittwoch im Haupt- und Finanzausschuss erste Ideen vor, wie man diese Ecke von Steinhagen aufwerten kann.

Zunächst widmete er sich dem Gelände hinter dem Kindergarten. Das Wäldchen dort mit einem kleinen Teich in der Mitte ist zurzeit weitestgehend naturbelassen. Das führt dazu, dass dort häufiger Grünabfälle abgeladen werden und sich Jugendliche abends treffen. Die beiden Trampelpfade, die dort im Laufe der Jahre entstanden sind, will Edenfeld aktiv in die Gestaltung einbeziehen. Der erste Trampelpfad von der Mozartstraße bis zum Teich soll dabei aber nur freigeschnitten werden, um unübersichtliche Ecken zu verhindern. In der Nähe des kleinen Teiches soll mit Baumstämmen ein Sitzbereich entstehen. Der zweite Trampelpfad entlang des großen Teiches soll ausgebaut werden mit einer Wassergebundenen Decke. Am Ende könnte die Spaziergänger eine Bank mit Blick aufs Wasser erwarten, die zum Verweilen einlädt.

Für das Begleitgrün entlang der Mozartstraße hat Edenfeld sich mit der Unteren Landschaftsschutzbehörde des Kreises, dem Bauamt der Gemeinde und der »Planerso-cietät« Dortmund, die das Radwegekonzept entwickelt, abgesprochen. Allgemeiner Konsens: Zurzeit ist das Grün am Straßenrand mehr optische Barriere als Hingucker. „Es soll in Zukunft sowohl schöner als auch ökologisch sinnvoll gestaltet werden", betont Edenfeld. Die vorhandenen Bäume möchte der Fachmann freischneiden, die Büsche darunter durch Stauden und Rasen mit Kräutermischungen ersetzen. Dazu noch jede Menge bunte Blumen. Auch Vogelkästen am Rand sowie im Kreuzungsbereich zur Brucknerstraße einige Sitzgelegenheiten sollen das Gesamtbild aufwerten. „Wir wollen vom öffentlichen Grün zum öffentlichen Bunt kommen", betont Edenfeld und stößt auf ungeteilte Zustimmung.

Der Pflegeaufwand für die neu gestalteten Flächen sei nicht größer als bisher, zeigt sich auch Bauhofleiter Norbert Kuznik mit den Planungen einverstanden. Die Arbeiten an den östlichen Grünzügen im Bereich der Mozartstraße sollen im Winter umgesetzt werden.

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