28-jähriger Motorradfahrer bei Unfall auf Sandforther Straße tödlich verunglückt

Jonas Damme

Bei dem Verkehrsunfall ist ein 28-jähriger Motorradfahrer aus Halle tödlich verletzt worden. - © Jonas Damme
Bei dem Verkehrsunfall ist ein 28-jähriger Motorradfahrer aus Halle tödlich verletzt worden. (© Jonas Damme)

Steinhagen. Noch ist der genau Unfallhergang nicht geklärt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei muss es sich aber wie folgt abgespielt haben: Der 28-jährige Steinhagener war gegen 14.30 Uhr auf seiner Yamaha in Richtung Gütersloh unterwegs. Auf der Sandforther Straße nördlich von Brockhagen kam ihm ein Kleinwagen entgegen. Der 53-jährige Fahrer des Wagens aus Halle bog in die dortige Bobenheide ein. Aus welchem Grund er das Krad übersah, ist noch unklar.

Es kam zur Kollision. Das Motorrad traf den Kleinwagen am rechten vorderen Kotflügel. Der Fahrer schleuderte über das Auto, rutsche die Böschung hinab und kam schließlich im angrenzenden Waldstück zum Liegen. Dort erlag er seinen schweren Verletzungen.
Das Motorrad hingegen rutschte unter den Pkw. Beide Fahrzeuge gingen in Flammen auf. Der Fahrer des Wagens konnte sich aber rechtzeitig retten und zog sich nur eine Fraktur der Hand sowie einen schweren Schock zu.

Polizei-Gutachter rücken an

Er wurde mit dem Rettungswagen in ein Gütersloher Krankenhaus gebracht. Zum Feuer kam es nach erster Einschätzung der Polizei, weil sich Treibstoff oder Motoröl auf dem heißen Motorblock entzündete.
Die Steinhagener Feuerwehr rückte mit allen drei Löschzügen und 40 Mann Besatzung an. Pkw und Krad konnten mittels Schaum schnell gelöscht werden. Außerdem waren Flüssigkeiten ausgetreten, die abgebunden werden mussten.

Einsatzleiter war Thomas Böhm.
Im Laufe des Nachmittags rückten auch die Gutachter des Verkehrskommissariats der Gütersloher Polizei an. Sie sollten per Monobild-Verfahren den genauen Unfallhergang rekonstruieren.
Die Sandforther Straße wurde während der Unfallaufnahme und der Schadensbeseitigung über vier Stunden voll gesperrt.

Angehörige des Verstorbenen wurden von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Notfallseelsorge betreut.

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