Frank Hofen soll den Haller Wohlfühlfaktor steigern

Uwe Pollmeier

Neue Vermittler: Sigrun Lohmeyer (HIW), Frank Hofen und Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann. - © Uwe Pollmeier
Neue Vermittler: Sigrun Lohmeyer (HIW), Frank Hofen und Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann. (© Uwe Pollmeier)

Halle. „Ich freue mich auf diese Herausforderung und glaube, dass man Strukturen aufbrechen und dadurch neue Begeisterungen wecken kann“, sagt Frank Hofen. Rund sechs Monate nachdem der gebürtige Wanne-Eickeler, der am Sonntag seinen 73. Geburtstag feiert, seine 27-jährige Tätigkeit als Pressesprecher der Gerry Weber World beendet hat, startet er wieder voll durch. Als Verbindungsglied zwischen Verwaltung, Förderverein der Stadt und der HIW will er deren Kommunikation untereinander forcieren.

„Wir schlagen damit einen guten Weg ein“, zeigt sich Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann erfreut von der mit Hofens Agentur »hofmedia Kommunikation« getroffenen Vereinbarung. In der Stadt seien alle engagiert unterwegs und man habe gemeinsame Ziele. Hofen könne die Strukturen optimieren und die positive Entwicklung voranbringen. „Er bildet eine Art Clearingstelle zwischen Verwaltung, Förderverein und HIW“, sagt Rodenbrock-Wesselmann.

„Herr Hofen ist schon seit vielen Jahren Vorstandsmitglied im Förderverein. Wir haben es alle als gute Idee angesehen, ihn zu fragen, ob er noch Kapazitäten frei hat und ob wir somit sein umfangreiches Netzwerk nutzen können“, sagt Rodenbrock-Wesselmann. Es sei schön, dass sich diese Chance ergeben habe. Schon jetzt habe man mit Hofen einige Ideen besprochen.

Hofen selbst sieht sich als „unverbrauchte Person“ wie geschaffen für diese neue Aufgabe. Ich habe einen hohen Bekanntheitsgrad und bin nicht parteiisch“, sagt Hofen. In Halle fühlt sich das einstige Kind des Ruhrgebiets längst heimisch. „Ich wohne hier seit 27 Jahren, was soll ich denn woanders?“, sagt Hofen. Seiner Ansicht nach fehlt die Kommunikation zwischen den drei Säulen Stadt, Förderverein und HIW.

„Sie reden miteinander, aber kommunizieren nicht“, sagt Hofen. Er wolle nun dem Förderverein eine professionelle Struktur geben, gleichwohl sei er „ganz vogelfrei“ unterwegs. „Zur Koordinierung der Aufgaben wurde ein Beratungsausschuss konzipiert“, sagt Hofen. Ihm gehören er selbst sowie Stadtkämmerer Jochen Strieckmann, Ina Schmal (Förderverein), Sigrun Lohmeyer (HIW-Vorsitzende) und Heidi Kirsch (Kreissparkasse Halle) an.

Seine erste Aufgabe sei es nun, direkt nach seinem Urlaub Ende Januar Gespräche zu führen. „Ich habe da auch schon bestimme Personen im Auge“, sagt Hofen. Vielleicht dürfte dann auch schon der ein oder andere Einzelhändler dabei sein. Einem Teil von ihnen wirft Hofen vor, sich nicht in der HIW zu engagieren. Die Angebote würden gerne genutzt, aber bei der Vorbereitung mache stets nur der harte Kern mit.

Am Herzen liegen ihm auch die Haller Bachtage. „Wir müssen klären, was passiert, wenn Martin Rieker geht“, sagt Hofen. Es gibt also einige Baustellen, die Hofen zukünftig bearbeiten wird.

Copyright © Haller Kreisblatt 2018
Texte und Fotos vom Haller Kreisblatt sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.

captcha